Haferflocken

Haferflocken

Haferflocken sind lecker und gesund.

Haferflocken sind lecker und gesund.

Haferflocken sind als Nahrung bei der Diät und für Bodybuilder gut geeignet. Sie werden aus der Saat-Hafer gewonnen.

Daher enthalten sie volles Korn, es werde nur die nicht essbaren Teile entfernt. Somit zählen sie zum Vollkorn und sind als Ernährung bei Kraftsportlern und auch bei Diäten beliebt.

Haferflocken enthalten viel Kohlenhydrate, ca. 70% und Eiweiß zu 15%.

Weiterhin enthalten sie viele ungesättigte Fettsäuren und lösliche Ballaststoffen. Auch Eisen, Zink, Calcium, Magnesium, Phosphor, Vitamin B1, B6 und E ist in ihnen enthalten.

Im Hafer ist Beta-Glucan enthalten der den Blutzuckerspiegel positiv beeinflusst und so das Cholesterin im Blut senkt. Daher kann Hafer bei Diabetes und Insulinresistenz hilfreich sein.

Die Haferflocken-Arten

Haferflocken sind im Müsli zum Frühstück beliebt.

Haferflocken sind im Müsli zum Frühstück beliebt.

Man unterscheidet verschiedene Arten von Haferflocken. Diese sind abhängig von der Produktionsart.

Wer Haferflocken zum Frühstück ist hat viel Energie für den Tag.

Man spricht auch von Zerealien, Frühstücksflocken oder Frühstückscerealien bei Getreideprodukten die man mit Milch, Wasser oder Fruchtsaft aufgießt zu einem Brei. Traditionelle Produkte sind Müsli, Haferflocken oder Cornflakes. Wesentlich ungesünder sind die industriell gefertigten stark gesüßten Produkte.

Der Rohhafer wird gereinigt und einige Stunden lang mit Dampf behandelt. Danach wird er mit Hitze, in der Daare getrocknet. Dieses verleiht im das nussartige Aroma. Weiterhin reduziert man Enzyme, Lipasen die sonst für einen bitteren Geschmack sorgen würden.

In Fliekraftschälern und Trommelschälern werden die Spelzen vom Haferkern getrennt. Anschließend zu diesem Schälvorgang werden Haferkerne für zarte Flocken und Kleinblatt-Flocken zu einer Hafergrütze verarbeitet und zerkleinert. Mit großen Glattwalzen werden sie platt gewalzt.

Es bleibt das volle Korn erhalten, das den Mehlkörper, Keimling, Samenschale und die meisten Nährstoffe enthält.

Im Müsli werden Haferflocken gern zusammen mit Rosinen, Nüssen, Obst wie Beeren oder Bananen verzehrt. Durch die vielen Ballaststoffe bleibt man lange satt.

Es werden bei den Haferflocken unterschieden:

Kernige Flocken und Großblatt-Flocken die aus ganzen Haferkernen hergestellt werden. Sie sind bissfest und werden erst beim Einweichen und Kochen aufgequellt. Beliebt sind sie im Müsli.

Die löslichen Schmelzflocken entstehen aus gewalztem Hafermehl. Man nutzt diese gern für Diät-Mahlzeiten und als Babynahrung. Mit Flüssigkeit lösen sie sich sofort auf und können ohne Kauen getrunken werden.

Haferbrei oder Haferflockenbrei gewinnt man aus gekochten Haferflocken mit Hafermilch, Sojamilch bzw. Milch und man isst ihn meist gesüßt.

Auch Allergiker können Haferflocken gut verzehren. Bei einer Zöliakie ist man unverträglich für Gliadin, aber nicht für Glutenin. Klassisches Getreide wie Weizen oder Roggen sollten daher gemieden werden, aber Haferflocken sind verträglich, sofern sie durch die Produktion nicht mit Weizenspuren verunreinigt werden.

Bei Magen-Darm-Erkrankungen werden Haferflocken auch gern als Schonkost in Form eines Hausmittels zubereitet als Haferflockensuppe.

Aber auch bei Reflux-Problemen, als Babynahrung und Krankennahrung sind sie gut geeignet.

Bestandteile von Haferflocken

Auch zu Cookies kann man Haferflocken verarbeiten.

Auch zu Cookies kann man Haferflocken verarbeiten.

In Haferflocken ist Biotin enthalten, welches gut für Haut und Haare ist.

Das enthaltene Vitamin B1 stärkt die Nerven. Das Vitamin B6 stärkt die Psyche.

In 40 g Hafer sind 2,4 mg Eisen enthalten. Daher können Veganer beim Verzehr von Haferflocken auf Fleisch verzichten, denn Hafer liefert die doppelte Menge an Eisen wie Fleisch. Wird es mit Vitamin C kombiniert kann es noch besser vom Körper aufgenommen werden.

Weiterhin ist Silicium enthalten das gut gegen Alzheimer ist und die Knochen stärkt und ein Antioxidans ist.

Um alle guten Nährstoffe zu erhalten sollte man das volle Haferkorn wählen, dass alle Elemente enthält.

Nährwertangaben für 100 g Haferflocken

  • Brennwert 1566 kJ/ 372 kcal
  • 57,8 g Kohlenhydrate davon 0,7 g Zucker
  • 13,5 g Eiweiße
  • 10,0 g Ballaststoffe
  • 7 g Fett, davon 1,3 g ungesättigte Fettsäuren
  • <0,01 g Salz

Mineralstoffe und Vitamine auf 100 g

  • 5,8 mg Eisen
  • 4,3 mg Zink
  • 130 mg Magnesium
  • 0,6 mg Thiamin
  • 430 mg Phosphor

Zubereitung von Haferflocken

Ein Porridge lässt sich leicht aus Haferflocken zubereiten.

Ein Porridge lässt sich leicht aus Haferflocken zubereiten.

Zum Frühstück kann man Haferflocken mit Nüssen und Obst genießen.

Möchte man ein Porridge zubereiten verwendet man Haferflocken mit der 4 oder sogar bis zu 10 fachen Mengen an Wasser oder Reisdrink und lässt es 3 Minuten lang unter ständigem Rühren köcheln.

Zum Ende gibt man eine Prise Salz hinzu. Man sollte nicht länger als 3 Minuten lang kochen, da sonst die guten Bestandteile zerstört werden.

Man kann auch Vanille, Früchte oder Zimt hinzugeben.

Möchte man Haferplätzchen backen kann man Hafermehl anstelle von Mehl aus Weizen oder Dinkel beim Backen verwenden.

Cupcakes

Cupcakes

Cupcakes wurden ursprünglich in Tassen gebacken, den cups, daher auch ihr Name.

Cupcakes wurden ursprünglich in Tassen gebacken, den cups, daher auch ihr Name.

Der Cupcake im Englischen auch fairy cake („Feenkuchen“, ist ein kleiner Kuchen den man in einer tassengroßen Backform backt und mit einem Guss oder einer Cremehaube versieht.

Der Name kommt daher, dass man den Teig ursprünglich in einer Tasse (englisch cup) gebacken hat. 1796 wurde der Begriff Cupcake erstmal in dem Kochbuch American Cookery der US-Amerikanerin Amelia Simmons schriftlich erwähnt.

Dabei sind Cupcakes ein Nahrungstrend der sich gut nachvollziehen lässt. Anfänglich waren sie eine alltägliche Gebäcksorte und wurden erst in den 1990er Jahren von einigen Bäckereien in New York aufwendig dekoriert. Hieraus ergab sich ein Trend der sie zum „In-Produkt“ machte und so wurden sie in den USA, Kanada und Großbritannien sehr beliebt in speziell auf sie ausgerichteten Cafes.

Muffins gelten als Vorläufer vom heutigen Cupcake-Trend. So sind Cupcakes süßer als Muffins und werden aus einem Rührteig hergestellt und enthalten in der Regel keine Nüsse oder ähnliches. Auch erhalten sie nach dem Backen einen Guss. So unterscheiden sich Cupcakes von Muffins rein äußerlich durch ihr Topping. Muffins tragen nämlich keine Cremehaube.

Klassische Cupcakes

Der Muffin galt in den USA lange Zeit als besonders ballaststoffreich und gesund.

Der Muffin galt in den USA lange Zeit als besonders ballaststoffreich und gesund.

Ein Cup entspricht 236 Milliliter. In der Tradition wird im Verhältnis von 1 Tasse Butter oder Margarine, 2 Tassen Zuckern, 3 Tassen Mehl und 4 Eiern gebacken in einer großen Kuchenform.

Industriell wurde der Cupcake am Ende des ersten Weltkrieges hergestellt von der US-amerikanischen Firma Hostess Brands. Sie brachte einen in Plastik verpackten Schololaden-Cupcake auf den Markt der in Lebensmittelläden der ganzen USA verkauft wurde. Es folgten viele Nachahmer.

Unter dem Markennamen Betty Crocker brachte Gernal Mills eine Backmischung für Cupcakes auf den Markt, ebenso wie Nebraska Consolidated Mills unter dem Namen Duncan Hines.

1963 kamen erste „Easy-Bake Oven“ auf den Markt und verbreiteten sich schnell, in diesen Spielzeugöfen konnte richtig gebacken werden und Kinder nutzen die Backmischungen gern fürs Backen.

Seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts gehören in den USA Cupcakes, Muffiens, Cookies und Brownies zum Standard-Gebäcksortiment in Cafes und Läden.

Cupcakes gab es im Ursprung in den Sorten Schokolade und Vanille mit Guss oder Cremehaube die meist nur 20 % des Gesamtgewichtes ausmachte.

In den 1970er bis 1980er Jahren wurden Muffins in den USA beliebter. Sie dienten dem Trend sich ballaststoffreich zu ernähren.

Bran Muffins hatten einen hohen Anteil an Kleie und wurden so als Frühstücksgebäck zu Kaffee verzehrt. Sie galten als gesund ähnlich wie Blaubeer-Mufins und Karotten-Muffins.

Erst Ende der 1980er Jahre wurden Muffins aufgrund ihres hohen Anteiles an Fett und Zucker nicht mehr als gesundes Lebensmittel angesehen. So verloren sie in den Cafes an Bedeutung im Sortiment.

Cupcakes mit Erdbeerfrosting

Cupcakes mit Erdbeerfrosting

Um Cupcakes mit Erdbeerfrosting zu zubereiten benötigt man für 12 Stück die folgenden Zutaten.

Zutaten

Cupcakes mit Erdbeerfrosting.

Cupcakes mit Erdbeerfrosting.

  • 1 Ei
  • 100 ml Buttermilch
  • 150 g Zucker
  • 130 g Mehl
  • 50 g Kakao
  • 50 ml Pflanzenöl
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz

Für das Frosting:

  • 260 g pürierte Erdbeeren
  • 150 g Puderzucker
  • 160 g Butter
  • 200 g Frischkäse
  • 12 Riegel Yogurette

Zubereitung

Der Backofen wird mit Umluft au 160 °C vorgeheizt.

In einer Schüssel wird das Ei gegeben und mit einem Mixer aufgeschlagen. Man gibt das Vanillezucker, den Salz und den Zucker hinzu und mixt für weitere 5 Minuten das Ei zu einer schaumigen Masse.

Nun werden Öl und Butter mit eingerührt, sowie Kakao, Backpulver, Natron und Mehl

Die entstanden Masse für die Cupcakes gibt man in Muffinförmchen und backt sie auf mittlerer Schiene 15 Minuten lang aus.

Das Erdbeerfrosting wird mit dem gesiebten Puderzucker und der weichen Butter angerührt. Nun kommen Frischkäse und Erdbeeren hinzu und man mischt alles zu einer geschmeidigen Masse. Das Frosting wird 15 Minuten lang kalt gestellt und mit einem Spritbeutel auf die fertigen Muffins verteilt.

Zum Dekorieren halbiert man die Yogurette-Riegel der Länge nach und steckt sie in die Creme.

Kaspressknödel

Kaspressknödel

Wie man Kapressknödel selbst zubereitet.

Wie man Kaspressknödel selbst zubereitet.

Bei Kaspressknödel handelt es sich um eine westösterreichische Spezialität von flach gepressten Knödeln, welche aus Knödelbrot und Käse zubereitet werden.

Sie werden als Suppeneinlage genutzt oder in Butterschmalz ausgebacken als Hauptgericht mit Sauerkraut.

Für den Käse nutzt man die jeweilige regionale Sorte.

Für die Knödel nutzt man in Salzburg den Bierkäse, in Tirol den Bergkäse oder Graukäse und in Vorarlberg Sura Kees.

Für die Zubereitung für 4 Portionen werden folgende Zutaten benötigt.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 250 g gewürfelte Semmeln
  • Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer
  • Frischer gehackter Majoran und Petersilie

Zubereitung

Zunächst werden die Zwiebel und der Knoblauch geschält und fein geschnitten. Man schwitzt sie in etwas Butter an.

Nun wird mit Milch aufgegossen und man gibt die Semmelwürfel hinzu.

Als nächstes vermischt man alles mit Käse, Eier und den Gewürzen. Die Masse wird 20 Minuten lang gut ziehen gelassen.

Aus der Masse formt man Knödel und drückt sie platt.

In heißem Butterschmalz werden die Kaspressknödel dann braun gebraten.

Traditionell werden sie in einer Rindssuppe mit reichlich frisch geschnittenem Schnittlauch bestreut serviert.

Unterschied zwischen Schafskäse, Feta und Hirtenkäse

Unterschied zwischen Schafskäse, Feta und Hirtenkäse

Unterschied zwischen Schafskäse, Feta und Hirtenkäse.

Unterschied zwischen Schafskäse, Feta und Hirtenkäse.

Der Begriff „Feta“ wurde 2002 von Griechenland geschützt und darf nur noch für die griechische Nationalspeise verwendet werden. So gab der Europäische Gerichtshof den Griechen Recht und man darf Käse nur Feta nennen wenn er aus Milch hergestellt wird, der von einheimischen Schafen auf griechischem Boden stammt und anschießend in einer Salzlake reift.

Neben dem originalen Feta werden häufig auch Begriffe wie Schafskäse oder Hirtenkäse synonym verwendet.

Da Schafe jahreszeitabhängig unterschiedlich viel Milch geben, darf dem Feta bis zu 30 % Ziegenmilch beigemischt werden.

Der Begriff Schafskäse ist ein Oberbegriff und Feta ist nur ein Teil davon.

So wird jeder Käse der aus Schafmlich gewonnen wird Schafskäse genannt. Dieses können sowohl Weichkäsesorten als auch Hartkäsesorten sein wie Picorina oder Roquefort.

Der Begriff Hirtenkäse beschreibt einen Käse der aus Kuhmilch hergestellt wird und in Salzlake reift, also ähnlich wie Feta, jedoch aus Kuhmilch anstelle von Schafs- bzw. Ziegenmilch.

Ofenomelett mit Schafskäse

Ofenomelett mit Schafskäse

Ofenomelett mit Schafskäse ist mit folgendem Rezept für 4 Personen schnell gemacht.

Zutaten

Ofenomelett mit Schafskäse.

Ofenomelett mit Schafskäse.

  • 250 g Hirtenkäse oder Schafskäse
  • 1 TL Pinienkerne
  • 10 Cocktailtomaten
  • 120 ml Milch
  • 8 Eier
  • 30 g Butter
  • 8 Blätter frisches Basilikum
  • 1 rote Paprika
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Man gibt die Eier zusammen mit der Milch sowie Salz und Pfeffer in eine Schüssel und verquirlt alles zusammen.

Die Paprika wird entkernt und klein gewürfelt und mit Butter und den Pinienkernen kurz angebraten.

Die Mischung mit den Eiern gibt man hier nun hinzu und lässt alles 4 Minuten lang braten.

Man wäscht und halbiert die Tomaten. Der Hirtenkäse wird gewürfelt und zusammen mit den Tomaten und dem Basilikum hinzu gegeben.

Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C backt man das Ofenomelett in der hitzebeständigen Pfanne 10 Minuten lang.

Zum Servieren eignet sich ein frischer Salat.

Obst trocknen

Obst trocknen

Obst trocknen.

Obst trocknen. Getrocknete Rosinen und anderes getrocknetes Obst wie Äpfel, Pflaumen kann man leicht selbst herstellen.

Zunächst wird das Obst in gleich große Stücke oder Scheiben geschnitten.

Ein energiearmes Trocknen von Obst lässt sich einfach mit Dörrautomaten gestalten. Auf mehreren Ebenen wird hier wie in einem Umluftbackofen das Obst getrocknet.

Wichtig beim Trocknen des Obstes ist die ständige Kontrolle. So sollte das Obst immer etwas elastisch bleiben. Schneidet man es an so dürfen sich aber auch keine feuchten Stellen mehr zeigen.

Man kann das getrocknete Obst gut in luftdichten wieder verschließbaren Gläsern oder Folienbeuteln lagern.

Mit der Zeit verliert das getrocknete Obst jedoch sein Aroma. Bis zu einem Jahr kann man das Obst so, am besten dunkel und trocken lagern und als gesunden Snack verspeisen.

Getrocknete Pflaumen eigenen sich auch gut gegen Mittel bei Verstopfungen, das sie abführend beim Verzehr wirken.

 

Wie man richtig einkocht

Wie man richtig einkocht

Durch Einkochen werden Obst und Gemüse haltbar gemacht.

Durch Einkochen werden Obst und Gemüse haltbar gemacht.

Beim Einkochen von Gemüse oder Obst wird dieses bei 75 bis 100 °C im Wasserbad, Einkochtopf oder Backofen bis zu 120 Minuten lang eingekocht.

Durch das Erhitzen dehnt sich die Luft aus und weicht so aus dem Glas. Auf diese Weise ensteht durch die entwichene Luft und den ausgetretenen Wasserdampf ein Vakuum im Glas beim Abkühlen. Die Gläser werden so luftdicht verschlossen und eine hohe Haltbarkeit erreicht. Auch verliert man kaum mehr Vitamine als beim gewöhnliche Garen.

Anstelle eines speziellen Einkochtopfes kann auch ein normaler Kochtopf verwendet werden.

Beim Einkochen muss man jedoch auf einige Dinge achten.

So sollten die Gläser vor allem sauber und 100% luftdicht sein. Hier bieten sich Schraubgläser mit Twist-Off-Verschlüssen an.

Was man beim Einkochen beachten sollte

Was man beim Einkochen beachten sollte.

Was man beim Einkochen beachten sollte.

Beim Befüllen der Gläser werden Gemüse oder Obst bis knapp unter den Rand befüllt (geschichtet). Sie müssen vom Aufguss vollständig bedeckt werden. Gerade der Rand der Gläser muss sauber sein, damit man sie gut verschließen kann.

Nun stellt man die Gläser in den Topf. Idealerweise auf ein Baumwollgeschirrtuch, damit diese nicht verrutschen können. Auch sollten sich die Gläser nicht berühren. Insgesamt sollten alles Gläser zu 3/4 ihrer Höhe im Wasser stehen.

Für das Einkochen muss das Wasser zum kochen gebracht werden und dann senkt man die Temperatur so, dass es nur leicht köchelt. Bei Lebensmitteln die sehr eiweißreich sind wie Erbsen oder Bohnen, sollte man 2 Mal erhitzen, um alles Bakteriensporen abzutöten. Nach dem Einkochen stellt man die die Gläser auf die Herdplatte und lässt sie mit ihrer Nachwärme abkühlen.

Ist das Einkochen gelungen, dann sollte der Deckel der Gläser leicht nach unten gewölbt sein durch den Unterdruck. Beim Öffnen ertönt dann ein charakteristisches Plopp-Geräusch durch die wieder einströmende Luft in das Einmachglas, ebenso auch wenn sich beim Abkühlen das Vakuum bildet.

Konfitüre oder Marmelade

Konfitüre oder Marmelade

Konfitüre oder Marmelade.

Konfitüre oder Marmelade.

Was sind die Unterschiede zwischen Konfitüre oder Marmelade? Durch die Leitsätze für Obsterzeugnisse und die Konfitüreverordnung wird geregelt welches Produkt im Handel genau wie bezeichnet wird.

So unterscheidet man:

Konfitüre die eine oder mehrere Fruchtarten sowie Wasser und Zuckerarten enthalten darf.

Die Marmelade die aus Zitrusfrüchten, Wasser und Zuckerarten hergestellt wird.

Das Gelee, welches aus Saft oder wässrigen Auszügen von einer oder mehreren Fruchtarten sowie Zuckerarten besteht.

Die Fruchtaufstriche, die mit Honig, Reissirup oder Apfeldicksaft gesüßt werden wie zum Beispiel das Apfelkraut, Pflaumenmus oder Birnenkraut.

Beim Einkochen von Obst mit Zucker kommt es durch die Hitze und den Wasserentzug zu einer konservierenden Wirkung. Der Zucker bindet das Wasser und so werden die Überlebensmöglichkeiten von Mikroorganismen stark eingeschränkt.

Normalerweise kocht man Konfitüre mit der gleichen Menge Zucker wie Frucht ein. Wenn man mit weniger Zucker einkochen möchte kann man spezielle Gelierzucker verwenden. Hier kommt man bei 1 oder 1,5 kg Frucht auf nur 500 g Zucker.

Die Konfitüre schmeckt so weniger süß und dafür fruchtiger.

Die Fruchtmasse wird dabei mit dem Geliermittel aus Johannisbrotkernmehl oder Agar-Agar auf. Auch können Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe hinzu gegeben werden. Allerdings ist die Konfitüre dann auch nur 2 Monate lang haltbar und sollte zügig nach dem öffnen aufgebraucht und stets kühl gelagert werden.

 

 

Gnocchi

Gnocchi

Es gibt verschiedene Varianten der Gnocchi aus Kartoffeln oder Gries.

Es gibt verschiedene Varianten der Gnocchi aus Kartoffeln oder Gries.

Gnocchi [ˈɲɔkːi] (Singular Gnocco) ist das italienische Wort für Nocken und kann für folgende Dinge stehen:

  • Nocken (Gericht) als spezielle Teigwaren aus Kartoffeln oder anderen Zutaten
  • Gnocchi di patate, die italienischen Kartoffelnocken
  • Gnocchi alla romana, die römischen Weizengrießnocken
  • oder Gnocchi als Bezeichnung von Muschelnudeln

Die Gnocchi di patate  (italienische Kartoffelnocken) der italienischen Küche sind kleine Klößchen (Nocken) aus gekochten Kartoffeln, Hartweizen- oder Weizenmehl. Abhängig vom Rezept auch mit Ei oder  geriebenem Parmesan. Ähnlich wie Pasta werden Gnocchi in Italien üblicherweise als erster Gang eines Menüs gegessen.

Man nutzt in Italien für die Zubereitungfest kochende Kartoffeln. In Deutschland hingegen werden häufig mehlig kochende Kartoffeln in den Rezepten verwendet.

In der Tradition werden diese mit dem Finger oder der Gabel an eine bemehlte glatte Fläche gedrückt, so dass siei in der Mitte etwas eingedellt oder gerillt werden, was die Oberfläche zu vergrößert.

Man findet sich als Halbfertigerichte im Tiefkühlregal der Supermärkte.

Die Gnocchi alla romana (römische Weizengrießnocken) also „Nocken auf römische Art“ sind ein Gericht der Küche der Region Latium, insbesondere der römischen Küche. Es handelt sich um gratinierten Nocken aus Hartweizengrieß. Sie werden ähnlich wie Pasta, als erster Gang (Primo) serviert.

In der römischen Küche gibt es auch Gnocchi aus Kartoffelteig, die jedoch der Tradition nach am Donnerstag in den Trattorien angeboten werden als „Gnocchi di patate“. Diese werden anders zubereitet, ähnlich einer Polenta.

Für die Zubereitung nutzt man Grieß mit der doppelten Menge Salzwasser und der vierfachen Menge Milch. Diese Zutaten werden 10 Minuten lang aufgekocht und abgekühlt. Nun kommen geriebener Parmesan oder Pecorino sowie Muskat und Eigelb hinzu. Diese Paste wird etwa fingerdick auf einem Blech oder Tisch verteilt und abgekühlt. Mit einem Glas sticht man Rondellen aus. Nun werden diese in einer gebutterten Gratinform geschichtet und mit Butterflocken, Parmesan oder Pecorino oder auch Salbei bestreut und gratiniert.

Varianten der Gnocchi

Gnocchi und Nocken sind in verschiedenen Landesküchen bekannt.

Gnocchi und Nocken sind in verschiedenen Landesküchen bekannt.

Die Nocken oder Nockerln sind spätzleähnliche, eiförmige Teigmassen der Alpenküche und der süddeutschen Küche. Man stellt die kleinen Klöße bzw. Schnitten aus Mehl, gekochten Kartoffeln, Grieß von Mais oder Weizen, Kastanienmehl sowie Ricotta, Kürbis, Spinat etc her. Gebunden wird mit Ei.

Es gibt verschiedene Variante in der süddeutschen, österreichischen, slowakischen, ungarischen, banaterdeutschen, siebenbürgisch-sächsischen, italienischen und slowenischen Küche.

Aber auch die Zugabe von Kräutern zu den Nocken und Nockerln kann üblich sein. Die Garung erfolgt in Salzwasser und man reicht sie als Beilage oder Suppeneinlage.

Als eigenes Gericht überbackt man sie gern mit Käse oder man reicht sie als Gnocchi der italienischen Küche als erster Gang ähnlich wie Nudeln.

Das Wort Nocken stammt aus dem 1. Jahrhundert und geht auf eine Welle oder Scheibe zurück. Der Wortstamm ist Nock, als kleiner Berg oder Ende eines Rundholzes bzw. seit dem 18. Jahrhundert als österreichische Klößchen Nocken mit dem Dimiutiv Nockerln.

Neben den Gnocchi di patate und den Gnocchi alla romana gibt es noch:

  • Grießnocken oder -klößchen
  • Gnocchi di polenta (italienische Maisgrießnocken)
  • Schupfnudeln
  • Dödölle
  • škubánky (Kartoffelsterz-Nocken die man auch als Skubanki oder Stuwanki kennt, einer Speise der österreichischen und böhmischen Küche)

Flammkuchen

Flammkuchen

Was genau ist ein Flammkuchen und woher stammt er, wie ist er entstanden?

Was genau ist ein Flammkuchen und woher stammt er, wie ist er entstanden?

Der Flammkuchen wird alemannisch auch Flammekueche oder Flammwaie genannt und auf elsässisch Flammekueche.

Auf Französisch spricht man von tarte flambée also einem  „flambierten Kuchen“). Lothringisch wird er Flammkuche genannt.

Beim Flammkuchen handelt es sich um eine Spezialität aus dem Elsass, der benachbarten Pfalz und Baden.

Für den Flammkuchen benötigt man als Grundlage einen dünn ausgerollten Brotteig. Traditionell wird der Flammkuchen mit Speck, Zwiebel und einer Creme aus Sauerrahm, den man mit etwas Salz und Pfeffer würzt, belegt.  Der Flammkuchen wird bei großer Hitze kurz im Ofen gebacken.

Ursprünglich wurde er dabei vor dem Brot im Holzbackofen gebacken um die anfänglich hohe Hitze zu nutzen. Auch konnte man mit ihm als Behelfsmittel die Temperatur des Ofens abschätzen.

Ursprung des Flammkuchens

Flammkuchen gibt es in unterschiedlichen regionalen Variationen.

Flammkuchen gibt es in unterschiedlichen regionalen Variationen.

So musste man mit dem Backen des Brotes warten, wenn er zu schnell braun wurde. Dauert es zu lang ihn auszubacken so musste man Holz nachlegen bevor man das Brot in den Ofen tat.

Daher erklärt sich auch der Name „Flammkuchen“, da der Ofen noch nicht vollständig ausgelodert war wenn man ihn eingeschoben hat.

Man unterscheidet bei der Zubereitung des Flammkuchen verschiedene regionale Varianten.

Besonders verbreitet ist eine süße Variantes des klassischen Belages mit Äpfeln bzw. Birnen und Zimt. Aber auch in anderen Regionen sind ähnliche dünn ausgerollte Mischbrotteige bekannt.

So wird im Osten von Württemberg der Flammkuchen auch als Hitzkuchen bezeichnet und sogar mit Kartoffelpüree, Zwiebelringen und Grieben belegt.

In Oberschwaben nennt man herzhaft belegte dünne Fladen auch Dinnete.

In Franken und Hohenlohe werden sie auch als Blaatz oder Blootz bezeichnet. Die süße Blechkuchenvariante heißt hier Zwetschgeblootz.

In Teilen von Hessen sind derartige Kuchen auch  als Bloads oder Polatz bekannt.

Auf den Fildern sind länglichere und kleinere Flammkuchen ebenfalls bekannt als Deie.

Haferflocken-Cookies mit Rosinen

Haferflocken-Cookies mit Rosinen

Für leckere 35 Haferflocken-Cookies mit Rosinen werden folgende Zutaten benötigt und Zubereitung. So lassen sich gesunde Snacks einfach selbst zubereiten.

Zutaten

Haferflocken-Cookies mit Rosinen.

Haferflocken-Cookies mit Rosinen.

  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Mehl
  • 130 g Haferflocken
  • 150 g Zucker
  • 20 g Zuckerrübensirup
  • 1 TL Natron
  • 100 g Rosinen
  • 60 g gehackte Haselnüsse
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Vanillepulver

Zubereitung

Die Margarine wird zusammen mit dem Ei, dem Sirup und dem Zucker mit einem Rührgerät verrührt.

In einer weiteren Schüssel werden die Haferflocken mit den Rosinen, den Haselnüssen, dem Backpulver, Natron, Zimt, Mehl und Vanillepulver vermischt.

Nun kommt die Mischung aus Zucker und Sirup mit hinzu. Alles wir zu einem glatten Teig verrührt.

Der Backofen wird auf 160 °C vorgeheizt.

Zum Formen der Cookies nutzt man eine Teigmenge von 2 Esslöffeln.

Auf einem Backblech werden diese platziert und auf der mittleren Schiene ca. 15 Minuten lang ausgebacken.

 

 

Hühnerbrustfilet mit Reis, Bohnen und Mais

Hühnerbrustfilet mit Reis, Bohnen und Mais

Für die Zubereitung von Hühnerbrustfilet mit Reis, Bohnen und Mais benötigt man folgende Zutaten.

Zutaten

Hühnerbrustfilet mit Reis, Bohnen und Mais

Hühnerbrustfilet mit Reis, Bohnen und Mais.

  • 400 g Hühnerbrustfilet
  • 150 g Reis
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose rote Kidney Bohnen
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Das Fleisch wird trocken getupft und in kleine Würfel geschnitten.

Die Bohnen werden nach Bedarf in einem Sieb mit Wasser abgespült. Den Reis gibt man mit reichlich Wasser und etwas Salz in eine Pfanne und kocht ihn gar.

Nun gibt man die Bohnen, den Mais und das Fleisch mit in die Pfanne.

Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer.

Chili con Carne

Chili con Carne

Chili con carne ist als Partyrezept sehr beliebt und eignet sich für viele Personen.

Chili con carne ist als Partyrezept sehr beliebt und eignet sich für viele Personen.

Chili con Carne ist nicht nur auf Partys beliebt man nennt es oft auch kurz nur Chili. Es handelt sich um eine scharfe Speise aus Fleisch und Chilischoten.

Woher das Chili con Carne tatsächlich stammt ist nicht ganz eindeutig. Es stammt vermutlich aus dem Süden von Nordarmerika.

Man rechnet es nicht der mexikanischen Küche, sondern der Tex-Mex-Küche zu.

Als Grundbestandteile wählt man Fleisch und Chili. Hier gibt es jedoch verschiedene Variationen. So kann man Hackfleisch oder in Würfel geschnittenes Fleisch nutzen von Rind, Schwein oder Wild bzw. Kombinationen hier raus.

Auch bei den Chilis wählt man verschiedene Sorten wie Pasilla, Ancho, Jalapeno oder im Urrezept erbsengroße Chiltepin. Selten nutzt man die fruchtigen Habaneros. Alternativ zu frischen Chilischoten kann man auch Chilischoten getrocknet oder Pulver und Saucen für die Zubereitung nutzen.

Die Tex-Mex-Küche verwendet auch Kreuzkümmel und Orgegano für das Chili con carne. Jedoch den mexikanischen Oregano und nicht den in Mitteleuropa verbreiteten. Ebenso nutzt man Knoblauch und Ziebeln für das Grundrezept sehr häufig und seltener Lorbeerblätter, Pfeffer oder Koriander. Im Texas Style Chili nutzt man keine Bohnen in anderen Varianten nutzt man schwarze Bohnen oder Pintobohnen.

Chili con carne ist ursprünglich ein Arme-Leute-Essen und Bohnen waren billiger als Fleisch und ebenfalls eiweißhaltig.

Zusätzlich kann man Tomaten für eine festere Konsistenz nutzen. Sie dicken beim Kochen ein. Mais kommt eher in deutschen Gerichten vor und nicht in den amerikanischen. Ebenso wenig wie Zucchini oder Möhren. Als Flüssigkeits-Basis nutzt man Brühe oder auch Wein, Bier oder kalten Kaffee. Ein runderer Geschmack ergibt sich durch die Zugabe von Honig, Zucker, Schokolade oder Kakao. Durch die beiden letzten ergibt sich eine braune Farbe.

Chili-Variationen

Chili gibt es in unterschiedlichsten Variationen mit verschiedenen Zutaten.

Chili gibt es in unterschiedlichsten Variationen mit verschiedenen Zutaten.

Trotz aller unterschiedlichen Zutaten kann man Grundtypen beim Chili bestimmen. So gibt es das Chili im Texas Sytle das kein Gemüse außer den Grundzutaten enthält. Das Fleisch stammt von Rind, Schwein oder Wld und wird in Würfel geschnitten. Hierzu gehört auch das Jailhouse Chili, dass nach Rezepten aus texanischen Gefängnissen stammt und hier gekocht wird.

Das Chili Verde stammt aus New Mexico und nutzt vor nur frische grüne Chilis. Es ist flüssiger als das Chili im Texas Style. Man könnte es mit einem europäischen scharfen Gulasch vergleichen.

Das Chili Cincinnati Style wurde durch griechische Einwanderer vom Süden der USA in den Nordosten gebracht und mit Zimt, Muskatnuss und Piment weniger scharf gemacht. Das Cincinnati Chili wird meist auf Nudeln serviert oder auch als Sauce zu Hot Dogs.

Chili sin Carne oder Chili non carne oder vegetarische Chili beschreibt eine vegetarische oder vegane Variante. Hier lässt man das Fleisch weg oder nutzt Fleischersatz wie Tofu oder texturiertes Soja. Varianten mit Soja werden auch als Chili con Soja bezeichnet.

Mit Salsa beschreibt man weniger ein Chili als im allgemeinen scharfe Saucen mit einem lateinamerikanischen Ursprung. Bei Chili Cookoffs, also Kochwettbewerben, ist Salsa eine Freistil-Kategorie. Man unterscheidet Salsa nach verschiedenen Geschmacksrichtungen und Zutaten. Salsas mit Avocados bezeichnet man als Guacamole.

Risotto

Risotto

Risotto ist ein norditalienisches Breigericht aus Reis.

Risotto ist ein norditalienisches Breigericht aus Reis.

Risotto ist ein norditalienisches Breigericht aus Reis. Dabei wird Risotto in verschiedenen Variationen zubereitet.

Ein typisches Merkmal ist, dass Mittelkornreis und Zwiebeln in Fett angedünstet und in Brühe gegart werden bis eine sämige Konsistenz des Risottos ensteht. Die Reiskörner bleiben jedoch noch bissfest.

Zusätzlich kommen auch Pilze, Gemüse, Wein, Käse wie Parmesan, Fleisch oder Meeresfrüchte mit in das Risotto.

In der Poebene wird Reis in Italien schon seit der Renaissance angebaut. Für den Risotto nutzt man Reissorten wie Carnarolie, Arborio, Vialone oder Maratelli.

Bruchreis den man häufig als Milchreis kaufen kann eignet sich nicht hierfür. Er gibt bei einer bissfesten Garrung zu wenig Stärke frei die für die sämige Konsistenz wichtig ist.

Der Risotto wird als erster Hauptgang (primo piatto) wie Pasta gereicht oder auch als Beilage zu einem Schmorgericht wie beispielsweise Risotto alla milanese zu Ossobuco.

Das Grundrezept für Risotto

Mailänder Risotto nutzt Safran zur Einfärbung.

Mailänder Risotto nutzt Safran zur Einfärbung.

Als Grundrezept für Risotto hackt man Zwiebeln klein und dünstet sie in Fett glasig. Nun kommt der trockene Reis hinzu und wird mit angeschwitzt. Abgelöscht wird mit heißer Fleisch- oder Geflügelbrühe. Man gibt beim Garen immer wieder heiße Flüssigkeit nach und rührt um. Das Risotto ist fertig, wenn der Reis außen cremig und innen bissfest ist. Am Ende gibt man Butter und auch häufig geriebenen Parmesan hinzu.

Für Risotto bianco, also weißen Risotto als Beilage nutzt man das Grundrezept und gibt zu den Zwiebeln frischen Salbei hinzu und löscht mit Weißwein ab. Auch hier gibt man am Ende Parmesan und Butter hinzu.

Rissotto alla milanese, also Safranreis nach Mailänderart, färbt man mit Safranfäden ein. Beim Anschwitzen der Zwiebeln nutzt man Rinderknochenmark. Am Ende kommen Butter und Parmesan hinzu. Nach der traditionellen Methode löscht man mit Rotwein ab und in der modernen Küche mit Weißwein. Für die Brühe nutzt man am besten die welche bei der Zubereitung von Bollito misto, einem üppigen Siedfleisch aus Rind, Kalb und Huhn ensteht. Zur Entstehung des rissotto alla milanese gibt es verschiedene Legenden. So soll beim Bemalden der Fenster des Mailänder Doms etwas Safranfarbe in den Reistopf gefallen sein oder man hat versucht durch die Färbung mit Safran versucht den mit Blattgold überzogenen Reis der Reichen zu imitieren.

Der Risotto agli asparagi, also Risotto mit Spargel wird in der Regel mit grünem Spargel zubereitet. Hierzu werden die Spitzen abgeschnitten und die Stangen in Salzwasser gekocht und man nutzt diesen Kochsud anstelle der Brühe beim Zubereiten des Risottos. Die Stangen selbst des Spargels werden für das Risotto nicht verwendet. Die Spargelspitzen kocht man danach kurz und gibt sie nach der Zugabe von Butter und Parmesan zum Risotto hinzu.

Der schwarze Risotto, der Risotto nero wird mit kleinen Tintenfischen zubereitet. Die Färbung ensteht durch die Tintenbeutel. Der geputzte Tintenfisch wird in Streifen geschnitten und zusammen mit Petersilie, Knoblauch, Zwiebeln und Olivenöl gedünstet. Abgelöscht wird mit Weißwein. man gibt dann Reis und die Tinte dazu. Zubereitet wird dann nach dem Grundrezept. Man nutzt jedoch Fischfond als Flüssikgeit und anstelle von Butter und Käse viel schwarzen Pfeffer. Man kann den Risotto nero auch nur mit der Tinte, ohne Tintenfische zubereitet. Die Tinte kann auch abgepackt in Fischgeschäften gekauft werden.

Der Risotto ai funghi wird mit getrockneten Steinpilzen zubereitet. Das Risotto mit Pilzen bereitet man für den Risotto bianco zu. Man verwendet jedoch geschnittene Steinpilze anstellte vom Salbei. Auch können andere Speisepilze mit den Zwiebeln gedünstet werden und mit Weißwein abgelöscht. Ebenso kann man eingeweichte Trockenpilze nutzen.

Der Risi e bisi, also Reis mit Erbsen oder Risi-Pisi sowie Risbisi ist klassisch in der venezianischen Küche. Er wurde jedes Jahr am St.-Markus-Tag dem Dogen von Venedig als ersten Gang serviert. Für die Zubereitung werden Zwiebeln, Speck und Petersilie genutzt und angeschwitzt in einer Mischung aus Butter und Olivenöl. Man gibt junge Erbsen und etwas Fleischbrühe hinzu. Nach kurzem Dünsten füllt man mit kochender Fleischbrühe auf. Der Reis kommt hinzu und es wird gegart. Man würzt mit Salz, Pfeffer und Zucker sowie Parmesan und Butter. Bei sehr jungen Erbsen kann man auch die Schoten nutzen.

Ossobuco

Ossobuco

Ossobuco als traditionelles italienisches Gericht.

Ossobuco als traditionelles italienisches Gericht.

Ossobuco ist ein traditionelles Schmorgericht der italenischen und mailändischen Küche. Man bezeichnet sie daher auch „alla milanese“. Die Bezeichnung Osso buco bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie „Knochen mit Loch“, nach dem Hohlknochen der die im Gericht verwendete Kalbshachse durchzieht.

Man schneidet aus der Hachse quer zum Knochen 4 bis 5 cm dicke Beinscheiben die man in Mehl wendet.

Diese werden in Butter angebraten. Man gibt langsam Weißwein oder Fleischbrühe hinzu sowie gehackte Tomaten. Zum Servieren wird meist Gremolata hin zugegeben, einer Mischung aus Knoblauch, Zitronenschale, Petersilie und Sardellenfilets. Auch als besondere Delikatesse gilt das Knochenmark.

Häufig gibt man noch Knoblauch, Fenchel, Zwiebeln, Karotten oder Stangensellerie hinzu. Häufig wird als Beilage Risotto alla milanese serviert.

Garnelenspieße

Garnelenspieße mit Guacamole

Garnelenspieße mit Guacamole

Garnelenspieße mit Guacamole

Garnelenspieße für 6 Personen gelingen mit dem folgenden Rezept schnell und einfach. Man bereitet aus einer Avocado eine Guacamole zu.

Guacamole ist ein Avocado-Dip der mexikanischen Küche. Dabei stammt das Wort Guacamole von dem Nahatul-Wort „ahuacamolli“ ab. Dieses bedeutet soviel wie Avocadosauce und setzt sich aus den Worten ahuacati für Avocado und für molli also Soße oder Gebräu zusammen.

Man zerdrückt oder püriert das Fruchtfleisch von reifen Avocados, mit Limetten- oder Zitronensaft, sowie gehacktem Koriander und Salz. Auch Pfeffer, Knoblauch, grüne Chillis, Tomaten und Zwiebeln finden sich in manchen Rezepten in der Guacamole wieder.

Zutaten

  • 12 Riesengarnelen
  • 4 Holzspieße
  • 12 Stücke Tomaten
  • 12 Scheiben Gurken
  • 1 Avocado
  • Den Saft einer Limone
  • Chiliflocken
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 4 Kirschtomaten
  • Olivenöl
  • Gartenkresse
  • Frühlingslauch
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zunächst erstellt man eine Guacamole. Hierfür wird die Avocado entkernt und man schabt aus der Avocado das Fruchtfleisch heraus. Dieses wird mit dem Saft der Limone beträufelt.

Man gibt noch Salz, Pfeffer und Chiliflocken hinzu nach Belieben und zerdrückt alles zu einer cremigen Guacamole.

Die Garnelen werden mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Olivenöl gebraten. Danach werden die Garnelen mit Limonensaft beträufelt.

Von der zubereiteten Guacamole gibt man auf jede Gurkenscheibe einen Löffel voll. Man legt jeweils eine Garnele drauf sowie Tomate und Kresse.

Zur Zubereitung der Garnelenspieße geht man wie folgt vor.

Für Garnelenspieße steckt man die Garnelen auf die Holzspieße und würzt mit Salz und Pfeffer. In einer entsprechend großen Pfanne werden sie mit Öl angebraten bis sie ihre Farbe ändern.

Die Spieße werden gewendet und auf der Rückseite angebraten. Mit in die Pfanne gibt man Knoblauch, Kirschtomaten und klein geschnitten Frühlingslauch.

Tomaten-Crostini mit Focaccia

Tomaten-Crostini mit Focaccia

Tomaten-Crostini mit Focaccia für 4 Portionen gelingen nach folgendem Rezept.

Bei Focaccia (Aussprache: [foˈkatːʃa]) oder auch Schiacciata [skiatˈtʃa:ta] sowie Crescentina handelt es sich um ein ligurisches Fladenbrot aus Hefeteig. Dieses wird nach dem Backen mit Olivenöl, Salz und Kräutern sowie weiteren Zutaten belegt. Der Focaccia geht bis ins Altertum zurück.

Schon die Römer nannten sie panis focācius was soviel bedeutet wie „in der Herdasche gebackenes Brot“ (von lat. focus „Herd“) anders als das panis furnācius, welches im Ofen gebackenen Brot umschreibt. Man kann es auch als Vorläufer zur heutigen Pizza sehen. Das Focaccia ist eine ligurische Spezialität, vor allem in der Metropolitanstadt Genua. In ganz Italien gibt es verschiedene Varianten welche vom ursprünglichen Rezept abweichen.

Zutaten

Tomaten-Crostini mit Focaccia

Tomaten-Crostini mit Focaccia

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Focaccia
  • Frisches Basilikum
  • 500 g Rispentomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Man taucht die Tomaten eine halbe Minute lang in kochendes Wasser ein. Danach werden sie kalt abgespült. So lässt sich die Haut der Tomaten leicht abziehen.

Nun werden die Tomaten halbiert, entkernt und das Fruchtfleisch wird in Würfel geschnitten.

Der Knoblauch und die Zwiebeln werden geschält und klein gewürfelt.

Man wäscht das Basilikum und schneidet es klein.

Nach Belieben kann man auch Peperoni und Käse verwenden. In einer Pfanne werden in dem Olivenöl die Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten angeschwitzt.

Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer.

Auf dem Kontaktgrill oder Grill wird das Focaccia knusprig getoastet und in breite Streifen geschnitten auf denen man die Tomatenmischung aus der Pfanne verteilt.

Das Basilikum gibt man zum Schluss darüber.

Nussecken

Nussecken

Möchte man Nussecken selbst backen kann man dieses nach folgendem Rezept tun.

Zutaten

Nussecken selbst machen.

Nussecken selbst machen.

  • 300 g Mehl
  • 140 g Zucker
  • 140 g weiche Butter
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 1 Packung Vanillinzucker

Für das Bestreichen

  • 200 g Butter
  • 7 EL Aprikosenmarmelade
  • Für den Belag
  • 5 EL Rum oder Wasser
  • 200 braunen Zucker
  • 1 Packung Vanillinzucker
  • 400 gemahlene Haselnüsse oder Mandeln, Walnüsse

Für die Glasur

  • 200 g Schokoladenglasur

Zubereitung

Man erstellt zunächst einen Knettteig aus Mehl, Zucker, Eiern, Vanillinzucker, Backpulver und Butter der weich ist und sich gut auf einem Blech verteilen lässt. Mit einem Backrahmen oder einen gebutterten und mit Mehl bestäubten Fettfangschale wird der Teig gleichmäßig reingedrückt. Auf diesem Teig wird eine dünne Schicht Marmelade aufgetragen.

Man bringt Wasser, Zucker, Butter und Vanillezucker in einem Topf zum schmelzen. Hierin werden die Nüsse vermischt und verteilt die entstandene Masse auf der Marmelade.

Bei 180 °C Ober- und Unterhitze werden auf mittlerer Schiene die Nussecken ca. 30 Minuten lang gebacken.

Man lässt das Blech nun über Nacht erkalten und schneidet am nächsten Tag Ecken aus. Die Spitzen oder die Seiten werden nun in die Schokoladenglasur getunkt.

Hamburger und Hot Dog Buns

Hamburger und Hot Dog Buns

Für die Zubereitung von Hamburger und Hot Dog Buns werden folgende Zutaten benötigt.

Zutaten

Hamburger und Hot Dog Buns

Hamburger und Hot Dog Buns

  • 250 ml Vollmilch
  • 14 g Zucker
  • 10 g Salz
  • 25 g Honig
  • 40 g Rapsöl
  • 430 g Weizenmehl Type 550
  • 1/2 Würfel frische Hefe ca. 20 g
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • und Sesam, Mohn oder andere Körner nach Wahl

Zubereitung

In einer Schlüssel werden Zucker, Hefe, Salz, Milch und Hefe miteinander vermischt. Man gibt Mehl und Öl hinzu und verknetet alles gut. Der enstehende Teig sollte glatt werden und nicht an den Fingern kleben. Gegebenenfalls muss man noch Mehl hinzu geben.

Den Teig lässt man bedeckt 1 Stunde lang bei etwa 30 °C aufgehen.

Der Teig wird in Teile zu ca. 100 g aufgeteilt. Möchte man Burger Buns erstellen dann werden Kugeln geformt. Für Hot Dog Buns muss man ca. 16 cm lange Würste formen.

Man drückt die Teiglinge zu ca. 1,5 cm hohen Fladen zusammen mit einem Durchmesser von ca. 10 cm. Man lässt den Teig nochmal 30 Minuten lang aufgehen.

Der Backofen wird auf 220 °C vorgeheizt auf Ober- und Unterhitze.

Das Ei wird mit 2 EL Milch vermischt und man bestreicht die Burger damit. Jetzt kann man für das gewünschte Topping mit Sesam oder anderen Körnern bestreuen.

Die Buns muss man ca. 15 Minuten lang auf der mittleren Schiene goldbraun backen. Sie werden auf einem Kuchegitter ausgekühlt und bei der weiteren Verarbeitung der Länge nach halbiert.