Haferflocken

Haferflocken

Haferflocken sind lecker und gesund.

Haferflocken sind lecker und gesund.

Haferflocken sind als Nahrung bei der Diät und für Bodybuilder gut geeignet. Sie werden aus der Saat-Hafer gewonnen.

Daher enthalten sie volles Korn, es werde nur die nicht essbaren Teile entfernt. Somit zählen sie zum Vollkorn und sind als Ernährung bei Kraftsportlern und auch bei Diäten beliebt.

Haferflocken enthalten viel Kohlenhydrate, ca. 70% und Eiweiß zu 15%.

Weiterhin enthalten sie viele ungesättigte Fettsäuren und lösliche Ballaststoffen. Auch Eisen, Zink, Calcium, Magnesium, Phosphor, Vitamin B1, B6 und E ist in ihnen enthalten.

Im Hafer ist Beta-Glucan enthalten der den Blutzuckerspiegel positiv beeinflusst und so das Cholesterin im Blut senkt. Daher kann Hafer bei Diabetes und Insulinresistenz hilfreich sein.

Die Haferflocken-Arten

Haferflocken sind im Müsli zum Frühstück beliebt.

Haferflocken sind im Müsli zum Frühstück beliebt.

Man unterscheidet verschiedene Arten von Haferflocken. Diese sind abhängig von der Produktionsart.

Wer Haferflocken zum Frühstück ist hat viel Energie für den Tag.

Man spricht auch von Zerealien, Frühstücksflocken oder Frühstückscerealien bei Getreideprodukten die man mit Milch, Wasser oder Fruchtsaft aufgießt zu einem Brei. Traditionelle Produkte sind Müsli, Haferflocken oder Cornflakes. Wesentlich ungesünder sind die industriell gefertigten stark gesüßten Produkte.

Der Rohhafer wird gereinigt und einige Stunden lang mit Dampf behandelt. Danach wird er mit Hitze, in der Daare getrocknet. Dieses verleiht im das nussartige Aroma. Weiterhin reduziert man Enzyme, Lipasen die sonst für einen bitteren Geschmack sorgen würden.

In Fliekraftschälern und Trommelschälern werden die Spelzen vom Haferkern getrennt. Anschließend zu diesem Schälvorgang werden Haferkerne für zarte Flocken und Kleinblatt-Flocken zu einer Hafergrütze verarbeitet und zerkleinert. Mit großen Glattwalzen werden sie platt gewalzt.

Es bleibt das volle Korn erhalten, das den Mehlkörper, Keimling, Samenschale und die meisten Nährstoffe enthält.

Im Müsli werden Haferflocken gern zusammen mit Rosinen, Nüssen, Obst wie Beeren oder Bananen verzehrt. Durch die vielen Ballaststoffe bleibt man lange satt.

Es werden bei den Haferflocken unterschieden:

Kernige Flocken und Großblatt-Flocken die aus ganzen Haferkernen hergestellt werden. Sie sind bissfest und werden erst beim Einweichen und Kochen aufgequellt. Beliebt sind sie im Müsli.

Die löslichen Schmelzflocken entstehen aus gewalztem Hafermehl. Man nutzt diese gern für Diät-Mahlzeiten und als Babynahrung. Mit Flüssigkeit lösen sie sich sofort auf und können ohne Kauen getrunken werden.

Haferbrei oder Haferflockenbrei gewinnt man aus gekochten Haferflocken mit Hafermilch, Sojamilch bzw. Milch und man isst ihn meist gesüßt.

Auch Allergiker können Haferflocken gut verzehren. Bei einer Zöliakie ist man unverträglich für Gliadin, aber nicht für Glutenin. Klassisches Getreide wie Weizen oder Roggen sollten daher gemieden werden, aber Haferflocken sind verträglich, sofern sie durch die Produktion nicht mit Weizenspuren verunreinigt werden.

Bei Magen-Darm-Erkrankungen werden Haferflocken auch gern als Schonkost in Form eines Hausmittels zubereitet als Haferflockensuppe.

Aber auch bei Reflux-Problemen, als Babynahrung und Krankennahrung sind sie gut geeignet.

Bestandteile von Haferflocken

Auch zu Cookies kann man Haferflocken verarbeiten.

Auch zu Cookies kann man Haferflocken verarbeiten.

In Haferflocken ist Biotin enthalten, welches gut für Haut und Haare ist.

Das enthaltene Vitamin B1 stärkt die Nerven. Das Vitamin B6 stärkt die Psyche.

In 40 g Hafer sind 2,4 mg Eisen enthalten. Daher können Veganer beim Verzehr von Haferflocken auf Fleisch verzichten, denn Hafer liefert die doppelte Menge an Eisen wie Fleisch. Wird es mit Vitamin C kombiniert kann es noch besser vom Körper aufgenommen werden.

Weiterhin ist Silicium enthalten das gut gegen Alzheimer ist und die Knochen stärkt und ein Antioxidans ist.

Um alle guten Nährstoffe zu erhalten sollte man das volle Haferkorn wählen, dass alle Elemente enthält.

Nährwertangaben für 100 g Haferflocken

  • Brennwert 1566 kJ/ 372 kcal
  • 57,8 g Kohlenhydrate davon 0,7 g Zucker
  • 13,5 g Eiweiße
  • 10,0 g Ballaststoffe
  • 7 g Fett, davon 1,3 g ungesättigte Fettsäuren
  • <0,01 g Salz

Mineralstoffe und Vitamine auf 100 g

  • 5,8 mg Eisen
  • 4,3 mg Zink
  • 130 mg Magnesium
  • 0,6 mg Thiamin
  • 430 mg Phosphor

Zubereitung von Haferflocken

Ein Porridge lässt sich leicht aus Haferflocken zubereiten.

Ein Porridge lässt sich leicht aus Haferflocken zubereiten.

Zum Frühstück kann man Haferflocken mit Nüssen und Obst genießen.

Möchte man ein Porridge zubereiten verwendet man Haferflocken mit der 4 oder sogar bis zu 10 fachen Mengen an Wasser oder Reisdrink und lässt es 3 Minuten lang unter ständigem Rühren köcheln.

Zum Ende gibt man eine Prise Salz hinzu. Man sollte nicht länger als 3 Minuten lang kochen, da sonst die guten Bestandteile zerstört werden.

Man kann auch Vanille, Früchte oder Zimt hinzugeben.

Möchte man Haferplätzchen backen kann man Hafermehl anstelle von Mehl aus Weizen oder Dinkel beim Backen verwenden.

Pasta mit Spinat, Lachs und Garnelen

Pasta mit Spinat, Lachs und Garnelen

Ein schnelles Rezept für eine Mittagsmahlzeit ist Pasta mit Spinat, Lachs und Garnelen. Für 2 Portionen benötigt man folgende Zutaten.

Zutaten

Pasta mit Spinat, Lachs und Garnelen.

Pasta mit Spinat, Lachs und Garnelen.

  • 250 g Nudeln wie Bandnudeln
  • 250 g Lachs
  • 1 Zwiebel
  • 30 g Butter
  • 200 ml Sahne
  • 500 g Spinat
  • 200 g Garnelen
  • 200 ml trocknen Wermut
  • 1 Becher Crème fraîche
  • 1 Bund Dill
  • 1 TL Zucker
  • 3 El Limettensaft
  • Etwas Muskat, Salz und Pfeffer

Zubereitung

Zunächst kocht man die Nudeln in Salzwasser al dente, also noch bissfest.

Die Zwiebel wird in der Butter glasig gedünstet und anschließend mit dem Wermut abgelöscht. Hierzu gibt man die Crème fraîche und Sahne sowie den klein gehackten Dill, Zucker, Salz, Pfeffer und Limettensaft und lässt alles kurz aufkochen.

Jetzt gibt man den Spinat hinzu und würzt mit Muskat, Salz und Pfeffer und lässt alles 9 Minuten lang garen.

Den Lachs schneidet man in mundgerechte Stücke und gibt ihn zusammen mit den Garnelen zu dem Spinat und lässt alles zusammen nochmal 5 Minuten lang garen.

Die Nudeln werden abgegossen und man serviert alles zusammen.

Zusätzlich kann man noch Parmesan über die Nudeln und Sauce geben.

Hierzu passt ein trockener Weißwein sehr gut.

Cupcakes

Cupcakes

Cupcakes wurden ursprünglich in Tassen gebacken, den cups, daher auch ihr Name.

Cupcakes wurden ursprünglich in Tassen gebacken, den cups, daher auch ihr Name.

Der Cupcake im Englischen auch fairy cake („Feenkuchen“, ist ein kleiner Kuchen den man in einer tassengroßen Backform backt und mit einem Guss oder einer Cremehaube versieht.

Der Name kommt daher, dass man den Teig ursprünglich in einer Tasse (englisch cup) gebacken hat. 1796 wurde der Begriff Cupcake erstmal in dem Kochbuch American Cookery der US-Amerikanerin Amelia Simmons schriftlich erwähnt.

Dabei sind Cupcakes ein Nahrungstrend der sich gut nachvollziehen lässt. Anfänglich waren sie eine alltägliche Gebäcksorte und wurden erst in den 1990er Jahren von einigen Bäckereien in New York aufwendig dekoriert. Hieraus ergab sich ein Trend der sie zum „In-Produkt“ machte und so wurden sie in den USA, Kanada und Großbritannien sehr beliebt in speziell auf sie ausgerichteten Cafes.

Muffins gelten als Vorläufer vom heutigen Cupcake-Trend. So sind Cupcakes süßer als Muffins und werden aus einem Rührteig hergestellt und enthalten in der Regel keine Nüsse oder ähnliches. Auch erhalten sie nach dem Backen einen Guss. So unterscheiden sich Cupcakes von Muffins rein äußerlich durch ihr Topping. Muffins tragen nämlich keine Cremehaube.

Klassische Cupcakes

Der Muffin galt in den USA lange Zeit als besonders ballaststoffreich und gesund.

Der Muffin galt in den USA lange Zeit als besonders ballaststoffreich und gesund.

Ein Cup entspricht 236 Milliliter. In der Tradition wird im Verhältnis von 1 Tasse Butter oder Margarine, 2 Tassen Zuckern, 3 Tassen Mehl und 4 Eiern gebacken in einer großen Kuchenform.

Industriell wurde der Cupcake am Ende des ersten Weltkrieges hergestellt von der US-amerikanischen Firma Hostess Brands. Sie brachte einen in Plastik verpackten Schololaden-Cupcake auf den Markt der in Lebensmittelläden der ganzen USA verkauft wurde. Es folgten viele Nachahmer.

Unter dem Markennamen Betty Crocker brachte Gernal Mills eine Backmischung für Cupcakes auf den Markt, ebenso wie Nebraska Consolidated Mills unter dem Namen Duncan Hines.

1963 kamen erste „Easy-Bake Oven“ auf den Markt und verbreiteten sich schnell, in diesen Spielzeugöfen konnte richtig gebacken werden und Kinder nutzen die Backmischungen gern fürs Backen.

Seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts gehören in den USA Cupcakes, Muffiens, Cookies und Brownies zum Standard-Gebäcksortiment in Cafes und Läden.

Cupcakes gab es im Ursprung in den Sorten Schokolade und Vanille mit Guss oder Cremehaube die meist nur 20 % des Gesamtgewichtes ausmachte.

In den 1970er bis 1980er Jahren wurden Muffins in den USA beliebter. Sie dienten dem Trend sich ballaststoffreich zu ernähren.

Bran Muffins hatten einen hohen Anteil an Kleie und wurden so als Frühstücksgebäck zu Kaffee verzehrt. Sie galten als gesund ähnlich wie Blaubeer-Mufins und Karotten-Muffins.

Erst Ende der 1980er Jahre wurden Muffins aufgrund ihres hohen Anteiles an Fett und Zucker nicht mehr als gesundes Lebensmittel angesehen. So verloren sie in den Cafes an Bedeutung im Sortiment.

Cupcakes mit Erdbeerfrosting

Cupcakes mit Erdbeerfrosting

Um Cupcakes mit Erdbeerfrosting zu zubereiten benötigt man für 12 Stück die folgenden Zutaten.

Zutaten

Cupcakes mit Erdbeerfrosting.

Cupcakes mit Erdbeerfrosting.

  • 1 Ei
  • 100 ml Buttermilch
  • 150 g Zucker
  • 130 g Mehl
  • 50 g Kakao
  • 50 ml Pflanzenöl
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz

Für das Frosting:

  • 260 g pürierte Erdbeeren
  • 150 g Puderzucker
  • 160 g Butter
  • 200 g Frischkäse
  • 12 Riegel Yogurette

Zubereitung

Der Backofen wird mit Umluft au 160 °C vorgeheizt.

In einer Schüssel wird das Ei gegeben und mit einem Mixer aufgeschlagen. Man gibt das Vanillezucker, den Salz und den Zucker hinzu und mixt für weitere 5 Minuten das Ei zu einer schaumigen Masse.

Nun werden Öl und Butter mit eingerührt, sowie Kakao, Backpulver, Natron und Mehl

Die entstanden Masse für die Cupcakes gibt man in Muffinförmchen und backt sie auf mittlerer Schiene 15 Minuten lang aus.

Das Erdbeerfrosting wird mit dem gesiebten Puderzucker und der weichen Butter angerührt. Nun kommen Frischkäse und Erdbeeren hinzu und man mischt alles zu einer geschmeidigen Masse. Das Frosting wird 15 Minuten lang kalt gestellt und mit einem Spritbeutel auf die fertigen Muffins verteilt.

Zum Dekorieren halbiert man die Yogurette-Riegel der Länge nach und steckt sie in die Creme.

Bananen-Eiscreme

Bananen-Eiscreme

Bananen-Eis lässt sich schnell und einfach mit oder ohne Eismaschine selbst zubereiten.

Zutaten

  • 400 g Bananen
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 g Zucker
  • 200 g Sahne
  • 50 g Milch

Zubereitung

Bananen-Eiscreme selbst gemacht.

Bananen-Eiscreme selbst gemacht.

Möchte man das Bananen-Eis ohne Eismaschine zubereiten so friert man die Bananen geschält und in Stücke geschnitten über Nacht ein.

Sie werden man nächsten Tag mit einem leistungsstarken Mixer zusammen mit Milch und Sahne oder auch Joghurt für eine kalorienärmere Variante, püriert.

Je nach Reife der Früchte gibt man noch etwas Zucker, Honig oder andere Früchte mit hinzu.

Das Eis ist frei von Zusätzen und so auch optimal für Allergiker und Kinder geeignet.

Mit einer Eismaschine kann man die Zutaten auch zusammen pürieren und in dieser zu einem cremigen Eis zubereiten.

Durch die Zugabe von etwas Zitronensaft zu den Bananen verhindert man, dass diese sich braun färben.

Zum Servieren eigenen sich Schokosauce, Schokostreusel, Schlagsahne, Kekse und auch frische Bananenstücke.

 

Kaspressknödel

Kaspressknödel

Wie man Kapressknödel selbst zubereitet.

Wie man Kaspressknödel selbst zubereitet.

Bei Kaspressknödel handelt es sich um eine westösterreichische Spezialität von flach gepressten Knödeln, welche aus Knödelbrot und Käse zubereitet werden.

Sie werden als Suppeneinlage genutzt oder in Butterschmalz ausgebacken als Hauptgericht mit Sauerkraut.

Für den Käse nutzt man die jeweilige regionale Sorte.

Für die Knödel nutzt man in Salzburg den Bierkäse, in Tirol den Bergkäse oder Graukäse und in Vorarlberg Sura Kees.

Für die Zubereitung für 4 Portionen werden folgende Zutaten benötigt.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 250 g gewürfelte Semmeln
  • Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer
  • Frischer gehackter Majoran und Petersilie

Zubereitung

Zunächst werden die Zwiebel und der Knoblauch geschält und fein geschnitten. Man schwitzt sie in etwas Butter an.

Nun wird mit Milch aufgegossen und man gibt die Semmelwürfel hinzu.

Als nächstes vermischt man alles mit Käse, Eier und den Gewürzen. Die Masse wird 20 Minuten lang gut ziehen gelassen.

Aus der Masse formt man Knödel und drückt sie platt.

In heißem Butterschmalz werden die Kaspressknödel dann braun gebraten.

Traditionell werden sie in einer Rindssuppe mit reichlich frisch geschnittenem Schnittlauch bestreut serviert.

Hühnerfrikassee mit Erbsen und Reis

Hühnerfrikassee mit Erbsen und Reis

Hühnerfrikassee mit Erbsen und Reis ist einfach und kostengünstig selbst zubereitet. Man benötigt für die Zubereitung von 4 Portionen die folgenden Zutaten.

Zutaten

Hühnerfrikassee mit Erbsen und Reis selbst gemacht.

Hühnerfrikassee mit Erbsen und Reis selbst gemacht.

  • 1 küchenfertiges Hähnchen
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 300 g Langkornreis
  • 3 EL Öl
  • 50 g Butter
  • 125 ml Schlagsahne
  • 300 g Möhren
  • 250 g gefrorene Erbsen
  • 400 g Champignons
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL schwarze Pfefferkörner
  • 3 EL Mehl

Zubereitung

Zunächst muss man das Hähnchen gut von innen und außen waschen. Es kommt in einen Topf und wird mit 2 Liter Wasser übergossen, so dass es bedeckt ist und 1 Stunde lang gekocht.

Das Suppengrün wird geputzt und geschält und in Stücke geschnitten. Die Zwiebel wird halbiert und kommt mit dem Suppengrün in den Topf.

Gewürzt wird mit den Pfefferkörnern, 1 EL Salz und den Lorbeerblättern.

Die Möhren werden geschält der Länge nach halbiert und in kleine Stücke geschnitten. Die Champignons werden geputzt und halbiert.

Nach dem Kochen kommt das Hähnchen aus dem Topf und man gießt die entstandene Brühe durch ein Sieb ab in einen Topf. Dieser wird wieder aufgekocht.

Die Möhren kommen nun mit hinein, ebenso die Erbsen. Nach 5 Minuten Kochen siebt man erneut durch ein Sieb und verwendet nun nur 1 Liter der Brühe weiter.

Die restliche Brühe kann eingefroren oder für andere Zwecke verwendet werden.

Man löst das Fleisch vom Hähnchen ab und schneidet es in Stücke.

Der Reis wird in 500 ml  Salzwasser gekocht nach der Anleitung auf der Packung.

In einer Pfanne wird jetzt Öl erhitzt und man brät hier die Champignons an und würzt sie mit Salz und Pfeffer. Nun nimmt man die Champignons heraus und schwitzt in dem in der Pfanne verbleibendem Öl zusammen mit der Butter das Mehl an zu einer Mehlschwitze.

Der Liter Brühe kommt nun mit der Sahne unter Umrühren hinzu. Man kocht kurz auf und gibt noch den Zitronensaft hinzu, sowie das Gemüse, die Champignons und das Fleisch.

Es wird jetzt nochmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und das Frikassee zusammen mit dem Reis serviert.

Kräuterbutter

Kräuterbutter

Mit dem folgendem Rezept kann man ein Kräuterbutter selbst herstellen.

Man benötigt die folgenden Zutaten.

Zutaten

Kräuterbutter selbst gemacht.

Kräuterbutter schnell selbst gemacht.

  • 250 g Butter
  • 4 getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 halbe Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 TL getrockneten Thymian
  • 1/2 TL Rosmarin
  • 1/2 getrocknete Chilischote
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • weitere Kräuter nach Belieben wie Basilikum, Petersilie oder Frühlingszwiebeln

Zubereitung

Zunächst werden die Zwiebeln und der Knoblauch geschält.

Man zerkleinert die Zwiebeln, den Knoblauch und die Tomaten.

Die gewünschten Gewürze werden ebenfalls klein gehackt und mit Olivenöl vermischt.

Nun wird alles zusammen vermischt und man gibt die Butter (zimmerwarm) hinzu und alles gut vermischt. Ein Pürrierstab kann hier hilfreich sein.

Zwiebel, Knoblauch und Tomaten feinst zerkleinern. Die Gewürze und Kräuter mit etwas Olivenöl verrühren und etwas aufquellen lassen. Dann einfach alles zusammenfügen und mit der zimmerwarmen Butter verrühren.

Die Kräuterbutter passt hervorragend zu Fleischgerichten, Fisch oder einfach als Aufstrich für Brot, Baguette, Brötchen auf Parties etc. und ist schnell, einfach und kostengünstig zubereitet.

Frische Tomatensuppe

Frische Tomatensuppe

Für die Zubereitung einer frischen Tomatensuppe werden für 4 Portionen folgende Zutaten benötigt.

Zutaten

Frische Tomatensuppe.

Frische Tomatensuppe.

  • 1 kg frischte Tomaten
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Getrockneten Thymian
  • Petersilie
  • 3/4 Liter Gemüsebrühe
  • 4 TL Tomatenmark
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Man ritzt die Tomaten an ihrer Unterseite kreuzweise an und legt sie in einer großen Schüssel ab. Nun übergießt man sie mit heißen Wasser.

Nach 10 Minuten kann man leicht die Haut abziehen und das Grüne der Tomaten entfernen.

Die nun geschälten Tomaten werden klein geschnitten.

Man schält die Zwiebeln und den Knoblauch. Die Zwiebeln werden klein geschnitten und der Knoblauch mit einer Knoblauchpresse geprsst.

In einer Pfanne werden die Zwiebeln und der Knoblauch angebraten und man gibt hier die Tomatenstücke hinzu.

Nach einigen Minuten kommt hier die Gemüsebrühe hinzu.

Man kocht alles 20 Minuten lang auf kleiner Flamme.

Nun kommt das Tomatenmark hinzu und man püriert alles mit einem Pürierstab fein.

Abgeschmeckt wird die frische Tomatensuppe mit Salz, Pfeffer und Petersilie, die sich auch als Dekoration zum Servieren eignet.

Gyros-Nudelauflauf mit Metaxasoße

Gyros-Nudelauflauf mit Metaxasoße

Um einen Gyros-Nudelauflauf mit Metaxasoße selbst zu zubereiten benötigt man für 4 Portionen folgende Zutaten.

Zutaten

Gyros-Nudelauflauf mit Metaxasoße.

Gyros-Nudelauflauf mit Metaxasoße.

  • 300 g Nudeln
  • 500 g Gyrosfleisch
  • 2 rote Paprika
  • 3 Zwiebeln
  • 200 ml Schmand
  • 200 g frische Champignons
  • 400 ml Sahne
  • 5 cl Metaxa
  • 130 g geriebenen Käse
  • 50 g Tomatenmark
  • Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Man kocht die Nudeln nach Anleitung auf der Packung in Salzwasser und gießt sie anschließend ab. Sie werden in eine Auflaufform gegeben.

Das Gyros wird mit etwas Öl in einer Pfanne angebraten und ebenfalls mit in die Auflaufform gegeben.

Die Paprika und die Champignons werden gewaschen und klein geschnitten und in dem Öl angebraten in dem man zuvor das Gyros gebraten hatte.

Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver.

Nun gibt man das Gemüse mit in die Auflaufform und vermischt alles miteinander. Das Öl wird mit der Sahne abgelöscht mit Tomatenmark und Metaxa vermischt und mit zu den Nudeln gegeben.

Man bestreut alles in der Auflaufform mit dem geriebenen Käse und backt den Auflauf ca. 30 Minuten lang bei 180 °C Umluft im Backofen aus.

Unterschied zwischen Schafskäse, Feta und Hirtenkäse

Unterschied zwischen Schafskäse, Feta und Hirtenkäse

Unterschied zwischen Schafskäse, Feta und Hirtenkäse.

Unterschied zwischen Schafskäse, Feta und Hirtenkäse.

Der Begriff „Feta“ wurde 2002 von Griechenland geschützt und darf nur noch für die griechische Nationalspeise verwendet werden. So gab der Europäische Gerichtshof den Griechen Recht und man darf Käse nur Feta nennen wenn er aus Milch hergestellt wird, der von einheimischen Schafen auf griechischem Boden stammt und anschießend in einer Salzlake reift.

Neben dem originalen Feta werden häufig auch Begriffe wie Schafskäse oder Hirtenkäse synonym verwendet.

Da Schafe jahreszeitabhängig unterschiedlich viel Milch geben, darf dem Feta bis zu 30 % Ziegenmilch beigemischt werden.

Der Begriff Schafskäse ist ein Oberbegriff und Feta ist nur ein Teil davon.

So wird jeder Käse der aus Schafmlich gewonnen wird Schafskäse genannt. Dieses können sowohl Weichkäsesorten als auch Hartkäsesorten sein wie Picorina oder Roquefort.

Der Begriff Hirtenkäse beschreibt einen Käse der aus Kuhmilch hergestellt wird und in Salzlake reift, also ähnlich wie Feta, jedoch aus Kuhmilch anstelle von Schafs- bzw. Ziegenmilch.

Ofenomelett mit Schafskäse

Ofenomelett mit Schafskäse

Ofenomelett mit Schafskäse ist mit folgendem Rezept für 4 Personen schnell gemacht.

Zutaten

Ofenomelett mit Schafskäse.

Ofenomelett mit Schafskäse.

  • 250 g Hirtenkäse oder Schafskäse
  • 1 TL Pinienkerne
  • 10 Cocktailtomaten
  • 120 ml Milch
  • 8 Eier
  • 30 g Butter
  • 8 Blätter frisches Basilikum
  • 1 rote Paprika
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Man gibt die Eier zusammen mit der Milch sowie Salz und Pfeffer in eine Schüssel und verquirlt alles zusammen.

Die Paprika wird entkernt und klein gewürfelt und mit Butter und den Pinienkernen kurz angebraten.

Die Mischung mit den Eiern gibt man hier nun hinzu und lässt alles 4 Minuten lang braten.

Man wäscht und halbiert die Tomaten. Der Hirtenkäse wird gewürfelt und zusammen mit den Tomaten und dem Basilikum hinzu gegeben.

Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C backt man das Ofenomelett in der hitzebeständigen Pfanne 10 Minuten lang.

Zum Servieren eignet sich ein frischer Salat.

Gefüllte Partybrötchen

Gefüllte Partybrötchen

Gefüllte Partybrötchen sind schnell gemacht und auf jeder Party willkommen. Hier erfahren sie wie man Partybrötchen für 4 Personen macht.

Zutaten

Für gefüllte Partybrötchen kann man frische Brötchen oder Aufbackbrötchen nutzen. Auf Englisch werden Brötchen 'roll' genannt.

Für gefüllte Partybrötchen kann man frische Brötchen oder Aufbackbrötchen nutzen. Auf Englisch werden Brötchen ‚roll‘ genannt bzw. ‚bap‘ im britischen Englisch und ‚bun‘ im amerikanischen Englisch bzw. ‚biscuit‘ als weiches Brötchen im amerikanischen Englisch

  • 8 Brötchen
  • 6 Eier
  • 100 g Butter
  • 200 gekochten Hinterschinken
  • 5 EL Frischkäse
  • 1 rote Paprika
  • 1 EL Oregano
  • 9 frische Champignons
  • 180 g geriebene Gouda
  • 3 EL Schnittlauchröllchen
  • Salz und Peffer

Zubereitung

Die eventuell tiefgefrorenen Brötchen oder Aufbackbrötchen werden aufgetaut bzw. aufgebacken. Anschließend schneidet man von den Brötchen das obere Drittel ab.

Der untere Teil wird ausgehölt und mit Butter bestrichen.

Die Champignons, die Paprika und der Schinken werden gewürfelt. Nun vermischt man diese mit dem Frischkäse, den Schnittlauch und Oregano in einer Schüssel vermischt.

Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer.

Nun verteilt man die Maße auf die Brötchen.

Die Eier werden verquirlt und über die Brötchen gegeben. Zum Abschluss verstreut man geriebenen Gouda über die Brötchen.

In einem vorgeheizten Backofen werden die gefüllten Partybrötchen bei 170 °C Umluft ca. 12 Minuten lang gebacken und warm serviert.

Kräuterforelle mit Kapern und Limetten

Kräuterforelle mit Kapern und Limetten

Für Kräuterforelle mit Kapern- und Limetten-Sauce werden für 4 Portionen folgende Zutaten benötigt.

Zutaten

Kräuterforelle mit Kapern und Limetten

Kräuterforelle mit Kapern und Limetten. Die Forelle wird auch Englisch „trout“ genannt.

  • 4 Forellen
  • 2 Möhren
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 500 ml Weißwein
  • 2,5 Liter Gemüsebrühe
  • Den Saft einer halben Limette
  • 200 g Longkornreis
  • 225 ml Milch
  • 200 g tiefgefrorene jung Erbsen
  • 4 EL Butter
  • 3 EL Kapern
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 weiße Pfefferkörner
  • 2 Wcholderbeeren
  • Je 1 Zweig Thymian, Rosmarin, Liebstöckel und Majoran
  • Salz und Pfeffer sowie Zucker

Zubereitung

Man wäscht die Forellen von innen und außen gründlich. Nun werden gut 2 Liter der Brühe mit den Kräutern, den Wacholderbeeren, den Lorbeerblättern sowie den Pfefferkörner aufgekocht.

Die Fische kommen hinzu und man kocht alles 20 Minuten lang.

Die geschälten Möhren werden gewürfelt und die Lauchzwiebeln in Scheiben geschnitten. Man dünstet die Erbsen, Möhren, die Lauchzwiebeln und den Reis miit 1 EL Butter, 100 ml Wasser und der restlichen Brühe an. Abgedeckt kocht man alles 20 Minuten lang.

Die Forellen werden aus dem Sud genommen und dieser durch ein Sieb abgegossen und aufgefangen.

Die restliche Butter wird erhitzt und man gibt Mehl hinzu sowie die Milch und 300 ml des Sudes. Hier kommen die Kapern, etwas Sud der Kapern, der Limettensaft und Salz, Pfeffer sowie Zucker hinzu.

Zum Schluss serviert man die Fische mit dem Reis und der Sauce aus Limettensaft und Kapern.

Mit Kräutern kann das Ganze noch garniert werden.

Knusprige Würz-Früchte

Knusprige Würz-Früchte

Obst kann man leicht selbst trocknen.

Obst kann man leicht selbst trocknen.

Für die Zubereitung von knusprige Würz-Früchten kann man nach dem folgendem Rezept vorgehen.

Die getrockneten Früchte eigenen sich gut als gesunder Snack für zwischendurch, anstelle von Chips, Schokolade und Co.

Zum Eintrocknen eigenen sich beispielsweise 500 g Äpfel mit 1/2 TL Zimt oder 500 g Pflaumen mit 100 g Mandeln oder 500 g Aprikosen mit 100 g Walnüssen oder 500 g Birnen mit 1/2 TL Vanillepulver.

Das Obst wird unabhängig von der gewählten Misch-Variante zunächst gewaschen und abgetrocknet. Nun schneidet man Druckstellen heraus.

Möchte man Äpfelringe herstellen so entfernt man das Kerngehäuse durch Ausstechen und schneidet dann dünne Apfelringe.

Birnen sollten halbiert und entkernt werden sowie in Spalten geschnitten werden.

Aprikosen und Pflaumen werden angeschnitten und vom Stein befreit.

Nun legt man die Fürchte auf einem Dörrgitter nebeneinander aus und trocknet sie in einem Dörrautomaten ca. 24 Stunden lang.

Auf die getrockneten Apfelringe gibt man den Zimt und auf die Birnenspalten das Vanillepulver.

Die Madeln und Walnüsse werden in einer beschichteten Pfanne ohne Öl geröstet.

Das Obst kann nach eigenem Belieben gemischt und in Gläsern oder Folientüten am besten kühl und trocken ca. 1 Jahr lang gelagert werden.

Obst trocknen

Obst trocknen

Obst trocknen.

Obst trocknen. Getrocknete Rosinen und anderes getrocknetes Obst wie Äpfel, Pflaumen kann man leicht selbst herstellen.

Zunächst wird das Obst in gleich große Stücke oder Scheiben geschnitten.

Ein energiearmes Trocknen von Obst lässt sich einfach mit Dörrautomaten gestalten. Auf mehreren Ebenen wird hier wie in einem Umluftbackofen das Obst getrocknet.

Wichtig beim Trocknen des Obstes ist die ständige Kontrolle. So sollte das Obst immer etwas elastisch bleiben. Schneidet man es an so dürfen sich aber auch keine feuchten Stellen mehr zeigen.

Man kann das getrocknete Obst gut in luftdichten wieder verschließbaren Gläsern oder Folienbeuteln lagern.

Mit der Zeit verliert das getrocknete Obst jedoch sein Aroma. Bis zu einem Jahr kann man das Obst so, am besten dunkel und trocken lagern und als gesunden Snack verspeisen.

Getrocknete Pflaumen eigenen sich auch gut gegen Mittel bei Verstopfungen, das sie abführend beim Verzehr wirken.

 

Wie man richtig einkocht

Wie man richtig einkocht

Durch Einkochen werden Obst und Gemüse haltbar gemacht.

Durch Einkochen werden Obst und Gemüse haltbar gemacht.

Beim Einkochen von Gemüse oder Obst wird dieses bei 75 bis 100 °C im Wasserbad, Einkochtopf oder Backofen bis zu 120 Minuten lang eingekocht.

Durch das Erhitzen dehnt sich die Luft aus und weicht so aus dem Glas. Auf diese Weise ensteht durch die entwichene Luft und den ausgetretenen Wasserdampf ein Vakuum im Glas beim Abkühlen. Die Gläser werden so luftdicht verschlossen und eine hohe Haltbarkeit erreicht. Auch verliert man kaum mehr Vitamine als beim gewöhnliche Garen.

Anstelle eines speziellen Einkochtopfes kann auch ein normaler Kochtopf verwendet werden.

Beim Einkochen muss man jedoch auf einige Dinge achten.

So sollten die Gläser vor allem sauber und 100% luftdicht sein. Hier bieten sich Schraubgläser mit Twist-Off-Verschlüssen an.

Was man beim Einkochen beachten sollte

Was man beim Einkochen beachten sollte.

Was man beim Einkochen beachten sollte.

Beim Befüllen der Gläser werden Gemüse oder Obst bis knapp unter den Rand befüllt (geschichtet). Sie müssen vom Aufguss vollständig bedeckt werden. Gerade der Rand der Gläser muss sauber sein, damit man sie gut verschließen kann.

Nun stellt man die Gläser in den Topf. Idealerweise auf ein Baumwollgeschirrtuch, damit diese nicht verrutschen können. Auch sollten sich die Gläser nicht berühren. Insgesamt sollten alles Gläser zu 3/4 ihrer Höhe im Wasser stehen.

Für das Einkochen muss das Wasser zum kochen gebracht werden und dann senkt man die Temperatur so, dass es nur leicht köchelt. Bei Lebensmitteln die sehr eiweißreich sind wie Erbsen oder Bohnen, sollte man 2 Mal erhitzen, um alles Bakteriensporen abzutöten. Nach dem Einkochen stellt man die die Gläser auf die Herdplatte und lässt sie mit ihrer Nachwärme abkühlen.

Ist das Einkochen gelungen, dann sollte der Deckel der Gläser leicht nach unten gewölbt sein durch den Unterdruck. Beim Öffnen ertönt dann ein charakteristisches Plopp-Geräusch durch die wieder einströmende Luft in das Einmachglas, ebenso auch wenn sich beim Abkühlen das Vakuum bildet.

Eingelegte rote Beete

Eingelegte rote Beete

Zum Einlegen von rote Beete geht man nach folgendem Rezept vor. Die eingelegte Rote Beete eignet sich gut als Beilage zu Fleischgerichten oder Gerichten mit Bratkartoffeln oder zur Brotzeit.

Man benötigt die folgenden Zutaten, um rote Beete einzulegen.

Zutaten

Eingelegte rote Beete

Eingelegte rote Beete

  • 2 kg frische rote Beete
  • 400 g Zwiebeln
  • 500 ml Weinessig
  • 2 EL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 2 Lorbeerblätter

Zubereitung

Die rote Beete wird gewaschen und von den Blattansätzen getrennt. Für die Arbeiten empfehlen sich Handschuhe um Verfärbungen der Hände zu vermeiden.

Die Knollen werden in einem Topf mit Wasser bedeckt und 30 Minuten lang gekocht. Danach schreckt man die rote Beete ab und pellt sie ab.

Die Knollen werden in Scheiben oder Stücke geschnitten.

Die Zwiebeln werden ebenfalls geschält und in Scheiben geschnitten.

Man schichtet nun in Einmachgläsern abwechselnd die rote Beete und die Zwiebeln. Man gibt noch die Lorbeerblätter hinzu.

Das Wasser wird mit Essig, Salz und Zucker aufgekocht und noch heiß über die rote Beete gegeben. Die Gläser werden verschlossen und 2 Tage lang zum Durchziehen abgestellt.

Die Gläser sind im Kühlschrank gut 3 Monate lang haltbar.

Kocht man die Gläser nach dem Abkühlen ein kann man die Haltbarkeit noch verlängern.

Einlegen in Essig

Einlegen in Essig

Einlegen in Essig

Einlegen in Essig

Möchte man Gemüse in Essig einlegen so bieten sich Sorten an wie Sellerie, Paprika, Fenchel, Blumenkohl, grüne Bohnen, Karotten, Gurken, Peperoni, rote Beete, Zwiebeln etc.

Das Gemüse wird 2 Minuten lang in kochendes Wasser getaucht und kurz kalt abgeschreckt.

Karotten und grüne Bohnen sollte man vorkochen und rote Beete gar kochen. Gurken werden über Nacht gesalzen und stehen gelassen.

Zum Einmachen benötigt man passende Gläser oder Steinguttöpfe.

Für ein Kilogramm Gemüse benötigt man 500 ml Essig mit 5 % Säure und 500 ml Wasser mit Gewürzen.

Diesen Sud kocht man heiß und gießt ihn in die mit Gemüse befüllten Gläser.

Dabei sollte das Eingelegte gut 2 cm hoch mit dem Sud bedeckt sein.

Nun lässt man den Essig 4 bis 6 Wochen lang einziehen. Ist das Eingelegte nicht mehr mit ausreichend Sud bedeckt, dann füllt man mit gekochtem Wasser auf.

 

 

Konfitüre oder Marmelade

Konfitüre oder Marmelade

Konfitüre oder Marmelade.

Konfitüre oder Marmelade.

Was sind die Unterschiede zwischen Konfitüre oder Marmelade? Durch die Leitsätze für Obsterzeugnisse und die Konfitüreverordnung wird geregelt welches Produkt im Handel genau wie bezeichnet wird.

So unterscheidet man:

Konfitüre die eine oder mehrere Fruchtarten sowie Wasser und Zuckerarten enthalten darf.

Die Marmelade die aus Zitrusfrüchten, Wasser und Zuckerarten hergestellt wird.

Das Gelee, welches aus Saft oder wässrigen Auszügen von einer oder mehreren Fruchtarten sowie Zuckerarten besteht.

Die Fruchtaufstriche, die mit Honig, Reissirup oder Apfeldicksaft gesüßt werden wie zum Beispiel das Apfelkraut, Pflaumenmus oder Birnenkraut.

Beim Einkochen von Obst mit Zucker kommt es durch die Hitze und den Wasserentzug zu einer konservierenden Wirkung. Der Zucker bindet das Wasser und so werden die Überlebensmöglichkeiten von Mikroorganismen stark eingeschränkt.

Normalerweise kocht man Konfitüre mit der gleichen Menge Zucker wie Frucht ein. Wenn man mit weniger Zucker einkochen möchte kann man spezielle Gelierzucker verwenden. Hier kommt man bei 1 oder 1,5 kg Frucht auf nur 500 g Zucker.

Die Konfitüre schmeckt so weniger süß und dafür fruchtiger.

Die Fruchtmasse wird dabei mit dem Geliermittel aus Johannisbrotkernmehl oder Agar-Agar auf. Auch können Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe hinzu gegeben werden. Allerdings ist die Konfitüre dann auch nur 2 Monate lang haltbar und sollte zügig nach dem öffnen aufgebraucht und stets kühl gelagert werden.