Sonntagssuppe

Sonntagssuppe

Unter dem Begriff Suppe versteht man eine flüssige bis dünnbreiige Speise die man meist aus Wasser, Milch, Käse, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Fleischextrakten, Fetten, Gewürzen, Salz, Pfeffer, Getreideprodukten etc. zubereitet.

Sie dient auch als Vorspeise vor Gerichten und kann Suppeneinlagen enthalten. Man unterscheidet zwischen klaren und gebundenen Suppen.

Zutaten

Sonntagssuppe

Sonntagssuppe

  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Möhre
  • 1/2 Stange Porree
  • 250 ml Milch
  • 1 EL Butter
  • Muskatnuss
  • 100 g Grieß
  • 2 Eier
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Zunächst wird das Suppengrün gewaschen und grob zerkleinert.

Die Zwiebel schälen und mit dem Suppengrün in einen großen Topf geben. Es kommen 1,5 Liter Wasser hinzu, man kocht auf und lässt 60 Minuten lang köcheln.

Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer.

Die Möhre schälen, Porree putzen und beide in kleine Stücke schneiden.

Man kocht die Milch, mit Butter, etwas Muskatnuss und 1 TL Salz auf, den Grieß reinrühren und köcheln lassen bist er sich als Masse vom Boden des Topfes löst und abkühlen lassen.

Die Petersilie waschen und klein hacken. Die 3/4 der Petersilie mit den Eiern in die Grießmasse geben.

Nun formt man kleine Klößchen aus der Masse und kocht sie 15 Minuten lang in heißem Salzwasser. Dabei steigen die Klößchen an die Wasseroberfläche und sinken dann wieder ab.

Die Suppe wird durch ein Sieb abgegossen und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Grießklößchen und das klein geschnittene Gemüse mit in die Suppe geben sowie die restliche Petersilie.

Möchte man einen Eierstich mit in die Suppe geben so kann man diesen aus 2 Eier mit 125 ml Milch und etwas Salz und Muskatnuss zubereiten. Dazu füllt man die vermischten Zutaten in eine eingefettete Tasse und füllt sie zu 2/3, sie wird mit Alufolie verschlossen und in einen Topf mit heißem Wasser gegeben, die Tasse sollte zu 2/3 im Wasser stehen, bei schwacher Hitze kocht man den Eierstich, löst ihn und schneidet ihn in Stücke bevor er mit in die Suppe kommt.

Bratwurst-Bacon-Bomb

Bratwurst-Bacon-Bomb

Bratwurst-Bacon-Bomb

Bratwurst-Bacon-Bomb

Mit dem Begriff Bratwurst bezeichnet man unterschiedliche Wurstsorten die man aus Fleisch zu bereitet. Es handelt sich dabei um Würste die für das Braten bestimmt sind oder gebraten werden.

Die Bratwurst setzt sich als Wort zusammen aus dem althochdeutschen Worten brāto ‚schieres Fleisch‘ und wurst. Somit ist das Wort eine Anlehnung an „braten“ und versteht im eigentlichen Sinne eine Fleischwurst (mittelhochdeutsch brātwurst). Umgangsprachlich nutzt man den Begriff auch für längliche, bratwurstförmige lange Rollen ohne Fleisch die ähnliche Gareigenschaften haben. Die Bratwürste erhält man in roher und gebrühter Form.

Häufig verbreitet sind ungeräucherte Brühwürste, man spricht auch bei einigen Rohwurstsorten von Bratwurst. Man nutzt für die Herstellung von Bratwurst Fleisch aus einem Fleischwolf bzw. Kutter die mit anderen Zutaten wie Kräutern, Zwiebeln und Gewürzen zerkleinert werden und in Därme von Schwein oder Lamm gefüllt und gefortm werden. Die Würste werden in Wasser gebrüht in heißer Brühe oder Wasserdampf, für die Zubereitung werden sie in einer Pfanne gebraten oder auf einem Grill gegrillt. Es gibt auch fleischlose Bratwürste mit pflanzlichen sowie tierischen Eiweißen, Fett, Öl und Wasser sowie Verdickungsmitteln.

Bekannt sind auch Thüringer Rostbratwurst aus Schweinefleisch oder Kalb- oder Rindfleisch mit Kümmel, Majoran, Salz, Pfeffer oder auch Knoblauch. Ebenso wie die Nürnberger Rostbratwurst aus Schweinefleisch mit Majoran und Salz die in Schafsaitlingen nur 15 mm Durchmesser haben und 7 bis 9 cm lang sind und so auf ein Gewicht von 20 bis 25 g kommen und somit eher klein sind. Der typische Verzehr sieht „Drei im Weggla“ vor, also 3 Stück Nürnberger Rostbratwürste in einem Brötchen, oder zwölf als Dutzend oder 6 als halbes Dutzend mit Kraut von einem Zinnteller.

Für 4 Portionen Bratwurst-Bacon-Bomb benötigt man die folgenden Zutaten.

Zutaten

  • 4 mittelgrobe Metzgerbratwürste
  • 2 Zwiebeln
  • 220 g Bacon
  • 4 EL Barbecuesoße
  • 2 EL Whisky
  • 1 EL Honig

Zubereitung

Die Zwiebeln werden geschält und in Spalten geschnitten. Man legt nun je für 4 Scheiben Bacon dicht zusammen, belegt sie mit Zwiebeln und umwickelt damit die Bratwurst.

Aus dem Whisky, Honig und Barbecuesoße mischt man eine Marinade mit der man die Würste bestreicht.

Diese werden nur gerillt und zwischen durch nochmal mit der Marinade bestrichen.

Alkoholfreie Sangria

Alkoholfreie Sangria

Alkoholfreie Sangria

Alkoholfreie Sangria

Sangria ist ein aromatisiertes Wein-Mischgetränk in Spanien und Portugal, die Bezeichnung leitet sich von „sangre“ auf Spanisch für „Blut“ ab und bedeutet soviel wie Aderlass.

Das bowleähnliche Getränk besteht aus Rotwein, Fruchstücken von Zitrusfrüchten und Fruchtsaft und wird häufig auch mit Weinbrand vermischt. Man reicht ihn kalt in Glaskaraffen oder auch mit Wasser verdünnt an heißen Tagen.

Es handelt sich in Spanien um ein einfaches Partygetränk wie Bowle in England oder Punsch in Großbritannien.

Ein verwandtes Sommergetränk ist der Tinto de verano aus Rotwein mit Zitronenlimonade, den man auch gekühlt serviert.

In Spanien versteht man unter „Clarea“ eine Sangria Blanca die auf Basis von Weißwein oder Schaumwein (Cava) hergestellt wird, mit Weinbrand versetzt bezeichnet man es auch als „Zurra“. Im Englischen versteht man unter „Sangaree“ ebenfalls Sangria, dieses Wort hat den Ursprung aus der Kolonialgesellschaft des britischen Westindien.

Für 6 Portionen alkoholfreie Sangria benötigt man:

Zutaten

  • 1 Orange
  • 1 Zitrone
  • 1 Liter roten Traubensaft
  • 1/2 Liter Zitronenlimonade
  • 1/2 Liter Orangenlimonade
  • 1/2 Liter Mineralwasser

Zubereitung

Orange und Zitrone werden in Scheiben geschnitten und in ein großes Bowlegefäß geben. Man begießt die Früchte mit dem Traubensaft, den beiden Limonaden und Mineralwasser und stellt alles kalt.

Die Limonaden können auch vorbei zu Eiswürfeln gefroren werden für heiße Tage.

Hackbällchen mit Kartoffeln und Kohlrabisticks

Hackbällchen mit Kartoffeln und Kohlrabisticks

Kohlrabi als gesunde Gemüsebeilage, auf Englisch "chinese cabbage".

Kohlrabi als gesunde Gemüsebeilage, auf Englisch heißen sie „turnip cabbage“.

Fleischklößchen oder auch Fleischbällchen sind kleine Klöße aus Hackfleisch die man als Einlage in Suppen und Saucen verwendet oder Beilage. Man benötigt für die Zubereitung fein gemahlenes Fleisch, Ei, Paniermehl und Sahne. Mit einem Löffel formt man die Bällchen und lässt sie in der Suppe oder Fleischbrühe garen oder schmort sie nach dem Anbraten in Sauce. In Brühe gegart werden auch Königsberger Klopse, Balken sind eine niederdeutsche Variante von Bällchen aus gemischtem Hackfleisch von Rind und Schwein oder reinem Rinderhack mit geriebener Muskatnuss und werden in der Balkensuppe, der Hadler Hochzeitssuppe genutzt.

Köttullar sind schwedische Fleischbällchen, die in gebraten mit Preiselbeerkompott oder -marmalade, Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree sowie Sahnesauce serviert werden, auf Deutsch übersetzt bedeudet kött-bullar soviel wie „Fleisch-Brötchen“.

Die Frikadelle, Boulette, Fleischpflanzerl, Bratklops, Fleischlaberln, Fleischküchle ist ein gebratener, größerer flacher Kloß aus Hackfleisch aus gemischtem Hack von Rind und Schwein, dass mit gedünsteten Zwiebeln und Ei vermischt wird, sowie altbackenem Brötchen, Toast, dass man in Wasser, Milch oder Sahne einweicht und ausdrückt mit in die Fleischmasse gibt.

Für die Zubereitung von 4 Portionen Hackbällchen mit Kartoffeln und Kohlrabisticks benötigt man:

Zutaten

Hackbällchen mit Kartoffeln und Kohlrabisticks

Hackbällchen mit Kartoffeln und Kohlrabisticks

  • 2 Zwiebeln
  • 1 altes Brötchen
  • 200 ml Milch
  • 30 g mild gesäuerte Butter
  • 800 g Kohlrabi
  • 800 g Kartoffeln
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 5 EL Paniermehl
  • 30 g Mehl
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 TL mittelscharfen Senf
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Das Brötchen wird in Wasser eingeweicht und die Zwiebeln geschält und klein gewürfelt. Nun drückt man das Brötchen aus und vermischt es mit dem Hackfleisch, Paniermehl, Ei und Senf. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer.

Aus dieser Masse formt man kleine Bällchen.

Die Kohlrabi vom Grün befreien, schälen und in Stifte schneiden. Die Brühe aufkochen und die Kohlrabis darin zugedeckt 10 Minuten lang garen.

Nun werden die Kartoffeln geschält, halbiert und in kochendem Salzwasser 18 Minuten lang gegart.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fleischbällchen darin unter Wenden braten bis sie goldbraun sind.

Das Kohlrabi-Grün wird klein geschnitten.

Die Kohlrabi und Kartoffeln abgießen, 100 ml von der Kohlrabi-Brühe fängt man auf.

Die Butter wird in einem Topf erhitzt und dazu das Mehl gegeben und mit der aufgefangenen Brühe und Milch vermischt, man lässt diese Sauce andicken.

Hackbällchen zusammen mit den Kohlrabisticks und Kartoffeln servieren, die Sauce wird darüber gegeben. Das Kohlrabi-Grün streut man darüber.

Kohlrabis sind zart, schmecken gut und sind auch bei Kindern sehr beliebt, wer es mag kocht sie nur kurz und lässt sie bissfest werden.

Für Kinder sind auch Kohlrabi-Zigaretten beliebt, dazu schneidet man den rohen Kohlrabi in Sticks und verzehrt sie als Rohkost.

Fladenbrot mit Ei

Fladenbrot mit Ei

Das Fladenbrot ist weltweit die meist verbreitetste Art von Brot.

Das Fladenbrot ist weltweit die meist verbreitetste Art von Brot.

Bei Fladenbrot handelt es sich um ein einfaches Brot, dass vor allem aus zerstoßenem oder gemahlenem Getreide sowie Wasser besteht. Der Teig wird im Regelfall ungesäuert ohne Hefe zubereitet. Der Teig geht daher nur wenig auf und der Fladen gerät somit dünn. Die fertigen Brote sind nur wenige Millimeter oder Zentimeter dick.

Seit Beginn des Ackerbaus gehört das einfache und älteste Getreiderezept zu den wichtigsten Gerichten der Welt.

Schon die Sumerer und Ägypter kannten Fladenbrot, als auf Stein gebackenen Getreidebrei im 5. Jahrhundert vor Christus.

In Europa nutzt man für die Herstellung von Fladenbroten Weizen, Gerste sowie Hirse. Dieser kann vorab zerquetscht und teilweise geröstet sein.

Beim Fladenbrot handelt es sich auch heute noch um die am weitesten verbreitete Zubereitungsart von Brot.

Für die Zubereitung von Fladenbrot mit Ei benötigt man

Zutaten

Fladenbrot mit Ei

Fladenbrot mit Ei

  • 2 Eier
  • Fladenbrot
  • Frischen Schnittlauch
  • Käse
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

In einer Pfanne werden mit dem Öl 2 Spiegeleier angebraten.

Das Fladenbrot wird in (Torten-) Stücke geschnitten, diese kann man prima hochkant hinstellen und darauf den Käse und oben drauf das Spiegelei platzieren.

Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer. Den frischen Schnittlauch wäscht man, schüttelt ihn trocken, schneidet ihn klein und streut ihn auf die Eier.

Ratatouille-Auflauf

Ratatouille-Auflauf

Ratatouille-Auflauf

Ratatouille-Auflauf

Den Ursprung hat das Ratatouille als lokales Gericht in Nizza und hat sich seit dem 20. Jahrhundert verbreitet. Gedruckt wurde das Rezept erstmals 1930. In Frankreich nutzte man den Namen „Ratatouille“ seit dem 18. Jahrhundert für einfache Eintopfgerichte, abgeleitet vom Verb „touillere“ für „umrühren“. Auch das provenzalische Wort „rata“ für einfaches Essen, Brei, Arme-Leute-Essen ist im Namen enthalten.

Ratatouille ist ein geschmorter Gemüseeintopf und stammt aus der okzitanischen und provenzalischen Küche. Hier zählt es neben dem Fischeintopf „Bouillabaisse“ zu den klassischen Gerichten. Man isst das Ratatouille heiß oder auch kalt als Vorspeise sowie Zwischengang. Auch als Beilage zu gegrilltem Fleisch oder Fisch kann es dienen.

Typische Zutaten sind Zwiebeln, Zucchini, Tomaten, Auberginen, Knoblauch und Paprika die man in kleine Stücke schneidet und in Ölivenöl andünstet. Mit geschlossenen Deckel wird dann geschmort. Dabei brät man die einzelnen Gemüse zunächst separat an und fügt sie dann zusammen. Auch getrocknete und frische Kräuter der Provence nutzt man gern sowie frische Petersilie. Die Tomaten werden vor dem Kochen gehäutet, bei der Paprika ist dieses optional.

Auch die Beigabe von luftgetrocknetem Schinken, Specke, Oliven und das Weglassen von Paprika ist möglich.

Innerhalb der französischen Alltagsküche schneidet man auch alle Gemüse klein und schmort sie im Schnellkochtopf mit Salz, Pfeffer und Öl.

Außerhalb von Südfrankreich weist der Begriff Ratatouille vielmehr auf die Zubereitungsart hin als auf die verwendeten Zutaten. Im Ausland wird das Gemüse häufit noch bissfest geschmort, auch Kapern, Sellerie, getrocknete Tomaten, Rotwein und Limetten werden hier gern bei gefügt. In der italienischen Küche ist die Peperonata dem Rataouille ähnlich und benutzt festgelegte Zuaten wie Zwiebeln, Paprikaschoten und Tomaten, die Caponata hingen Tomaten, Zwiebeln, Aubergienen, Sellerie und Kapern.

Für die Zubereitung von 4 Portionen Ratatouille-Auflauf benötigt man die folgenden Zutaten:

Zutaten

  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 1 rote Paprikaschote
  • 3 Tomaten
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 1/2 Gemüsezwiebel
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 Zweige Thymian
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 3 Zweige Basilikum
  • 1 Dosen passierte Tomaten
  • 1 Glas Pesto alla Parmiggiana
  • 80 g Parmesankäse
  • frische Kräuter zum Garnieren
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Zunächst werden Zucchini und Aubergine gewaschen und in Scheiben geschnitten. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden und in Wasser legen.

Die Paprikas waschen, entkernen und in Streifen schneiden.

Die Zwiebel schälen und spalten.

In einer Pfanne wird Öl erhitzt und darin die Zwiebel gedünstet und wieder raus genommen. Nun kommen Aubergine und Zucchini hinein und werden angebraten.

Auch sie nimmt man wieder aus der Pfanne heraus und würzt sie mit Salz und Pfeffer.

Die Tomaten waschen, in Scheiben schneiden, die Kräuter waschen, trocken schütteln und klein schneiden. Etwas der Kräuter lässt man für das Garnieren ungehackt zurückt.

Nun werden Tomatenpesto und passierte Tomaten miteinander vermischt und die Kräuter untergerührt.

Man gibt etwa 1/3 der Tomatensauce in eine ofenfeste Auflaufform. Darauf werden die Kartoffelscheiben vereilt, man würzt mit Salz und Pfeffer.

Jetzt kommt wieder 1/3 der Tomatensauce hinzu und darauf das Gemüse und erneut eine Schicht mit der restlichen Tomatensauce.

Im Backofen bei 175° C bei Elektro Ober- und Unterhitze, 150° C bei Umluft und bei Gas auf 2. Stufe backt man den Auflauf 45 Minuten lang aus.

Den Käse reiben und 10 Minuten vor Backende über den Auflauf geben.

Nach dem Backen garniert man noch mit den frischen Kräutern.

Das Rezept eigenen sich auch gut als Partyrezept, dazu bereitet man alle Zutaten vor und schichtet alles in der Auflaufform und bedeckt diese mit Folie. Der Auflauf kommt dann solange in den Kühlschrank bevor man ihn in den Ofen zum Backen schiebt, wenn die Gäste kommen.

Paprika, Tomaten und Radieschen Salat

Paprika, Tomaten und Radieschen Salat

Radieschen von Lateinisch „radix“ für Wurzel ist eine Pflanze der Familie der Kreuzblütengewächse. Die Knolle schmeckt scharf und kann bis zu 4 Zentimeter groß als Speicherknolle werden. Von außen ist sie weinrot bis rot und von innen weiß. Abhängig von der Sorte sind auch andere Farben möglich.

Den typischen Geschmack erhält das Radieschen durch den Senföl, welches aus der Pflanze in dem enthaltenen Sefnölglycosiden ensteht sobald amn sie bearbeitet oder anbeißt. Die Pflanze ist seit dem 16. Jahrhundert in Europa verarbeitet und wurde zuerst in der französischen Küche verwendet.

Für eine Beilage aus Paprika, Tomaten und Radischen Salat benötigt man:

Zutaten

Paprika, Tomaten und Radieschen Salat

Paprika, Tomaten und Radieschen Salat

  • 3 Radieschen
  • 2 Tomaten
  • 1 rote Paprika
  • Frischen Schnittlauch
  • Frische Frühlingszwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl

Zubereitung

Das Gemüse wird gewaschen und klein geschnitten, die Paprika entkernt und in Streifen geschnitten.

Man beträufelt das Gemüse mit Öl und würzt mit Salz und Pfeffer.

Salat mit Apfel-Ei-Vinaigrette

Salat mit Apfel-Ei-Vinaigrette

Salat mit Apfel-Ei-Vinaigrette

Salat mit Apfel-Ei-Vinaigrette

Eine Vinaigrette (Diminutiv von frz. vinaigre „Essig“) ist eine kalte Sauce welche aus Essig, Öl, Salz und weiteren Zutaten wie Kräutern und Senf zubereitet wird. Man reicht sie zu Salat, gekochtem Gemüse, Fleisch und gedünstetem Fisch.

Für die Zubereitung löst man Salz in Weinessig auf und gibt dann die 3 fache Menge Öl hinzu und verschlägt alles zu einer Emulsion.

Typischer Weise gibt man noch Zucker hinzu sowie Kräuter in Form von Dill, Estragon, Kerbel, Petersilie, Schnittlauch, klein gehackten Zwiebeln, Schalotten, Knoblauch etc.

Die Emulsion wird stabilisiert durch die Hinzugabe von emulgierenden Zutaten wie Senf oder hart gekochtem Eigelb.

Eine Vinaigrette bezeichnet man im britischen Englisch manchmal auch als French Dressing wohingegen man im amerikanischen Englisch mit dem Begriff eine Salatsauce gemeint die Mayonnaise oder Sahne und Ketchup enthält.

Die Vinaigrette im Russischen „винегрет“ beschreibt keine Sauce, sondern einen Salat aus gekochtem Gemüse wie Kartoffeln, Rote Bette, Karotten, Sauerkraut, Salzgurken mit Salz und Öl. Sie dient hier als traditionelles Festtagsessen.

Für die Zubereitung von 4 Portionen Salat benötigt man:

Zutaten

  • 3 Eier
  • 3 EL Apfelessig
  • 8 EL Sonnenblumenöl
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Kopf hellen Eichblattsalat
  • 2 TL mittelscharfen Senf
  • 2 rote Äpfel
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Dill

Zubereitung

Der Salat wird geputzt, gewaschen und anschließend trocken geschleudert. Man zerpflückt ihn in mundgerechte Stücke.

Die Eier werden hart gekocht und gepellt.

Die Äpfel waschen und in dünne Spalten schneiden.

Den Saft der Zitrone auspressen und mit den Äpfel vermischen, so werden diese nicht so schnell unappetitlich braun.

Nun löst man das Eigelb der Eier heraus und püriert dieses mit dem Öl, Essig und Senf. Das Eiweiß hingegen wird klein gehackt, ebenso der Dill. Man gibt beides mit in die Vinaigrette.

Die Lauchzwiebeln waschen und klein schneiden.

Der Salat wird mit den Äpfeln und Lauchzwiebeln vermischt und die Ei-Vinaigrette darüber gegeben.

Kräuter-Omelett

Kräuter-Omelett

Bei einem Omelett handelt es sich um eine Eierspeise. In der Schweiz und in Österreich nutzt man zusätzlich für die Zubereitung Mehl sowie Milch oder Wasser die man unter die Eier-Masse rührt. Ausgebraten wird in einer Pfanne zu einem flachen Fladen. In Spanien wird das Omelett auch Tortilla genannt.

Für die Zubereitung von 4 Portionen Kräuter-Omelett benötigt man:

Zutaten

Kräuter-Omelett

Kräuter-Omelett

  • 8 Eier
  • 1 rote Zwiebel
  • Ein paar Kerbel
  • 8 EL Mineralwasser mit Kohlensäure
  • Sonnenblumenöl
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Frische Kresse
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebel wird geschält und klein gewürfelt. Kerbel waschen, trocknen schütteln und klein schneiden.

Den Schnittlauch ebenfalls waschen, trocken schütteln und in kleine Röllchen schneiden.

Kresse waschen und trocken schütteln.

Nun werden die Eier mit dem Mineralwasser und Pfeffer vermischt und die Schnittlauch sowie Kerbel untergerührt. Zum Verquirlen nutzt man am besten eine Gabel, da ein Schneebesen zu große Luftbläschen erzeugt.

In einer Pfanne wird das Öl erhitzt und die Hälfte der Zwiebeln darin gedünstet. Nun kommt auch die Hälfte der Ei-Masse hinzu. Man lässt alles bei geringer Hitze stocken.

Nach ca. 5 Minuten wendet man das Omelett und brät weitere 2 Minuten lang.

Mit der restlichen Ei-Masse und Zwiebeln wird das zweite Omelett gebraten.

Man schneidet die Omeletts in 8-tel und serviert mit bestreuter Kresse.

Konfierter Schweinenacken

Konfierter Schweinenacken

Konfierter Schweinenacken

Konfierter Schweinenacken

Konfieren ist eine Methode des Garens von Fleisch in eigenem Fett. Der Begriff „Konfieren“ stammt vom Französichen „confire“ für „einlegen“ und „einkochen“ ab. Das Fleisch wird in Fett gekocht und so haltbar gemacht.

Ursprünglich stammt die Zubereitungsart aus Südfrankreich für die Zubereitung von Foie gras Geflügelfleisch. Man nutzt Entenfleisch beim Confit de canard, Gänsen beim Confit d’oie oder Schweinefleisch und lagert das Fleisch im eigenen Fett. Häufig wird das Fleisch vorab leicht gepökelt, also in einer Salzlake eingelegt oder mit Salz eingerieben und einen Tag ruhen gelassen.

Im eigenen Fett, Schmalz wird das Fleisch (eventuelle angebraten) bei mittlerer Hitze einige Stunden lang gegart. Man nutzt als Gewürze Lorbeerblätter, Pfefferkörner etc.

In der Tradition legt man das Fleisch in Steiguttöpfen ein für die Lagerung, oben kommt eine dicke Fettschicht drauf, damit das Fleisch nicht verdirbt. Nach 2 bis 3 Wochen kühler Lagerung erhält es sein typisches Aroma und ist mehrere Monate haltbar. Man kann das sehr zarte Fleisch sofort essen oder knusprig braten.

Ähnlich stellt man Rillettes und Pottsuse her aus feiner zerkleinertem Fleisch welches dann als Brotaufstrich dient. Man kann auch andere Fleischarten mit dem Konfieren zubereiten. Anstelle des Schmalzes kann man auch Pflanzenöl für die sanfte Schmormethode nutzen. Beilagen würziger Form wie Tomaten oder Zwiebeln die man mit Essig und anderen Zutaten schmort werden auch Confit genannt.

Pulled Pork ist ein Gericht des klassischen Barbecues nach nordamerikanischen Vorbild. Man nutzt als Fleisch meist Schweinschulter mit Knochen oder Schweinenacken. Zusammen mit Spareribs und Beef Brisket ist Pulled Pork die heilige Dreifaltigkeit (holy trinity) des Barbecues.

Beim Pulled Pork wird durch Low- und Slow-Garen, also einem langsamen Garen bei niedriger Temperatur zubereitet. Klassisch in einem Barbecue-Smoker, der leichte Rauch gibt den Barbecuegeschmack.

Das folgende Rezept ermöglicht es durch Konfieren einen Pulled Pork zubereiten ohne sehr lange Zubereitungszeiten.

Man benötigt für 4 Portionen:

Zutaten

  • 1 kg Schweinenacken
  • 1,5 kg Schweineschmalz
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 4 Rosinenbrötchen
  • 10 frische Lorbeerblätter
  • 1 Zimtstange
  • 1 Kapsel Sternanis
  • 2 Tl schwarze Pfefferkörner
  • Salz

Zubereitung

Das Schweinefleisch wird 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank genommen.

Den Schmalz erhitzt und schmilzt man ein einem hohen Topf. Es kommen als Gewürze Zimt, Sternanis, Lorbeer und Rosmarin hinzu.

Den Pfeffer in einem Mörser zerstoßen. Fleisch trocken tupfen und rund herum mit Pfeffer und Salz einreiben.

Nun das Fleisch in den heißen Schmalz geben, das Fleisch sollte dabei vollständig bedeckt sein vom Schmalz.

In einem Ofen wird das Fleisch zugedeckt auf dem Rost im unteren Ofendrittel bei nur 130 °C ca 2 1/2 bis 3 Stunden lang gegart. Man sollte auf Umluft verzichten.

Ist das Fleisch weich, lässt man es noch 30 Minuten lang im ausgeschalteten Ofen abkühlen.

Nun das Fleisch auf einem Rost abtropfen lassen, man kann den Schmalz auffangen und gekühlt wieder verwenden.

Man wartet bis das Fleisch lauwarm ist, zupft es in Stücke, wie beim Pulled Pork mit Gabeln oder den Händen und legt das Fleisch auf auf geschnittene Brötchen und belegt mit Krautsalat und Barbecuesauce. Dazu kann man klassisch zu diesem Pulled-Pork-Burger Pommes servieren.

Hasselback-Hähnchen

Hasselback-Hähnchen

Hasselback beschreibt eine Zubereitungsart von Kartoffeln bei denen diese fächerartige eingeschnitten werden.

Hasselback beschreibt eine Zubereitungsart von Kartoffeln bei denen diese fächerartige eingeschnitten werden.

Hasselback-Kartoffeln, auf Schwedisch „Hasselbackspotatis“ oder auch Kartoffeln à la Hasselbacken beschreiben eine bestimmte Zubereitungsart von Kartoffeln.

Dabei werden die Kartoffeln ungeschält mehrfach tief eingeschnitten, dann mit Butter bestrichen und im Backofen gebacken.

Der Name dieser Zubereitungsart geht zurück auf den schwedischen Koch Leif Elisson aus Värmland zurück, welcher diese Art der Zubereitung im Restaurant Hasselbacken auf der Stockholmer Insel Djurgården im Jahr 1953 einführte.

Für 2 Portionen Hasselback-Hähnchen benötigt man:

Zutaten

  • 2 Hähnchenbrüste
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 6 Scheiben Bacon
  • 100 g Parmesan, nicht gerieben
  • 50 g Butter
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Der Backofen wird vorgeheizt auf 200 °C Ober- und Unterhitze. Man schneidet die Hähnchenbrüste im Abstand von 1,5 cm ein.

Parmesan und Bacon schneidet man in 3 cm breite Streifen.

Die Butter wird zerlassen, der Knoblauch geschält und in die zerlassene Butter gepresst.

Man steckt abwechselnd Bacon und Parmesan in die Schlitze des Fleisches und bestreicht alles reichlich mit der zerlassenen Knoblauchbutter.

Das Hähnchen kommt in eine ofenfeste Form und wird 25 Minuten lang gebacken und zwischen durch einmal erneut mit der Butter bestrichen.

Den Rosmarin waschen, trocken schütteln und klein hacken. Er wird 5 Minuten vor dem Ende der Backzeit über das Hähnchen gegeben, nachdem man es erneut mit der Butter eingestrichen hat.

Gewürzt wird das Fleisch nach dem Backen mit Salz und Pfeffer.

Dazu kann man einen frischen Salat serviert sowie Kartoffeln.

Heringsstipp

Heringsstipp

Rezept für Heringsstipp, was genau ist Heringsstipp?

Rezept für Heringsstipp, was genau ist Heringsstipp?

Der Heringsstipp oder auch Sahnehering ist ein traditionelles Fischgericht aus Salzheringen oder Matjes mit Äpfeln, Kräutern, Gewürzen, Gewürzgurken und eine Sauce aus Mayonnaise, Sahne oder Milch.

Als Beilage dienen in der Regel Pellkartoffeln.

Aber auch eine Bratkartoffel kann als Beilage auf deutschen Märkten und Festen serviert werden.

Der Heringsstipp galt früher als Arme-Leute-Essen und war ein typisches Fastenessen im katholisch geprägten Gebieten wie dem Rheinland. Man aß es insbesondere vor strengen Fasttagen und Abstinenztagen wie dem Aschermittwoch oder Karfreitag.

Man findet ähnliche Rezept in Deutschland, vor allem im Norden wo man einen Heringssalat oder Heringshäckerle ähnlich zubereitet.

Laut Brockhaus ist der Heringsstipp eine Fischmarinade mit mindestens 50 % gesäuertem oder gesalzenem filetiertem, zerteiltem Heringsfleisch mit Gurken, Zwiebeln, Gewürzen, auch Sellerie sowie Mayonnaise, welche fein zerriebene Heringsmilch enthalten kann.

Für 2 Portionen benötigt man:

Zutaten

  • 6 Kartoffeln
  • Eine Packung fertigen Sahnehering
  • 1 Apfel
  • 1 Zwiebel
  • Sahne

Zubereitung

Die Kartoffeln werden mit Schale in Salzwasser gekocht und abgegossen und noch warm gepellt. Sie dienen als Beilage.

Den Apfel und die Zwiebel werden geschält und klein gewürfelt man vermischt sie mit der fertigen, meist zu sauren Sauce des Sahneherings. Zum Verdünnen nutzt man nach Belieben Sahne.

Die Kartoffeln werden zusammen mit dem Fisch und der Sahnesauce serviert.

 

Lammlachse mit Senfkruste und Kartoffeln

Lammlachse mit Senfkruste und Kartoffeln

Der Rücken vom Lamm wird auch als Lammkarre oder Lammlachs bezeichnet. Hier findet man das zarteste Fleisch vom Lamm. Er liefert auch Lammkoteletts und saftige Bratenstücke.

Als Lammfleisch, Hammelfleisch und Schaffleisch bezeichnet Fleisch von Schafen. Durch die unterschiedlichen Bezeichnungen wird das Alter kennzeichnet.

So stammt Lammfleisch von Tieren, die jünger sind als ein Jahr, Hammelfleisch von solchen, die jünger sind als zwei Jahre, Schaffleisch von mindestens zwei Jahre alten Tieren

Für 4 Portionen Lammlachse mit Senfkruste und Kartoffeln benötigt man:

Zutaten

Rezept für Lammlachse mit Senfkruste und Kartoffeln.

Rezept für Lammlachse mit Senfkruste und Kartoffeln.

  • 1 kg Kartoffeln
  • 4 Lammlachse à 200 g
  • 1 Wirsing
  • 5 EL weiche Butter
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 200 g Crème fraiche
  • 4 EL Rotweinessig
  • 7 EL Olivenöl
  • 4 EL grobkörniger Senf
  • 300 ml Rotwein
  • Meersalz
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 70 g Paniermehl
  • Pfeffer
  • Muskat

Zubereitung

Die Kartoffeln werden gewaschen und halbiert. Man wäscht den Rosmarin und zupft die Nadeln ab, diese werden zerhackt.

Nun bestreicht man ein Backblech mit Öl und verteilt darauf den Rosmarin sowie 2 EL Meersalz. Die Kartoffeln werden mit der Schnittfläche nach unten auf dem Blech verteilt.

Es werden 2 EL Öl darüber verteilt. Im vorgeheizten Backofen backt man die Kartoffeln 45 Minuten lang. Bei Umluft mit 175 °C und bei Ober- und Unterhitze mit 200 °C.

Die Petersilie wird gewaschen und die Blätter klein gehackt. Man vermischt den Senf mit 4 EL Butter und der Petersilie. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer. Die Mischung wird bei Seite gestellt.

Man entfernt die äußeren Blätter des Wirsings und viertelt ihn. Der Strunk wird entfernt. Er wird in Streifen geschnitten.

Die Zwiebel schälen und würfeln. In 1 EL Butter wird die Zwiebel gedünstet. Den Wirsing dazu geben und ca 10 Minuten lang dünsten bis er weich ist. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und Muskat.

Crème fraiche unterrühren und noch mal kurz erwärmen.

Mit 4 EL Öl brät man das Fleisch in der Pfanne von allen Seiten kräftig an und lässt es bei schwacher Hitzer garen.

Die Fleischoberseite wird mit der Senfpaste eingeschmiert.

Kartoffeln aus dem Ofen holen und warm halten. Das Fleisch wird kurz unter dem heißen Grill gratiniert. Man löscht den Bratsatz mit Essig und Rotwein ab. Die Soße wird etwas eingeköchelt und zusammen mit den Lammlachsen, den Kartoffeln und dem Wirsing serviert.

Gibt man grobkörnigen Dijon-Senf in die Soße so wird die Kruste knuspriger. Möchte man auf die Senfkörner ganz verzichten so wählt man einfach normalen mittelscharfen Senf.

Rinderrouladen

Rinderrouladen

Rinderrouladen selbst zubereitet.

Rinderrouladen selbst zubereitet.

Die Rinderrouladen oder auch Rindsroulade ist ein traditionell gewickeltes Fleischgericht in Deutschland und Österreich. Für die Rouladen schneidet man große Scheiben aus der Rinderkeule meist der Unterschale, Oberschale, Dicken Bug, Kugel oder Eckschwanzstück. Die Fleischscheiben werden gewürzt mit Salz, Pfeffer und Senf. Meist wird mit Speck, saurer Gurke und Zwiebel belegt und gerollt.

Anschließend werden die Rollen bindiert also mit Küchengarn zusammengebunden oder mit Zahnstochern, Rouladenklammern oder Rouladennadeln fixiert, nach dem man sie kurz heiß angebraten, geschmort hat. Dadurch ergibt sich der typische Geschamck und eine würzige Sauce.

Man variiert auch abweichend bei den Rinderrouladen mit zustäzlichem Mett oder anstelle des Speckes und sauerer Gurke mit einer Reis-Gemüsefüllung, in Österreich auch mit Karotten. In Schwaben nimmt man auch hartgekochtes Ei mit Speck, Senf und Gurke als Füllung. Man spricht bei kleinen Portionsgrößen von Rinderrouladen im Alpenraum, Schweiz, Bayern, Österreich und Stüdtriol auch von „Fleischvogel“ oder Vogerln, Vegele. In Tschechien auch Španělští ptáčci („Spanische Vögel“). Als Beilage nutzt man gern Rotkohl, mitunter auch Sauerkraut und abhängig von der Region Spätzle, Klöße, Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree.

Für 4 Portionen Rinderrouladen benötigt man die folgenden Zutaten:

Zutaten

  • 6 Rinderrouladen
  • 4 EL mittelscharfer Senf
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 500 ml Rinderfond
  • 250 ml Rotwein
  • 3 Salz-Dillgurken
  • 125 ml Milch
  • 6 Blätter Salbei
  • 35 g Butterschmalz
  • 4 Schalotten
  • Olivenöl
  • 2 Zweige Petersilie
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Weizenmehl, Type 405
  • Küchengarn
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Die Rinderrouladen werden trocken tupfen und dünn mit Senf bestrichen, gesalzen und gepfeffert.

Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und längs halbieren und in 10 cm lange Stifte schneiden.

Die Gurken werden längs geviertelt. Nun legt man die Zwiebeln und die Gurken mit Salbeiblättern quer auf die mit Senf bestrichene Seite der Rouladen.

Rinderrouladen aufrollen und mit Garn umwickeln, so rollen sie beim Anbraten nicht auf.

In einem Topf oder einer Pfanne mit hohem Rand werden sie in Butterschmalz scharf angebraten von allen Seiten. Man gibt die geschälte und geviertelten Schalotten dazu.

Sollte sich zuviel Flüssigkeit beim Anbraten bilden so gießt man sie ab und gibt sie später wieder mit in die Pfanne. Auf diese Weise können Röstaromen sich besser bilden.

Auch kann etwas Olivenöl hinzu gegeben werden nach dem Anbraten.

Man löscht mit Rotwein ab und lässt alles noch ein paar Minuten lang einkochen. Jetzt gibt man Rinderfond, Petersilie, Thymian und Lorbeerblatt hinzu.

Mit Deckel auf der Pfanne lässt man alles 45 Minuten lang schmoren.

Die fertigen Rinderrouladen nimmt man aus der Pfanne und stellt sie warm. Die Sauce wird gesiebt. In einem Topf wird etwas Butter erhitzt und man schwitzt mehl und Milch unter Umrühren darin an.

Mit Salz und Pfeffer wird die Sauce abgeschmeckt und über die Rinderrouladen gegeben.

Servieren kann man als Beilage dazu Knödel oder Polentataler sowie saisonales Gemüse.

Fächerkartoffeln mit Guacamole und Quarkdip

Fächerkartoffeln mit Guacamole und Quarkdip

Fächerkartoffeln mit Guacamole und Quarkdip

Fächerkartoffeln mit Guacamole und Quarkdip

Guacamole ist ein Avocado-Dip der mexikanischen Kücher. Das Wort „Guacamole“ stammt von dem Nahuatl Wort „ahuacamolli“ ab was soviel bedeutet wie „Avocadosauce„. Es setzt sich zusammen aus āhuacatl und Molli, also Avocado und Soße oder auch Gebräu.

Die Guacamole besteht aus püriertem oder zerdrücktem Fruchtfleisch von reifen Avocados, Zitronen- oder Limettensaft sowie gehacktem Korianderkraut und Salz. Abhängig vom Rezept werden noch Zwiebeln, Knoblauch, Pfeffer, grüne Chilis oder Tomatenwürfel hinzu gegeben. Man reicht die Creme als Beilage zu Tortilla-Chips, Taquitos oder Fleisch oder wie in diesem Rezept zu Fächerkartoffeln. In den Avocados ist Polypenoloxidase (PPO) enthalten die die Guacamole ungeschützt schnell braun färbt. Durch die Zugabe von Limetten- oder Zitronensaft wird dieser Prozess verlangsamt. Noch besser ist es die Guacamole luftdicht mit Frischhaltefolie zu abzudecken, um den Effekt zu vermeiden. Auch kann man durch eine Hochdruckbehandlung das Enzym PPO inaktivieren. Wird Guacamole vakuumverpackt so hält sie mehrere Wochen lang ohne Bräunung.

Für 4 Portionen Fächerkartoffeln mit Guacamole und Quarkdip benötigt man:

Zutaten

  • 6 festkochende Kartoffeln
  • 1 Zitrone oder Limette
  • 30 g gehobelten Parmesan-Käse
  • 20 g Schnittlauch
  • 10 g Dill
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Süßrahmbutter
  • 50 g Gouda gerieben
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Schalotten
  • 150 g Kräuterquark
  • 1 reife Avocado
  • 1 Tomate
  • 1 EL Naturjoghurt
  • 1 TL natives Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Der Backofen wird auf 200 ° C Umluft vorgeheizt.

Man wäscht die Kartoffeln, tupft sie trocken und schneidet sie in 0,4 cm breiten Abständen ein, aber nicht durch.

Dill und Schnittlauch werden gewaschen, trocken geschüttelt und klein gehackt. 1 Zehe Knoblauch schälen und hacken. Zitrone auspressen und 2 EL des Zitronensaftes mit der Hälfte der Kräuter, dem Knoblauch und der Butter sowie Salz und Pfeffer vermengen zu einer Kräuterbutter.

Nun gibt man die Kartoffelnspalten die Kräuterbutter und den Parmesan hinein.

Die so gefüllten Kartoffeln kommen in eine Auflaufform und man gibt den geriebenen Gouda darüber und lässt alles 35 Minuten lang im Backofen backen.

Die Frühlingszwiebeln werden gewaschen und in kleine Röllchen geschnitten. Eine Schalotte schälen und klein würfeln. Man gibt alles zusammen mit dem restlichen Dill und Schnittlauch in den Quark und verrührt alles zu einem Dip den man mit Salz und Pfeffer würzt.

Nun bereitet man die Guacamole zu indem man die Avocado halbiert, entkernt und das Fruchtfleisch in eine Schale gibt und mit einer Gabel zerdrückt. Der restliche Zitronensaft kommt hinzu sowie 1 Schalotte und 1 Zehe Knoblauch geschält und klein gehackt. Die Tomate würfeln und alles mit der Avocado und Olivenöl verrühren. Auch hier wird mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Die Kartoffeln werden mit der Guacamole und dem Quarkdip zusammen serviert.

Tortelliniauflauf Caprese

Tortelliniauflauf Caprese

Tortelliniauflauf Caprese

Tortelliniauflauf Caprese

Caprese bedeutet auf Italienisch so viel wie zu Capri gehörend und ist ein italienischer Vorspeisesalat bestehend aus Tomaten, Basilikum, Mozzarella und Olivenöl.

Man belegt die rohen Tomatenscheiben mit je einer Scheibe Mozzarella und einem Blatt Basilikum, salzt und beträufelt mit Olivenöl.

Die traditionelle Insalata Caprese kann mit Kuhmilch-Mozzarella oder Büffelmozzarella zubereitet werden, man bevorzugt die aromatische Tomatensorte San Marzona. Das Olivenöl sollte kalt gepresst sein.

Man geht davon aus, dass das ein patriotischer Maurer erstmals die Zutaten mit den Farben der Tricolore in ein Panino füllte und das Gericht so entstand. Eine andere Theorie geht davon aus, dass das Gericht auf die futuristische Küche von Filippo Tommaso Marinetti zurückgeht mit seinem Manifest der Futuristischen Küche von 1931 in der die Abschaffung der Pastasciutta gefordert wurde welche eine Schwere hat die nicht zur futuristischen Küche passt. So sollte die futuristische Küche Häppchen kreieren und in nur wenigen Augenblicken 10 oder 20 verschiedene Geschmackseindrücke vermitteln. Das Gericht soll in diesem Sinn von Marinetti im Grand Hotel Quisisana auf Capri bei einem veranstaltetem Abendessen auf der Speisekarte gestanden haben.

Für 4 Portionen Tortelliniauflauf Caprese benötigt man:

Zutaten

  • 2 Schalotten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 800 g Tortellinimit Gemüsefüllung aus dem Kühlregal
  • 120 g Parmesan-Käse
  • 5 getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 EL Rohrohrzucker
  • 150 g Mini-Mozzarella
  • 1 Bund Basilikum
  • 2 EL Balsamico Bianco
  • 200 g bunte Cherry Tomaten
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Der Knoblauch und die Schalotten werden abgezogen und klein gewürfelt. Die getrockneten Tomaten schneidet man auch klein.

1 EL des Öls der getrockneten Tomaten erhitzt man in einer Pfanne und dünstet Knoblauch und Schalotten darin glasig.

Nun kommt der Rohrzucker dazu und man lässt ihn karamellisieren. Abgelöscht wird mit dem Balsamico. Man gibt die Dosentomaten und die getrockneten Tomaten hinzu.

Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer und man lässt alles 5 Minuten lang köcheln.

Die Mozzarellakugeln abtropfen, die Tomaten waschen und halbieren. Den Balsamikum abzupfen, hacken und mit in die Sauce geben. Ein paar Blätter behält man übrig zum Garnieren.

Die Tortellini in Salzwasser 2 Minuten lang al dente kochen, abgießen und abtropfen lassen. Es werden die Tomaten, Tortellini und Mozzarellakugeln miteinander vermischt und in eine Auflaufform gegeben.

Den Parmesan darüber reiben.

Im Backofen bei 200 °C Umluft 12 Minuten lang gold-braun backen. Zum Servieren garniert man mit den zurück gelegten Basilikumblättchen.

Anstelle der Mozzarellakügelchen kann man auch einen normal großen Mozzarella in Wüfel schneiden. Echter Büffelmozzarella macht den Auflauf besonder würzig.

Piroggen gefüllt mit Früchten und Quark

Piroggen gefüllt mit Früchten und Quark

Piroggen gefüllt mit Früchten und Quark

Piroggen gefüllt mit Früchten und Quark

Piroggen sind gefüllte Teigtaschen aus Hefe-, Blätter- oder Nudelteig, welche in der ostmittel- und osteuropäischen sowie finnischen Küche weit verbreitet sind.

Die Art der Herstellung, Füllungen und Bezeichnungen variieren von Region zu Region.

Piroggen sind ein beliebter Bestandteil von Festmahlzeiten, werden aber auch von Garküchen, in Polen pierogarnia genannt, als Fast-Food angeboten.

Das Wort „Pirogge“ geht  auf das urslawische *pirъ ‘Fest, Gelage’ zurück und findet sich in allen ost- und westslawischen Sprachen (russ. пирог, eigentlich ‘Kuchen’, poln. pieróg, tschech. und slowak. piroh), aber auch im baltischen Sprachraum (lett. pīrāgs bzw. Diminutiv pīrādziņš) wieder.

Eine Vermutung sagt, dass es ursprünglich aus dem Türkischen (vergleiche Börek) stammt. Im Deutschen ist es als Lehnwort erstmals 1612 angetroffen worden.

Man benötigt als Hauptbestandteile der Füllung Gehacktes, Quark, weißer Bauernkäse, Speck, Kartoffeln, Pilze, Weißkohl, Spinat, Sauerkraut oder Obst.

Polnische pierogi ruskie („ruthenische Piroggen“) enthalten eine Füllung aus Kartoffeln und Quark. Die Teigtaschen bilden häufig ein selbständiges Gericht, etwa angebraten mit glasierten Zwiebeln und Schmand.

Piroggen weltweit

Piroggen sind weltweit bekannt.

Piroggen sind weltweit bekannt.

Man findet heute Piroggen in Polen, Tschechien, der Slowakei, der Ukraine, Weißrussland, in Russland und anderen slawischen Ländern sowie in Ungarn, im Baltikum, in Finnland und in Zentralasien wieder.

Ukrainische und mennonitische Einwanderer machten sie zu einem sehr populären Gericht in Kanada, wo sie unter dem Namen perogies mit verschiedenen Füllungen in den Tiefkühltruhen jedes Supermarktes zu finden sind. Aber auch in Deutschland erhält man sie als TK-Ware.

In der deutschbaltischen Küche werden sie auch als Kurländer Speckkuchen bezeichnet. Deutsche Muttersprachler in Schlesien nennen sie auch Pirogen. Im Russischen bedeutet pirog (пирог) heute ganz allgemein Kuchen, und mit dem davon abgeleiteten Diminutiv piroshok (пирожок), das meist ebenfalls mit Pirogge übersetzt wird, werden gebackene, deutlich größere, mit der Hand (und ohne Soße, Butter oder Schmand) zu essende gefüllte Teigtaschen gemeint, die in Russland als Snack sowohl warm als auch kalt verspeist werden.

Den polnischen pierogi entsprechen in der Ukraine, Russland und Weißrussland die Wareniki oder die etwas kleineren Pelmeni.

Die Zubereitung der Piroggen ist relativ aufwendig zuzubereiten, da man sie nach der manuell oder maschinell erfolgten Teigherstellung per Hand befüllt und formt.

Sie werden auch traditionellerweise in Gemeinschaftsarbeit angefertigt.

Die rohen Piroggen garen ein paar Minuten lang in kochendem Wasser, werden in einer Pfanne mit Schweineschmalz gebraten oder im Ofen gebacken. Ähnlich wie die russischen Pelmeni werden Piroggen manchmal mit gebratenen Zwiebeln und/oder saurer Sahne angerichtet.

Als ostfinnische Abwandlung ist die Karelische Pirogge (karjalanpiirakka), eine kleine Teigtasche aus hauchdünnem Roggenteig mit Gerstenbrei (Graupen) gefüllt, heute nutzt man allerdings meistens ungesüßter Milchreis. Sie werden traditionell mit Eibutter oder mit Wurst oder Käse belegt und wie Brot serviert.

Teigtaschen mit Fleischfüllung (lihapiirakka) sind in Finnland ebenfalls sehr verbreitet. Sie werden als Vorspeise, Hauptgericht oder Nachtisch (zum Tee) gereicht.

Zutaten

  • Piroggen gefüllt mit Früchten und Quark als TK-Ware
  • Naturbelassenen Joghurt oder Sahne
  • Zucker
  • Wasser
  • Salz

Zubereitung

Die Piroggen werden in leicht gesalzenem Wasser so lange gekocht bis sie an der Wasserobefläche schwimmen.

Die fertigen Piroggen werden mit einer Schöpfkelle aus dem Topf genommen und noch heiß auf Tellern serviert.

Man übergießt sie mit Joghurt oder Sahne und reichlich Zucker.

One Pot Couscous mit Hähnchen und Rucola

One Pot Couscous mit Hähnchen und Rucola

Couscous ist ein Gericht der nordafrikanischen Küche.

Couscous ist ein Gericht der nordafrikanischen Küche.

Couscous ist ein Gericht der nordafrikanischen Küche.

Die Grundlage für Kuskus besteht aus befeuchteten und zu Kügelchen zerriebenem Grieß aus Hartweizen, Gerste oder Hirse. Der Grieß wird zum Garen nicht gekocht, sondern über kochendem Wasser oder einem kochendem Gericht gedämpft.

Im Aussehen, Geschmack und der Anwendung ist dem Grieß ähnlich der Bulgur der in der Küche des Nahen Ostens beheimatet ist.

Anders als beim Couscous ist der Bulgur jedoch kein Grieß, sondern eine Weizengrütze.

Zutaten

  • 2 rote Zwiebeln
  • 200 g Couscous
  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • 2 EL Rapsöl
  • 400 ml Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 100 g Rucola

Zubereitung

Die beiden Zwiebeln werden geschält und in Würfel geschnitten.

Man wäscht das Fleisch, tupft es trocken und brät es von beiden Seiten in einer Pfanne mit Öl von beiden Seite je ca. 5 Minuten lang an. Nun kommen die Zwiebeln hinzu und man gart weitere 3 Minuten lang.

Die Brühe wird mit in die Pfanne gegeben, man legt den Deckel auf und lässt auf mittlerer Hitze köcheln. Das Fleisch wird aus der Pfanne genommen und bei Seite gelegt.

In die Pfanne wird das Couscous gegeben und bei schwacher Hitze 5 Minuten lang mit Deckel quellen gelassen. Man würzt mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver.

Den Rucola waschen und trocken schütten und unter den gegarten Couscous heben. Das Fleisch kommt wieder mit in die Pfanne und wird serviert.

Idealerweise verwendet man fein gemahlenen Couscous oder Instant-Couscous der schneller gart als normaler Couscous.

Zum Verfeinern gibt man einen Klecks Joghurt oder Hummus hinzu.

Knoblauchgarnelen

Knoblauchgarnelen

Scampi ist der Plural vom italienischen scampo und bezeichnet in Italien und anderen Mittelmeerländern den Kaisergranat, den Nephrops norvegicus. Dieser Begriff hat sich vor allem in der Gastronomie durchgesetzt. Das deutsche Lebensmittelrecht sieht vor dass man als Scampi nur die Art Nephrops norvegius und Arten der Gattung Metanephrops bezeichnet.

In der Gastronomie bezeichnet man häufig auch Garnelen als Scampi bezeichnet wettbewerbswidriger weise. Dabei haben die ungeschälten Tiere bei den Scampi Scheren und die Garnelen Fühler. In der Süße unterscheiden sich Scampi von Garnelen im Geschmack.

Für die Zubereitung von 4 Portionen Knoblauchgarnelen benötigt man die folgenden Zutaten.

Zutaten

  • 5 EL Olivenöl
  • 400 g geschälte Garnelen gekocht oder roh
  • 1 getrocknete rote Chilischote
  • 5 Zehen Knoblauch
  • Salz

Zubereitung

Knoblauchgarnelen

Knoblauchgarnelen

Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Chili zerkleinern.

Das Olivenöl wird erhitzt und darin die Chili und der Knoblauch angeröstet. Nun kommen die Garnelen hinzu.

Bei rohen Garnelen brät man so lange bis sie rot werden. Bei den gegarten nur solange bis sie heiß sind.

Die Garnelen werden noch gesalzen und mit Weißwein serviert.

Tomatenbrot mit Sardellenfilets

Tomatenbrot mit Sardellenfilets

Für 4 Portionen Tomatenbrot mit Sardellenfilets benötigt man die folgenden Zutaten.

Zutaten

Tomatenbrot mit Sardellenfilets

Tomatenbrot mit Sardellenfilets

  • 6 grüne Oliven mit Paprika gefüllt
  • 6 Sardellenfilets aus dem Glas
  • 6 Scheiben Baguette
  • 4 Tomaten
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 4 Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Die Tomaten überbrüht man mit kochendem Wasser, damit man sie anschließend leichter häuten kann. Sie werden halbiert, entkernt, die Stiele entfernt un das Fruchtfleisch mit einer Gabel klein gedrückt.

Knoblauch schälen, pressen und mit dem Tomaten vermischen.

Das Baguette wird im Backofen 4 Minuten lang goldbraun geröstet bei 230 °C Umluft oder 250 °C Ober- und Unterhizte.

Nun bestreicht man es mit der Mischung aus Tomate und Knoblauch, salzt und pfeffert. Mit Olivenöl beträufeln.

Die Sardellenfilets kalt abspülen, trockentupfen und ringförmig auf den Broten verteilen. In der Mitte platziert man je eine Olive.