Grundrezept für Waffelteig

Grundrezept für Waffelteig

Ein gelungener Waffelteig sollte außen knusprig und innen luftig sein. Hier ist ein einfaches Basisrezept für ca. 4–6 Waffeln (je nach Größe des Waffeleisens):

Zutaten

Zutat Menge
Mehl 250 g
Zucker 50 g
Salz 1 Prise
Backpulver 2 TL
Eier 2
Milch 300 ml
Butter (geschmolzen) 100 g
Vanilleextrakt 1 TL (optional)

Zubereitung

Grundrezept für Waffelteig

Grundrezept für Waffelteig

  1. Trockene Zutaten mischen: Mehl, Zucker, Salz und Backpulver in einer großen Schüssel vermengen.

  2. Flüssige Zutaten vorbereiten: Eier leicht verquirlen, Milch und geschmolzene Butter hinzufügen. Wer möchte, kann Vanilleextrakt hinzufügen.

  3. Teig herstellen: Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verrühren. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Waffeln zäh.

  4. Backen: Waffeleisen vorheizen, leicht einfetten und den Teig portionsweise einfüllen. Je nach Waffeleisen ca. 3–5 Minuten backen, bis die Waffeln goldbraun sind.

  5. Servieren: Mit Puderzucker, frischen Früchten, Schokolade oder Sirup genießen.

Tipp: Für extra luftige Waffeln kann man die Eiweiß trennen, das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Ursprung der Zimtschnecken

Ursprung der Zimtschnecken

Zimtschnecken, in Schweden als Kanelbullar bekannt, haben ihre Wurzeln in Nordeuropa, besonders in Schweden, Dänemark und Deutschland. Historisch entstand das Gebäck im 18. und 19. Jahrhundert, als Gewürze wie Zimt und Zucker zunehmend für den Hausgebrauch erschwinglich wurden. In Schweden ist der Kanelbulle heute ein Nationalgebäck und wird sogar am 4. Oktober mit dem „Kanelbullens dag“ gefeiert. In Deutschland ist die Zimtschnecke vor allem durch Bäckereien und Cafés populär geworden und gilt als süßes Frühstück oder Nachmittagsgebäck.

Die Kombination aus weich gebackenem Hefeteig, süß-würziger Füllung und leichter Glasur macht Zimtschnecken zu einem beliebten Klassiker in vielen Ländern.


Klassisches Rezept für Zimtschnecken

Zutaten für ca. 12 Stück

Zutat Menge
Milch 250 ml
Hefe (frisch) 21 g
Zucker 50 g
Vanillezucker 1 Päckchen
Salz 1 Prise
Weiche Butter 75 g
Mehl 500 g
Zimt 2 EL
Brauner Zucker 50 g
Butter (weich) für die Füllung 50 g
Ei (zum Bestreichen) 1
Hagelzucker nach Belieben

Zubereitung

  1. Teig vorbereiten: Milch leicht erwärmen und Hefe darin auflösen. Zucker, Vanillezucker, Salz, weiche Butter und Mehl hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt 45–60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

  2. Füllung herstellen: Weiche Butter, Zimt und braunen Zucker zu einer cremigen Masse verrühren.

  3. Teig ausrollen: Den gegangenen Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck (ca. 40×30 cm) ausrollen. Die Zimt-Zucker-Butter-Mischung gleichmäßig darauf verteilen.

  4. Aufrollen und schneiden: Teig von der langen Seite her aufrollen. Rolle in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

  5. Backen: Zimtschnecken mit verquirltem Ei bestreichen, optional Hagelzucker darüber streuen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 20–25 Minuten goldbraun backen.

  6. Genießen: Am besten frisch und noch leicht warm servieren.

Waffeln

Waffeln

Hier ist ein einfaches Rezept für klassische Waffeln:

Zutaten:

  • 250 g Mehl

  • 2 TL Backpulver

  • 1 TL Vanillezucker

  • 1 Prise Salz

  • 2 Eier

  • 80 g Zucker

  • 200 ml Milch

  • 100 g Butter (geschmolzen)

  • 1 TL Zimt (optional)

Zubereitung:

  1. Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver, Vanillezucker, Salz und optional den Zimt vermengen.

  2. Flüssige Zutaten vorbereiten: In einer separaten Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Danach die Milch und die geschmolzene Butter hinzufügen und gut verrühren.

  3. Teig anrühren: Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und vorsichtig unterrühren, bis ein homogener Teig entsteht. Achte darauf, dass keine Klumpen entstehen.

  4. Waffeleisen vorheizen: Dein Waffeleisen gut vorheizen und ggf. leicht mit etwas Öl oder Butter einfetten.

  5. Waffeln backen: Den Teig in das Waffeleisen geben (je nach Größe des Eisens) und die Waffeln goldbraun backen. Das dauert in der Regel 3-5 Minuten, je nach Gerät.

  6. Servieren: Die fertigen Waffeln aus dem Eisen nehmen und nach Belieben mit Puderzucker, frischen Beeren, Sahne oder einer anderen Lieblingsbeilage servieren.

Guten Appetit!

Franzbrötchen

Franzbrötchen – Das süße Kultgebäck aus dem Norden

Franzbrötchen

Franzbrötchen sind weit mehr als nur ein süßer Snack für zwischendurch – sie sind ein echtes Stück norddeutscher Backtradition. Besonders in Hamburg sind sie Kult und gehören in jede gut sortierte Bäckerei. Außen goldbraun und knusprig, innen weich, buttrig und mit einer Zimt-Zucker-Füllung, die beim Backen karamellisiert – das macht sie so unverwechselbar.


Woher kommt das Franzbrötchen?

Die Ursprünge des Franzbrötchens reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Einer weit verbreiteten Theorie zufolge entstand das Gebäck während der französischen Besatzungszeit unter Napoleon. Französische Croissants dienten angeblich als Inspiration, wurden aber nach norddeutschem Geschmack weiterentwickelt – süßer, flacher und mit viel Zimt.

Der Name „Franzbrötchen“ leitet sich vermutlich von „französisch“ ab – also dem französischen Gebäck, das als Vorbild diente. Die typische Form mit den eingedrückten Seiten entstand vermutlich durch das Plattdrücken des Teigs mit einem Holzlöffel oder Messer vor dem Backen. Dadurch verteilt sich die Zimtfüllung in Schichten, die beim Backen karamellisieren.


Rezept für klassische Franzbrötchen

Mit diesem Rezept gelingen Franzbrötchen wie vom Bäcker – saftig, süß und unwiderstehlich zimtig.

Zutaten für ca. 10 Stück

 

Zutat Menge
Weizenmehl (Type 550) 500 g
Milch (lauwarm) 250 ml
Frische Hefe 21 g (½ Würfel)
Zucker 80 g + 100 g
Butter 60 g + 100 g
Salz 1 Prise
Zimt 2 TL

Zubereitung

  1. Hefeteig ansetzen
    Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. 80 g Zucker, 60 g weiche Butter, Salz und das Mehl hinzufügen. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten – etwa 8 Minuten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

  2. Füllung vorbereiten
    100 g weiche Butter mit 100 g Zucker und dem Zimt verrühren.

  3. Teig ausrollen und füllen
    Den Teig rechteckig (ca. 40 × 30 cm) ausrollen. Die Zimt-Zucker-Butter gleichmäßig darauf verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen.

  4. Formen der Franzbrötchen
    Die Rolle in ca. 4 cm breite Stücke schneiden. Jedes Stück mittig mit einem Holzlöffelstiel oder Messerrücken kräftig eindrücken, sodass die typische Franzbrötchenform entsteht.

  5. Backen
    Die Stücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, nochmals 15 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 20–25 Minuten goldbraun backen.

Bagels

Bagels

Bagels sind runde Brötchen mit einem Loch in der Mitte, die ursprünglich aus der jüdischen Küche Osteuropas stammen. Sie zeichnen sich durch eine besondere Zubereitung aus: Der Teig wird erst gekocht und dann gebacken. Dadurch entsteht eine leicht zähe, aber gleichzeitig weiche Konsistenz mit einer glänzenden, knusprigen Kruste.

Besondere Merkmale von Bagels

✔️ Feste, aber weiche Konsistenz durch das vorherige Kochen
✔️ Vielseitig belegbar – süß oder herzhaft
✔️ Lange haltbar – bleiben länger frisch als normales Brot

Bagel-Sorten & BelägeBagels

Es gibt unzählige Varianten, von schlichten Bagels bis hin zu mit Körnern bestreuten oder gefüllten Sorten. Besonders beliebt sind:

  • Plain Bagel (klassisch ohne Topping)
  • Sesam- oder Mohn-Bagel
  • Cinnamon Raisin Bagel (mit Zimt und Rosinen)
  • Everything Bagel (mit Sesam, Mohn, Knoblauch, Zwiebeln und Salz)

Beläge reichen von Frischkäse, Lachs und Avocado bis hin zu süßen Varianten mit Marmelade oder Erdnussbutter.

Herkunft & Verbreitung

Bagels wurden von jüdischen Einwanderern nach Nordamerika gebracht und sind dort besonders in New York fester Bestandteil der Frühstückskultur.

Ein klassisches Rezept für selbstgemachte Bagels – außen knusprig, innen schön weich und zäh. Perfekt zum Frühstück oder als herzhafter Snack!


Rezept für klassische Bagels

Zutaten für ca. 8 Bagels

Zutat Menge
Mehl (Typ 550) 500 g
Trockenhefe 1 Päckchen (7 g)
Zucker 1 EL
Salz 1,5 TL
Warmes Wasser 250 ml
Pflanzenöl 1 EL
Honig (für das Kochwasser) 1 EL
Ei (zum Bestreichen) 1 Stück

Zubereitung

  1. Teig vorbereiten
    • Mehl, Hefe, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen.
    • Das warme Wasser und das Öl hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
    • Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  2. Bagels formen
    • Den Teig auf einer bemehlten Fläche durchkneten und in 8 gleich große Stücke teilen.
    • Jedes Stück zu einer Kugel formen und mit dem Finger ein Loch in die Mitte drücken.
    • Die geformten Bagels weitere 15 Minuten ruhen lassen.
  3. Bagels vorkochen
    • Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und den Honig hinzufügen.
    • Die Bagels einzeln für 30 Sekunden pro Seite ins heiße Wasser geben.
    • Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf ein Backblech mit Backpapier legen.
  4. Backen
    • Den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
    • Die Bagels mit verquirltem Ei bestreichen und nach Belieben mit Sesam oder Mohn bestreuen.
    • Ca. 20–25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Toppings & Variationen

  • Klassisch: Frischkäse, Lachs, rote Zwiebeln und Kapern
  • Süß: Erdnussbutter und Bananenscheiben
  • Deftig: Avocado, Spiegelei und Rucola

Lass es dir schmecken! 😋 Welche Variante probierst du zuerst? 😊