Carpaccio mit Rucola

Carpaccio mit Rucola

Klassisches Carpaccio wird aus rohem Rindfleisch zubereitet.

Klassisches Carpaccio wird aus rohem Rindfleisch zubereitet.

Carpaccio ist eine Vorspeise in der italienischen Küche aus rohem Rindfleisch. Entwickelt wurde es 1950 in der Harry’s Bar in Venedig vom Inhaber Giuseppe Cipriani für seine Stammkundin Contessa Amalia Nani Mocenigo, da ihr Arzt vom Verzehr gegarten Fleisches abgeraten hatte. Cipriani benannte die Kreation nach dem berühmten venezianischen Maler Vittore Carpaccio, der für seine leuchtenden Rottöne und Weißtöne bekannt war und dem zu der Zeit eine Ausstellung in Venedig gewidmet war.

Im originalen Rezept wird eine gut gekühlte nicht gefrorene Rinderlende (Contrefilet) roh mit einem sehr scharfen Messer hauchdünn geschnitten, gesalzen, gepfeffert und kurz kalt gestellt und mit einer Mayonnaise-Sauce aus Eigelb, Olivenöl, Weißweinessig, Salz, Pfeffer, Worcestershiresauce, Zitronensaft, Milch (soviel, dass die Sauce noch an einem Löffelrücken haften bleibt) und englischen Senfpulver serviert. Diese Sauce wurde schon vor der Erfindung des Carpaccios als Universalsauce in der Harry’s Bar genutzt.

Heute nutzt man meist nicht mehr die Ciprianis Sauce, sondern ähnlich einem Carne cruda all’ Albese mit Zitrone, Olivenöl oder eine Vinaigrette angemacht mit Parmesanspänen und auch Trüffeln.

Den Begriff Carpaccio verwendet man heute auch Synonym für eine Zubereitungsart von Speisen die man sehr dünn schneitet und mariniert, also auch Fisch, Gemüse, Obst etc. wie die Cedri-Zitrone.

Für 4 Portionen Carpaccio mit Rucola benötigt man:

Zutaten

Carpaccio mit Rucola

Carpaccio mit Rucola

  • 1 Zitrone
  • 200 g Rinderfilet am Stück
  • 6 EL kaltgepresstes Olivenöl
  • 1 Bund Rucola
  • 1 EL Pinienkerne
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Das Fleisch wird in Klarsichtfolie eingewickelt und 1 Stunde lang in das Tiefkühlfach gelegt.

Den Rucola verlesen, die dicken Stiele abschneiden, waschen und trocken schütteln.

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten und bei Seite stellen.

Der Rucola wird auf 4 Teller verteilt und mit Öl beträufelt. Das Fleisch wird ausgepackt und in hauchdünne Scheiben geschnitten und auf dem Salat verteilt.

Mit etwas Öl beträufeln, salzen und pfeffern. Die Pinienkerne darüber geben und mit geachtelter Zitrone servieren.

 

Alaska Seelachsfilet mit Tzatziki

Alaska Seelachsfilet mit Tzatziki

Alaska Seelachsfilet mit Tzatziki

Alaska Seelachsfilet mit Tzatziki

Bei dem Pazifische Pollack (Gadus chalcogrammus, Syn.: Theragra chalcogramma), auch Pollack oder (in Abgrenzung zum atlantischen bzw. europäischen Pollack) Alaska-Pollack genannt, ist handelt es sich um einen Fisch aus der Familie der Dorsche. Im Handel verkauft man ihn fast ausschließlich unter dem Handelsnamen Alaska-Seelachs.

Der Lebensraum des Pazifischen Pollacks sind die Küstengebiete des nördlichen Pazifiks. Er lebt hier in Schulen in Nähe zum Meeresboden, steigt jedoch zur Nahrungssuche bis in oberflächennahe Gewässer auf. Der Fisch erreicht Körpergrößen von bis zu 105 cm bei einem Gewicht von etwa 6 kg und kann bis zu 28 Jahre alt werden.

In den Jahren um 1970 erlangte der Pazifische Pollack in der Fischindustrie eine sehr große Bedeutung, welche bis heute anhält.

Nach der Peruanischen Sardelle bildet der Pazifische Pollack die Grundlage für die zweitgrößte Fischerei der Welt.

In der EU ist Deutschland der größte Abnehmer für Filet des Pazifischen Pollacks. Mit 18,3 % (nach Lachs mit 20,5 %) hatte er 2015 den zweitgrößten Anteil am gesamten Fischkonsum in Deutschland.

2016 lag der Verbrauchin Deutschland bei 188.374 Tonnen.

Die Alaska-Pollack-Produkte werden im Einzelhandel meist tiefgefroren angeboten, vor allem in Form von Fischstäbchen und Schlemmerfilet.

Ein weiteres Produkt, das meist aus Pazifischem Pollack besteht, ist Surimi beziehungsweise Krebsfleischimitat.

Für 2 Portionen Alaska Seelachsfilet mit Tzatziki benötigt man:

Zutaten

  • Alaska Seelachsfilet
  • Tzatziki
  • Brot
  • Salz
  • Pfeffer
  • Fischgewürz
  • Öl
  • Kartoffeln

Zubereitung

Als Beilage eignen sich auch gekochte Kartoffeln.

Als Beilage eignen sich auch gekochte Kartoffeln.

Der Fisch wird mit Öl in der Pfanne von beiden Seiten 2 bis 3 Minuten lange gebraten und mit Salz, Pfeffer und Fischgewürz gewürzt.

Man serviert den Fisch zusammen mit dem Tzatziki und Brot als Beilage.

Als Beilage eignen sich auch gekochte Kartoffeln.

 

Fischstäbchen mit Kartoffeln, Zucchini und Gewürzgurke

Fischstäbchen mit Kartoffeln, Zucchini und Gewürzgurke

Fischstäbchen mit Kartoffeln, Zucchini und Gewürzgurke

Fischstäbchen mit Kartoffeln, Zucchini und Gewürzgurke

Fischstäbchen sind längliche, quaderförmige Fischfilets die paniert, vorgebacken und tiefgekühlt verkauft werden und zu dem das Tiefkühlprodukt mit den höchsten Verkaufszahlen in deutschen Supermärkten.

Die ersten Fischstäbchen kamen 1955 im September auf den Markt im Vereinigten Königreich. In Deutschland und Österreich erstmal 1960. In der DDR angebotene Fischstäbchen wurden nicht aus Filetblöcken gesägt, sondern aus zerkleinertem Fischfleisch zusammen gesetzt.

In Deutschland lag 2012 der gesamte Absatz bei 58.000 Tonnen mit ca. 20 Stück Jahresverbrauch pro Person.

Die Herstellung erfolgt schon an Bord des Fischereischiffes durch praktisch grätenfreie Filets, dazu wird der Fisch durchleuchtet und mehrmals kontrolliert und in flachen Platten eingefroren. Die weitere Verarbeitung erfolgt an Land, dazu werden die Platten zersägt und mit einer nassen Panierung umgeben welche aus Kartoffelstärke, Gewürzen und Salz besteht. Anschließend wird die aufgebrachte Panierung mit Paprikapulver gefärbten Semmelbröseln behaftet. Nun werden die Fischstäbchen einige Sekunden lang frittiert. So ensteht eine trockene Kruste und aromatische Röststoffe (Maillard-Reaktion). Das innere des Fischfilets taut dabeinoch nicht auf. Abhängig von Land zu Land varriert die Konsistenz und Farbe der Panierung, in Abhängigkeit vom den Erwartungen der Konsumenten.

Zu Beginn nutze man Heringsfilets, heute nutzt man als Fischsorten für die Fischstäbchen:

  • Kabeljau (Dorsch, Gadus morhau)
  • Köhler (Köhlerfisch, Pollachius virens), bekannt als Seelachs
  • Pazifischer Pollack (Theragra chalcogramma), bekannt als Alaska-Seelachs
  • Seehecht (Merlucciidae)
  • Pangasius (Pangasianodon hypophthalmus)

Fischstäbchen mit Kartoffeln, Zucchini und Gewürzgurke ist schnell gemacht.

Wegen der Überfischung der Bestände nutzt man auch Alternativen wie den pazifischen Hoki, das Umweltsiegel des Marine Steward Council soll bei einigen Produkten die nachhaltige Fischerei und verantwortungsvolle Fischfangmethoden sicher stellen.

Das Deutsche Lebensmittelbuch sieht vor, dass Fischstäbchen zumindest aus 65 % Fischfilet bestehen, auch in Streifen geschnitten und/oder mit bis zu 25 % zerkleinertem Fischfleisch. Für das Gewicht eines Fischstäbchens gilt paniert 30 Gramm als Regel. Genaue Vorgaben für die Abmessungen gibt es nicht.

Es gibt auch Variationen als Lachs-Stäbchen, Vollkornstäbchen mit Weizenvollkornmehtl anstelle von einfachen Weizenmehl für die Nass- und Trockenpanade, Omega-3-Fischstäbchen und Fischstäbchen in Backfisch-Teigmantel. Ohne Fisch gibt es noch Gemüse- und Spinatstäbcchen als vegane Produkte, sowie Fischstäbchen in Bio-Qualität. Zubereitet werden sie in einer Pfanne, Fritteuse oder im Backofen.

Ein Fischstäbchens hat 30 g und einen Fischanteil von 20 g und einen Energiegehalt von ca. 250 kJ (60 kcal).

100 g Fischstäbchen enthalten folgende durchschnittliche Nährwerte beispielsweise beim Alaska-Seelachs:

  • 13 g Eiweiß
  • 8 g Fett
  • 18 g Kohlenhydrate
  • 67 µg Iod
  • Vitamin B1: 110 µg
  • Vitamin B2: 110 µg
  • Vitamin B12: 0,8 µg
  • 13 µg Selen
  • 220 µg Kalium
  • 37 µg Magnesium

Man benötigt für 2 Portionen Fischstäbchen mit Kartoffeln, Zucchini und Gewürzgurke:

Zutaten

  • 6 Kartoffeln
  • 1 Packung Fischstäbchen
  • 1 Zucchini
  • 2 Gewürzgurken
  • Dill
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitronensaft

Zubereitung

Die Kartoffeln werden in Salzwasser gekocht und anschließend geschält in Scheiben geschnitten und in einer Pfanne mit Öl angebraten von beiden Seiten. Man würzt sie mit Salz und getrocknetem Dill.

Die Zucchini wird in Scheiben geschnitten und ebenfalls in einer Pfanne mit Öl gedünstet.

Fischstäbchen nach der Anleitung auf der Packung zubereiten und zusammen mit den Kartoffeln und den Zucchinis serviert. Zusätzlich serviert man noch die Gewürzgurken in Scheiben geschnitten.

Gewürzt wird nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft.

Spiegeleier

Spiegeleier

Was genau sind Spiegeleier und wie bereitet man sie zu?

Was genau sind Spiegeleier und wie bereitet man sie zu?

Spiegeleier leiten vom Begriff her möglicherweise nach dem spiegelnden Glanz der Dotter ab. Im Französischen auch „Œufs sur le plat oder Œufs miroir“. Man spricht im Deutschen auch von Ochsenaugen, im Französischen von „Œil de bœuf“ oder in der Schweiz von Stierenauge oder Setzeiern. Für die Zubereitung nutzt man eine Pfanne oder den Ofen in denen man die Eier gart, das Eiweiß gerinnt, aber das Eigelb bleibt noch glänzend. Man unterscheidet zwischen Setzeiern als einseitig in der Pfanne gegart und Spiegeleiern als im Ofen oder der Pfanne durch Auflegen eines Deckels allseitig gegart, bei diesen bildet sich ein weißlicher Schleier auf dem Dotter.

Man nutzt für die Zubereitung eine nicht zu große Pfanne, dabei sollte das Eiweiß nicht ganz auseinander laufen können. Es wird Butter oder Butterschmalz erhitzt und die Eier vorsichtig hinein gegeben durch Aufschlagen der Eier. Gegart wird 2 bis 3 Minuten lang bei mittlerer Hitze. Das Weiße wird gesalzen und gepfeffert. Etwas von der heißen Butter gibt man über das noch flüssige Dotter. Salzt man die Dotter vor dem Garen so werden sie sie fleckig und zäh. idealerweise nutzt man ganz frische Eier. Bei älteren Eiern läuft das Eiweiß zu sehr auseinander und es kann zu einer gummiartigen Konsistenz kommen. Im Backofen werden sie klassisch zubereitet.

Spiegeleier werden als Bestandteil vom Strammen Max genutzt oder für andere Gerichte wie Ham and Eggs mit Speck oder Schinken oder Ei im Korb (Egg in the basket). Gehobener sind Spiegeleier Rossini mit Kalbsbries und Gänseleber oder Spiegeleier Meyerbeer mit Trüffelsauce und Lammnieren. Spiegeleier gehören zum klassischen englischen Frühstück. In den USA spricht man auch von „sunny side up“ also ein nur auf einer Seite gebratenes Ei mit geronnenem Eiweiß bei dem das Dotter noch flüssig ist ungerührte Eier (fried eggs). Es gibt hier auch die Möglichkeit sie „over easy“ oder „ove medium“ zu erhalten also kurz oder mittellang umgedreht zubereitet.

Strammer Max

Strammer Max

Rezept für Strammer Max.

Rezept für Strammer Max.

Bei Strammer Max handelt es sich um ein einfaches Gericht welches man aus Mischbrot, Schinken und Spiegelei zubereitet. Im Ursprung stammt es aus der Berliner Küche und dem Sächsichen. Heute findet man ihn in ganz Deutschland als Hausmannskost und Kneipenessen.

Für die Zubereitung werden Brotscheiben entweder eingebuttert oder in Butter angeröstet und mit rohem Schinken oder Schinkenspeck belegt. Zum Schluss kommt ein Spiegelei drauf. Je nach Rezept brät man den Schinken auch an oder würfelt ihn anstelle ihn in einer Scheibe zu lassen. Auch hinzugefügt werden gelegentlich Käse, Zwiebelringe oder Tomaten. Es gibt auch eine Variante mit Leberkäse, Röstzwiebeln und Spiegelei.

In Variationen spricht man auch von Strammer Moritz, Stamme Luise, Strammer Otto oder Stramme Lotte, wenn man den rohen Schinken durch gekochten oder Leberkäse, Salami, Plockwurst etc. ersetzt. Der Name Strammer Max hatte um 1920 im Sächsischen die Bedeutung von „erigierter Penis“, um ein besonder kräftig belegtes Brot zu bezeichnen. Vergleichbar ist auch das rheinländische Krüstchen, der Bauerntoast oder der niederländische Uitsmiijter nach dem niederländischen Wort für „Rausschmeißer“ dieser wird auch mit Fisch zubereitet wie zerpflückten Bücklingen.

Für die Zubereitung von 4 Portionen des strammen Maxes benötigt man:

Zutaten

  • 4 Scheiben Bauernbrot
  • 4 Eier
  • 4 Scheiben Schinken
  • 4 Scheiben Käse wie Gouda oder Emmentaler
  • Etwas Butter
  • Eventuell Gurke, Essiggurke oder Paprikastreifen aus dem Glas

Zubereitung

Das Brot wird dünn mit Butter bestrichen und jeweils mit einer Scheibe Schinken belegt. Nach Beliegen gibt man noch die dünn geschnittene Essiggurke darauf oder Paprika.

Ganz oben drauf kommt eine Scheibe Käse.

Die belegten Brote kommen bei 150 °C ca. 12 Minuten lang in den Backofen bis der Käse verläuft und solange das Brot nicht zu hart wird.

In der Zwischenzeit brät man 4 Spiegeleier und legt sie beim Servieren auf die gebackenen Brote, jeweils eins pro Brotscheibe.

Baked Beans

Baked Beans

Baked Beans selbst zubereiten.

Baked Beans selbst zubereiten.

Baked Beans auf Englisch für „gebackene Bohnen“ sind ein traditionelles britisches und US-amerikanisches Gericht aus weißen Bohnen, welche mit Tomatensauce oder Ketchup im Ofen gebacken werden. Baked Beans sind ein fester Bestandteil des englischen Frühstücks und in den USA eine beliebte Beilage beim Barbecue.

Für die Zubereitung werden zuerst getrocknete weiße Bohnen über einige Stunden gewässert, dann mit Tomatensauce und Melasse oder braunem Zucker gewürzt. Danach werden die Bohnen in eine feuerfeste Form gegeben, mit einigen Scheiben Bacon bedeckt und im geschlossenen Gefäß bei mittlerer Hitze drei bis vier Stunden gekocht.

Man nimmt gewöhnlich für die Zubereitung Bohnen die aus der Art Phaseolus vulgaris stammen aus im Ursprung in Amerika. Mit der europäischen Kolonisatoren gelangen sie auch nach Europa. Schon die Ureinwohner Nordamerikas bereiteten weiße Bohnen zusammen mit Ahornsirup und Bärenfett in einem mit heißen Steinen oder heißer Asche gefüllten Erdloch zu. Von den europäischen Siedler wurde im Laufe der Zeit das Erdloch ersetzt durch einen Topf, den Ahornsirup ersetzten sie durch anderen Sirup und das Bärenfett durch Schweinefett. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts kam dann noch Tomatensauce als fester Bestandteil des Gerichts hinzu.

Boston hat den Spitznamen Bean Town, da hier baked beans ein Standardgericht der Alltagsküche sind. Heute erhält man baked beans auch fertig in Dosen. Wie man sie selbst zubereiten kann erfarhen sie in dem folgenden Rezept.

Für 4 Portionen Boston Baked Beans benötigt man folgende Zutaten.

Zutaten

  • 500 g Bohnen (Kidneybohnen und weiße gemischt)
  • 1 große Zwiebel
  • 4 Scheiben Speck oder Bacon
  • 1/4 Tasse Ketchup
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/4 TL Ingwerpulver
  • 1/4 Tasse Rübensirup oder Ahornsirup
  • etwas süßen Senf
  • 1 TL Salz und Pfeffer
  • etwas braunen Zucker

Zubereitung

Man weicht die Bohnen über Nacht in Wasser ein und gießt das Wasser dann ab. Die Bohnen werden abgespült und kommen wieder in den Topf mit frischen Wasser.

Sie werden 60 Minuten lang bei mittlerer Hitze gekocht.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein Schneiden. Den Speck würfeln und in einer Pfanne auslassen. Zwiebeln und Knoblauch kommen dazu und werden mit angebraten und dann bei Seite gestellt.

Die fertigen Bohnen werden abgegossen und in eine feuerfeste Form gegeben. Hier kommen Zwiebeln, Knoblauch, Speck und die weiteren Zutaten mit rein, außer dem Salz.

Bei 180 °C im vorgeheiztem Backofen werden sie 30 Minuten lang gebacken. Anschließend entfernt man den Deckel und lässt noch mal 35 Minuten lang garen.

Wasser wird bei Bedarf hinzugefügt.

Man schmeckt alles nochmal ab und salzt jetzt erstmalig. Es wird noch heiß serviert.

Die baked beans passen auch gut zu Geflügel und kurz gebratenem Fleisch.

Gemüseeintopf

Gemüseeintopf

Rezept für einen Gemüseeintopf.

Rezept für einen Gemüseeintopf.

Mit dem Begriff Eintopf werden im Allgemeinen sättigende Suppen bezeichnet, häufig mit bäuerlichen Ursprung die als vollständige Mahlzeiten dienen. Man verwendet als Zutaten meist Erbse, Bohnen oder Linsen als Hülsenfrüchte, Gemüse wie Kartoffeln, Möhren, Kohl und Steckrüben, aber auch Getreideprodukte wie Graupen, Nudeln oder Brot die in Wasser oder Brühe gegart werden.

Auch hinzu kommen unter anderem Sellerie, Lauch, Zwiebeln, Fleisch, Wurst, Speck in geräucherter oder gepökelter Form.

Die Art von Gerichten die ein einem Topf zubereitet werden sind alt und weltweit verbreitet. Im Deutschen spricht man von Eintopf wenn die Gerichte einen geringen Flüssikeitsanteil haben, also nicht nur reine Schmorgerichte.

Besonders bekannte Eintöpfe sind Erbsensuppe, Pichelsteinger, Linseneintopf, Steckrübeneintopf, Tscholent, Kesselgulasch oder Gaisburger Marsch. International werden Eintopfgerichte mit Begriffen bezeichnet wie casserole, stew pot, Chowder, huseppot, hotpot, Pot-au-feu, Cassoulet, Cocido, puchero oder Olla podrida.

Für einen Gemüseeintopf benötigt man die folgenden Zutaten.

Zutaten

  • Erbsen
  • Ein Stück Kassler
  • Sucuk-Würste
  • Kartoffeln
  • Möhren
  • Sellerie
  • Lauch
  • Nudeln
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Das Gemüse wird geschält und klein gewürfelt und in einen Schnellkochtopf gegeben mit etwas Wasser.

Nach 17 Minuten Kochen ist der Gemüseeintopf servier fertig.

Tom Kha Kai Tofu

Tom Kha Kai Tofu

Tom Kha Kai Suppe.

Tom Kha Kai Suppe.

Tom Kha Kai oder Tom Kha Gai ist eine Speise der thailändischen Küche. Als Zutaten nutzt man vor allem Hühnerfleisch, Kokosmilch, Galant als Thai-Ingwer und Zitronengras.

Zugrunde liegt die Currysuppe Tom Kha welche man anstelle von Huhn auch mit einer anderen Fleischeinlage, vegetarisch oder mit Meeresfrüchten herstellen kann. Allerdings ist die Variation mit Hühnchen die bekannteste.

Das Thai-Wort „tom“ steht für „gekocht“ und „kha“ bedeutet soviel wie „Galant“, „kai“ steht für „Huhn“. Das Thai-Wort für Huhn wird mit einem unbehauchtem k ausgesprochen, daher wird häufig von gai anstelle von kai gesprochen. Galant wird außerhalb von Südostasien häufig mit Ingwer verwechselt, hat jedoch einen eigenen Geschmack und ist leicht säuerlich. Dieses Gericht ist auch in der laotischen Küche bekannt die Ähnlichkeiten mit der nord(ost)-thailändischen Küche hat.

Bei der Zubereitung verwendet man neben Hühnerfond, Hühnerfleisch und Kokosmilch auch Champignons, Fischsauce, Galgant, Limetten- oder Zitronensaft, Kaffernlimettenblätter und Zitronengras als Hauptbestandteile der Suppe. Tamarindensaft, Tomaten und Zwiebeln werden häufig als optionale zusätzliche Zutaten verwendet.

Mit Chilis erreicht man die gewünschte Schärfe. Galgant, Kaffernlimettenblätter und Zitronengras werden nach dem Kochen entfernt oder auf dem Teller gelassen und nicht mit gegessen. Vor dem Servieren wird die Suppe mit Koriander bestreut. Der Koriander kann auch mitgekocht werden, in diesem Fall nutzt man weitere Kaffernlimettenblätter als Dekoration.

Tom Kai ist man in Thailand meistens als Hauptgericht mit Reis oder als eines von vielen weiteren gleichzeitig servierten Speisen. In Europa ist es als Vorsuppe bekannt.

Nutzt man andere Zutaten anstelle des Huhns so ändern sich in Thailand auch der Name. Für Tom Kha Thale oder Tom Kha Kung verwendet man Garnelen, für Tom Kha Het hingegen Pilze, für Tom Kha Mu Schweinefleisch und bei Tom Kha Taohu kommt Tofu zum Einsatz.

Für die Zubereitung von 2 Portionen Tom Kha Tofu bzw. Tom Kha Taohu benötigt man die folgenden Zutaten und Zubereitung:

Zutaten

  • 2 cm Ingwer
  • 160 g Tofu
  • 110 g Kirschtomaten
  • 1 Karotte
  • 160 g braune Champignons
  • 1 Chilli
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 Limette
  • 2 Stangen Koriander
  • 360 ml Gemüsebrühe
  • 2 getrocknete Kaffir Limettenblätter
  • 2 EL Sojasoße
  • Salz
  • 1/2 TL braunen Zucker

Zubereitung

Der Ingwer wird geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Das Zitronengras schneidet man in 2 cm lange Stücke und zerdrückt diese leicht mit dem Griff eines Messers.

Das Tofu wird in Würfel geschnitten.

Nun putzt und viertelt man die Champignons. Die Kirschtomaten werden nur halbiert. Die gelbe Paprika wird gewaschen, entkernt und in feine Streifen geschnitten.

Die Karotte wird ebenfalls geschält und in eine feine Streifen geschnitten.

Auch die Chili wird entkernt und klein gewürfelt.

In einem Topf wird die Gemüsebrühe zusammen mit der Kokosmilch erhitzt. Hinein gibt man Chili, 1 EL Sojasoße, Zitronengras, Ingwer und Limettenblätter und lässt alles 9 Minuten lang köcheln.

Nun kommen Tomaten, Paprika, Tofu, Karotte und Champignons hinzu und man kocht weitere 5 Minuten lang bei kleiner Hitze. In der Zwischenzeit presst man die Limette aus und schmeckt alles mit dem Limettensaft, dem braunen Zucker, Salz und der restlichen Sojasoße ab.

Zum Garnieren nutzt man beim Servieren den Koriander.

Nutzt man fertige Tom Kha Gai Paste anstelle von Chilli, Kaffir Limettenblättern, Zitronengras und Ingwer so kann man bei der Zubereitung Zeit sparen. In diesem Fall verwendet man dementsprechend auch etwas weniger Kokosmilch.

Ramen mit Hähnchen

Ramen mit Hähnchen

Ramen-Suppe

Ramen-Suppe

Ramen sind eine Art von japanischen Nudeln sowie Soba, Udon oder Somen. Man spricht bei dieser Art von Nudeln, aber auch bei der Suppe die aus ihnen hergestellt wird von Ramen. Im Ursprung stammt das Gericht aus China als Lamian. Im 19. Jahrhundert wurde diese in die japanische Küche übernommen. Es gibt spezielle „Ramen-Läden“ in Japan als Restaurants die ausschließlich diese Suppen verkaufen. Außerhalb von Japan spricht man auch von Instantnudelsuppen.

Abhängig von der Region fallen die Rezepte unterschiedlich aus. Auch mit geschnittenen Lauchzwiebel-Scheiben ist sie bekannt.

Die Ramen Nudeln bestehen aus Weizenmehl, Wasser und Salz. Häufig fügt man auch Kansui, das Wasser des Kan-Sees der inneren Mongolei bei oder ein künstlich hergestellten Kansui-Zusatz. Die Nudeln haben eine gelbliche Farbe durch den hohen Anteil an Natriumcarbonat, Spuren von Phosphorsäure und Kaliumcarbonat. Es gibt auch Nudeln die anstelle von Kansui Eier verwenden sowie auch Nudeln ganz ohne Eier und Kansui.

Abhängig von der Brühe unterscheidet man verschiedene Ramen-Typen wie Shoyu-Ramen mit einer Brühe auf japanischer Sojasauce-Basis, Miso-Ramen mit einer Paste aus fermentierten Sojabohnen und häufig auch Chilis, den Shio-Ramen mit einer Brühe die vor allem Salz umfast (Shio) oder Fisch sowie Meeresfrüchte als Brühe und im Südwesten von Japan die Tonkotsu-Ramen mit einer weißlich trüben Brühe die durch langes Auskochen von Schweinknochen entsteht mit viel Gelatine die die Suppe cremig macht, kalt geliert diese Suppenart.

Für 4 Portionen Ramen mit Hähnchen benötigt man folgende Zutaten.

Zutaten

  • 300 g Hähnchen
  • 4 EL Misopaste
  • 400 g Ramennnudeln
  • 1 Stange Porree
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1,5 Liter Hühnerbrühe
  • 2 Schoten Chili
  • 2 kleine Möhren
  • 80 g Mungobohnensprossen
  • 2 TL Instant-Wakame
  • 2 EL Erdnussöl
  • 4 EL Sojasoße
  • 3 EL Sweet-Chili-Soße

Zubereitung

Die Möhren werden geschält und in feine Streifen geschnitten.

Knoblauch schälen und klein würfeln. Die Chili wird in feine Ringe geschnitten.

Man wäscht die Porree, putzt sie und schneidet auch sie in schmale Streifen oder Ringe.

Das Fleisch wird in feine Streifen geschnitten.

Die Brühe wird in einem großen Topf aufgekocht. Die Möhren, der Lauch, die Wakame und 2/3 der Chili kommen hinein. Man kocht 3 Minuten lang.

In einer Pfanne erhitzt man Öl und brät darin Knoblauch und Hähnchen an. Abgelöscht wird mit Sweet-Chili-Soße und Sojasoße.

Die Nudeln werden in die Suppe gegeben und die Misopaste untergerührt.

Die Suppe wird auf Schüsseln verteilt, das Fleisch kommt hinzu sowie die Sprossen. Zum Garnieren verwendet man den restlichen Chili.

Wraps mit Tomate, Mozzarella und Pesto

Wraps mit Tomate, Mozzarella und Pesto

Der Wrap stammt vom Englischen „to wrap“ ab, also einhüllen, einwickeln. Es handelt sich bei einem Wrap um ein dünnes gewickeltes Fladenbrot mit Füllung. Der Ursprung des Wraps ist die Tex-Mex-Küche, man nutzt sie daher oft auch als Hülle für Tortillas.

Die Füllung kann nach verschiedenen Rezepten erfolgen, meist mit Salat, Gemüse, gebratenem Fleisch, Saucen, Sauerrahm etc. In Europa sind die Wraps als Fastfood bzw. Fingerfood in den 1990er Jahren bekannt geworden. In der orientalischen Küche gibt es mit dem Dürüm Döner oder Schawarma ähnliche Speisen. Auch hier leitet man den Namen ab von der Art der Zubereitung, also des Aufwickelns bwz. Einrollens.

Für 2 Portionen Wraps mit Tomate, Mozzarella und Pesto benötigt man:

Zutaten

Wraps mit Tomate, Mozzarella und Pesto

Wraps mit Tomate, Mozzarella und Pesto

  • 60 g Rucola
  • 130 g Mozzarella
  • 2 Tomaten
  • 1 Zweig Basilikum
  • 1 EL Pesto Verde
  • 1 EL Frischkäse
  • 2 Tortilla Wraps
  • Balsamico Creme

Zubereitung

Der Mozzarella wird klein gewürfelt, man entkernt die Tomaten und würfelt sie ebenfalls.

Basilikum waschen und die Blätter abzupfen. Frischkäse wird mit dem Pesto vermischt.

Den Rucola waschen und klein schneiden.

Die Wraps werden in einer Pfanne erwärmt und anschließend mit dem Pesto bestrichen.

Man belegt mit Basilikum, Tomate, Mozzarella und Rucola. Zum Schluß gibt man etwas Balsamico Creme drüber und rollt die Wraps auf.

Die Wraps eigenen sich auch gut als Partyfood oder Snack zwischen durch und können einen Tag vorher schon zubereitet werden.

Pasta Carbonara

Pasta Carbonara

Woher stammt die Carbonara?

Woher stammt die Carbonara?

Die Carbonara ist ein einfaches Nudelgericht welches aus Pasta, Ei, Speck, Pfeffer und Käse besteht und aus der Region Latium in Italien stammt. Man zählt das Gericht zu den Klassikern der italienischen Küche.

Dabei geht das Gericht auf Köhler zurück, auf Italienisch „Carbonari“ die sich in den Apenninen in den Arbeitspausen Penne, also kurze Röhrennudeln mit gebratener Pancetta, als luftgetrockneten Bauchspeck und geriebenem Pecorino, einem Hartkäse aus Schafsmilch gekocht haben. Eine andere wahrscheinlichere Theorie geht davon aus, dass die Carbonara erst nach 1944 im Zuge der Einnahme Roms durch die Alliierten aus einer Verbindung aus Eier- bzw. Eipulver- sowie Bacon-Rationen der US-Soldaten mit der italienischen Kochkultur entstand. Belege für den Namen und das Rezept lassen sich nämlich erst in der Nachkriegszeit finden. Früher war die Speise ein Arme-Leute-Essen.

Möchte man das Gericht original kochen so nutzt man gekochte Pasta, hier sind die Spaghetti außerhalb von Italien am verbreitesten, man nutzt aber auch Fettucine, Linguine, Rigatoni oder Bucatani. Die Guanciale schneidet man in feine Streifen und brät sie sanft in Olivenöl an. Der geriebene Pecorino romano wird mit Ei verschlagen, je Person ca. 1/2 Tasse Käse und ein Ei. Nun vermengt man den Speck mit etwas Kochwasser der Pasta und der Ei-Käse-Mischung und frisch gemahlenem Pfeffer. Idealerweise ist die Mischung aus Käse und Ei leicht cremig und nicht gekocht.

Anstellle von Guanciale nutzt man in Italien auch anderen durchwachsenen Speck wie Pancetta. Ebenso ist es gebräuchlich noch Sahne und Weißwein beizufügen oder nur die Eidotter zu nutzen oder den Speck zusammen mit klein gehackten Zwiebeln oder Knoblauch zu schmoren. Außerhalb von Italien erhält man unter „Spaghetti alla carbonara“ Nudeln mit Kochschinken und Sahne die von den Zutaten her nicht dem originalem Rezept entsprechen.

Für die Zubereitung von 4 Portionen Pasta Carbonara benötigt man:

Zutaten

  • 400 g Tagliatelle
  • 2 Eier
  • 60 g Speck in Scheiben
  • 40 g Parmesan
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Man kocht die Tagliatelle in Salzwasser nach Packungsanweisung al dente.

Der Speck wird in klein gezupft und in einer Pfanne knusprig ausgelassen. Man reibt die Hälfte des Parmesan, die andere Hälfte wie in Späne gehobelt.

Nun verquirlt man den gehobelten Parmesan mit den Eiern. Die Nudeln werden abgegossen und mit dem Speck und der Eier-Mischung vermischt und auf die Teller verteilt.

Darüber streut man die Späne aus Parmesan und den Pfeffer.

Sucuk mit Rührei

Sucuk mit Rührei

Sucuk mit Rührei

Sucuk mit Rührei

Sucuk ist eine kräftig gewürzte Rohwurst aus Rind-, Kalb-, oder Lammfleisch. Sie ist vor allem in Südosteuropa, der Türkei, in arabischen Ländern und mittlerweile auch europaweit verbreitet.

Für die Zubereitung von Sucuk verwendet man Pfeffer, Knoblauch, Kreuzkümmel, Piment, Cayennepfeffer, Salz und andere Zutaten. Die industriell hergestellte türkische Parmak-Sucuk Wurst enthält auch Glutamat als Geschmacksverstärker und ist scharf gewürzt, luftgetrocknet und zum Teil auch geräuchert.

Sucuk wird meist warm gegessen in Scheiben geschnitten, im eigenen Fett gebraten wie zum Frühstück mit Eiern, Fladenbrot und Tee.

Als Imbiss kann man Sucuk auch grillen und im Brot wie beim Döner servieren oder als Füllung für Gözleme oder Pasten.

Beim Sucuk unterscheidet man 3 Formen:

  1. Kangal-Sucuk (türkisch für „Kringel“), ähnlich einer Ringsalami
  2. Parmak-Sucuk (türkisch für „Finger“), üblicherweise zwei parallel verbundene, etwa fingerlange, gerade Würste
  3. Büfe-Sucuk (türkisch für „Buffet“), eine zwei- bis dreimal längere, einzelne Parmak-Sucuk

Zutaten

  • 1 Sucuk-Wurst (scharf oder Mild)
  • 3 Hühnereier
  • Fladenbrot
  • Butter

Zubereitung

Die Wurst wird in feine Scheiben geschnitten und ohne Fett im eigenen Fett zusammen mit den Eiern als Rührei unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel gebraten.

Serviert wird sie mit mit Butter bestrichenem Fladenbrot.

Hackfleisch mit Paprika, Champignons und Reis

Hackfleisch mit Paprika, Champignons und Reis

Für Hackfleisch mit Paprika, Champignons und Reis benötigt man die folgenden Zutaten und Zubereitung

Zutaten

Hackfleisch mit Paprika, Champignons und Reis

Hackfleisch mit Paprika, Champignons und Reis

  • 2 Kochbeutel weißen Reis
  • 3 rote Paprika
  • 400 g Hackfleisch gemischt
  • 400 g Champignons
  • Eine Packung passierte Tomaten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

In einem großen Kochtopf brät man mit etwas Öl das Hacklfeisch krümelig. Die passierten Tomaten werden hinzu gegeben sowie etwas Paprika, geschält, entkernt und gewürfelt.

Die restliche Paprika und die Champignons werden ebenfalls zerkleinert und in einer Pfanne mit Öl gedünstet. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Der Knoblauch wird geschält, zerdrück und mit in den Kochtopf gegeben.

Den Reis kocht man nach der Packungsanleitung gar und serviert ihn als Grundlage für das Tomaten-Hackfleisch zusammen mit dem gedünsteten Gemüse.

 

Pikanter Brotaufstrich mit Ajvar

Pikanter Brotaufstrich mit Ajvar

Für den pikanten Brotaufstrich benötigt man 50 g Ajvar.

Für den pikanten Brotaufstrich benötigt man 50 g Ajvar.

Für den Brotaufstrich verwendet man Ajvar. Ajvar oder auch Ajwar ist ein Gemüsekaviar, ein Mus aus Paprika oder Paprika und Auberginen den man kalt zu Fleischgerichten serviert. Er dient auch als Würzmittel oder Brotaufstrich.

Besonders bekannt ist Ajvar in den Küchen der Länder des ehemaligen Jugoslawien als nationale Spezialität sowie in südosteuropäischen Ländern und der Türkei.

Für die traditionelle Herstellung nutzt man rote geröstete Paprika, die gehäutet und entkernt wird und unter ständigem Rühren mit Öl sanft geköchelt wird bis eine homogene Masse entsteht. Dieses kann mehrer Stunden dauern, zum Würzen nutzt man Pfeffer und Salz.

Luftdicht verschlossen hält Ajvar sich längere Zeit.

In modernen Varianten werden weitere Zutaten verwendet und man gart kürzer. So kann man rote Gemüsepaprika oder Paprika zusammen mit Auberginen im Backofen rösten, schälen, entkernen und feinhacken und mit Essig, Olivenöl oder Zitronesaft sowie Knoblauch, Pfeffer, Salz, feingehackten gedünsteten Zwiebeln vermischen und so lange saft garen bis die Flüssigkeit verkocht ist.

Für den pikanten Brotaustrich benötigt man 50 g Ajvar.

Zutaten

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 100 g Fetakäse
  • 50 g Ajvar (mild oder scharf)
  • 200 g Frischkäse

Zubereitung

Die Zutaten werden miteinander vermixt und als Brotaufstrich für Brot, Baguettes etc. verwendet.

Apfel-Crumble

Apfel-Crumble

Apfel-Crumble

Apfel-Crumble

Crumble, auf Deutsch „Krümel“ ist eine Nachspeise der englischen und US-amerikanischen Küche. Es handelt sich dabei um mit Streuseln überbackenen Früchten wie Äpfel, Rhabarber etc. Sie wurde höchstwahrscheinlich während des 2. Weltkrieges erfunden. Das Obst wird für die Herstellung vor gegart oder würzt zerkleinerte Früchte mit Zucker, Zimt und anderen Gewürzen.

Die Streusel enstehen aus Butter, Weizenmehl und Zucker. Man kann ihnen noch Nüssen, Getreideflocken oder zerkleinertes Gebäck beigeben. Für die Zubereitung wird der Boden einer Kuchenfrom mit Früchten bedeckt und diese locker mit Streuseln bedeckt. Danach backt man den Kuchen im Backofen aus. Typisch ist es die Crumbles warm zu servieren mit Vanillesauce oder Speiseeis.

Für 3 Portionen Apfel-Crumble benötigt man:

Zutaten

  • 500 g Äpfel
  • 100 g Butter oder Margarine
  • den Saft 1 Zitrone
  • 100 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 2 Prisen Zimt
  • Schlagsahne
  • Fett für die Form

Zubereitung

Die Äpfel werden geschält und in Spalten geschnitten. Den Saft der Zitrone presst man aus und gibt ihn über die Äpfel.

Nun wird eine Auflaufform eingefettet und die Äpfel darin verteilt.

Den Streuselteig stellt man aus Zucker, Mehl, Butter und Zimt her und vereilt ihn gleichmäßig auf den Äpfeln.

Diese sollten vollständig mit den Streuseln bedeckt sei.

Bei 200 ° C backt man den Crumble 30 Minuten lang aus und serviert ihn noch warm mit Schlagsahne.

Pappardelle mit Lachs-Zitronen-Sahnesosse

Pappardelle mit Lachs-Zitronen-Sahnesosse

Pappardelle mit Lachs-Zitronen-Sahnesosse

Pappardelle mit Lachs-Zitronen-Sahnesosse

Pappardelle sind italienische Bandnudeln mit einer Breite von mindestens 1 cm. Sie werden häufig zu einem Netz zusammengedreht und als Nudelnest mit einem kräftigen Ragout serviert.

Sie stammen im Ursprung aus der Toskan wo man sie mit Ragouts wie dem Ragù Cinghiale serviert, also einem Wildschweinhack. Die Singularform ist pappardealla, dieser stammt vermutlich vom Italienischen „pappare“ für futtern ab oder vom Provencalischen papard.

Pappardelle mit Lachs-Zitronen-Sahnesosse für 2 Portionen bereitet man mit dem folgenden Rezept zu.

Zutaten

  • 200 g Pappardelle
  • 250 g Lachsfilet
  • 1 Zitrone
  • 200 ml Schlagsahne
  • Chiliflocken
  • rosa Pfefferbeeren

Zubereitung

Die Pappardelle werden nach der Packungsanleitung in kochendem Salzwasser gegart. Die Zitrone wird heiß gewaschen, trocken gerieben mit Hilfe eines Zestenreisers zieht man die Hälfte der Schale in Zesten. Der Saft der Zitrone wird ausgepresst und mit der Sahne in einer Pfanne aufgekocht.

Den Lachs wäscht man und tupft in trocken mit Küchencrep. Nun wird er in mundgerechte Stücke geschnitten.

Man würzt die Sahne mit Chiliflocken und Salz.

Die Lachsstücke werden in der heißen Pfanne ca. 8 Minuten lang mit gegart, nachdem man den Herd ausgeschaltet hat.

Nudeln abgießen und die Zitronenschale in der Pfanne unter die Sahne heben.

Auf Pastatellern werden die Nudeln mit dem Lachs und der Sauce angerichtet. Bestreut wird alles mit zerstoßenen Pfefferbeeren.

Zum Trinken passen hierzu fruchtige, frische Weine wie Chardonnay, Riesling oder Weißburgunder.

Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese

Ragù alla bolognese ist eine Hackfleischsauce, die man vor allem mit Past kombiniert. Sie stammt im Ursprung aus dem norditalienischen Bologna und wird hier mit Eiernudeln, vor allem Tagliatelle zubereitet. Im Französischen wird sie als Sauce blognaise bezeichnet und ist weltweit in der Kombination Spaghetti bolognese bekannt. Die Ragù alla bolognese ist auch ein Bestandteil von Lasagne und ähnlichen Gerichten.

Für eine Portion Spaghetti Bolognese benötigt man:

Zutaten

Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese

  • 150 g Spaghetti
  • 125 ml Brühe
  • 125 ml Milch
  • 1 Zwiebel
  • Rapsöl
  • 1 EL Olivenöl
  • Basilikum
  • 150 g Hackfleisch
  • 1 Dose Tomatenmark oder passierte Tomaten
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 EL Parmesan
  • Tomaten

Zubereitung

Die Zwiebel wird geschält und fein gewürfelt und in einer Pfanne mit Rapsöl angedünstet.

Nun gibt man sie in eine Kochtopf. In der Pfanne wird mit dem Olivenöl das Hack angebraten bis es krümelig wird. Es kommt nun auch mit in den Kochtopf.

In das Hack gibt man die passierten Tomaten oder das Tomatenmark und rührt unter Erhitzen um. Man füllt mit Brühe auf und lässt alles 2 Stunden lang ohne Deckel auf kleinster Stufe köcheln.

Dabei wird die Bolognese umso aromatischer je länger man sie auf kleiner Stufe köcheln lässt.

Ab und an rührt man mit einem Kochlöffel um.

Gewürzt wird mit dem Pfeffer aus der Mühle und man gibt den Knoblauch geschält und gepresst hinzu sowie das Basilikum.

Asia-Bratnudeln

Asia-Bratnudeln

Asia-Bratnudeln

Asia-Bratnudeln

Mie-Nudeln sind südostasiatische Weizen-Nudeln, man erhält sich auch in Eurpoa in großer Vielfalt. Man erhält sie in verschiedenen Formen, mit rundem Querschnitt, als Bandnudeln in unterschiedlichen Stärken, dünner oder dicker als Spaghetti. Sie sind häufig länger als Spaghetti und werden daher als Knäueln verkauft die sich in heißem Wasser entwirren. Neben Weizenmehl, Salz und Wasser ist teilweise auch Ei enthalten. Sorten mit einem hohen Anteil an Eiern werden auch als chinesische Eiernudeln bezeichnet.

Die Nudeln sind häufig industriell hergestellt und getrocknet. Man erhält sich auch, wie ihr japanisches Äquivalten die Ramen-Nudeln als vorgekochte Instantnudeln. Die Mie-Nudeln werden genutzt als Suppeneinlage für Nudelsuppen oder gebratene Nudelgerichte wie Bami Goreng. Für gebratene Nudeln kann man Bami oder chinesische Eiernudeln nutzen.

Asia-Bratnudeln wie aus dem China-Restaurant gelingen mit dem folgenden Rezept für 4 Portionen

Zutaten

  • 300 g Mie-Nudeln
  • 250 g Hähnchenbrust
  • 1 Glas Bambusschößlinge
  • 400 g Möhren
  • 1 rote Paprika
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 Eier
  • 3 EL Sojasoße
  • 3 EL Chilisoße

Zubereitung

Das Fleisch wird gewaschen, mit Küchenpapier trocken getupft und in Streifen geschnitten.

Möhren werden geschält und in feine Stifte geschnitten. Die Paprika wird ebenfalls gewaschen, entkernt und in Streifen geschnitten.

Lauchzwiebeln waschen und in Röllchen schneiden.

Die Nudeln kocht man nach der Anleitung auf der Packung.

In einer Pfanne wird das Fleisch mit Öl gebraten. Nudeln und Gemüse werden hinzu gegeben und etwa 5 Minuten lang mit gebraten.

Die Eier werden verquirlt und zu gegeben und stocken gelassen.

Abgelöscht wird mit der Sojasoße.

Den Bambus abtropfen lassen und mit der Chilisoße zusammen unterrühren.

Für das Servieren eignen sich einige zerhackte Cashewkerne die man über die Nudeln gibt.

Grünkohl

Grünkohl

Grünkohl, Braunkohl oder auch Krauskohl (brassicia oleracea var sabellica L.) ist ein typisches Wintergemüse und eine Zuchtform des Gemüsekohls (brassica oleracea). Der Grünkohl ist weltweit verbreitet, er ist eine der ersten Kohlsorten die schon früh auf dem eurasischen Kontinent verbreitet waren. Im Ursprung haben ihn Spanier, Briten, Portugiesen und Niederländer auf dem amerikanischen Kontinent eingeführt.

Zutaten

Wie man Grünkohl zubereitet.

Wie man Grünkohl zubereitet.

  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Schweineschmalz
  • 1,5 kg TK gehackten Grünkohl
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Senf
  • 50 g Haferflocke
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 g durchwachsener Speck
  • 300 g Kasseler
  • 2 Kartoffeln
  • 6 Kochwürste
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln werden geschält und gewürfelt und in einem Topf im erhitzten Schweineschmalz angeschwitzt. Nun kommt der Grünkohl hinzu sowie die Gemüsebrühe.

Nach dem man alles kurz aufkocht lässt man bei geringer Hitze nochmal 30 Minuten lang alles köcheln.

Man gibt noch den Kassler und den Speck hinzu und lässt alles weiter 30 Minuten lang ziehen.

Währenddessen werden die Kartoffeln geschält und klein gewürfelt und zusammen mit den Würsten zum Grünkohl gegeben.

Die restlichen Würstchen werden nach der Anleitung auf der Packung gegart.

Man entfernt das Fleisch aus dem Grünkohl und würzt den Eintopf mit Zucker, Salz, Pfeffer und Senf, auch die Haferflocken werden eingerührt.

Serviert wird der Grünkohl zusammen mit den Kochwürsten und Kassler.

Alternativ zu den kleinen Kartoffelwürfeln kann man auch ganze Salzkartoffeln reichen, dieses vereinfacht und beschleunigt die Arbeit.
Sind einem die Kartoffelwürfel zu viel Arbeit oder ist der Hunger etwas größer, können Sie auch Salzkartoffeln zum Grünkohl reichen.

Nudelauflauf

Nudelauflauf

Farfalle sind italienische Nudeln in Schmetterlingsform wie der Name schon vermuten lässt, den Schmetterlinge heißen „Farfalle“ auf Italienisch. Zur Herstellung werden mit einem Teigrädchen aus einem flachen Pastateig gezackte Quadrate herausgeschnitten und in der Mitte zusammen gedrückt. Die Mitte wird so etwas dicker und die Seiten bleiben Flach. Sie stammen im Ursprung aus der antiken Region Emilia.

Ein schneller Nudelauflauf für 4 Portionen lässt sich mit dem folgenden Rezept zubereiten.

Zutaten

Für den Nudelauflauf benötigt man Farfalle-Nudeln.

Für den Nudelauflauf benötigt man Farfalle-Nudeln.

  • 400 g Farfalle
  • 1 Zucchini
  • 2 Dosen stückige Tomaten
  • Paprikapulver edelsüß
  • 1 Aubergine
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 180 g Gratinkäse
  • Salz
  • Basilikum

Zubereitung

Die Nudeln werden nach der Anleitung auf der Packung in Salzwasser al dente, also bissfest gekocht.

Die Aubergine und Zucchini werden gewaschen und klein gewürfelt.

Man schält und hackt die Zwiebeln und Knoblauch fein.

In einer Pfanne schwitzt man in Öl die Zwiebeln und den Knoblauch an. Nun kommt das Gemüse hinzu sowie die Tomaten. Man lässt alles 10 Minuten lang köcheln.

Gewürzt wird mit Salz, Zucker, Pfeffer und Paprikapulver nach Belieben.

Die Nudeln werden abgegossen und in einer Auflaufform verteilt zusammen mit dem Gemüse vermischt man alles und bestreut mit dem Käse. Bei 180 °C Ober- und Unterhitze backt man den Auflauf 20 Minuten lang bis der Käse geschmolzen ist.

Nutzt man TK-Gemüse oder vorgegarte Nudeln aus dem Kühlregal so  kann man den Auflauf noch schneller zubereiten.